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Gemeinde Männedorf

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Werkgebäude Saurenbach
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Solarstrom

 

Mit einer eigenen Solarstromanlage helfen Sie mit, die Energiewende in der Schweiz voranzubringen. Der Strom wird lokal und nachhaltig produziert. Da die Kosten für eine Photovoltaikanlage stark gesunken sind, kann es auch finanziell interessant sein, Solarstrom zu produzieren. Wir beraten und unterstützen Sie rund ums Thema Solarenergie.


Förderung von Solarstromanlagen

Um die Produktion von Solarstrom zu unterstützen, gewähren Bund und Kanton Förderbeiträge für Photovoltaikanlagen.

Die Schweiz soll künftig viel mehr Strom aus Sonnenenergie produzieren. So sieht es die Energiestrategie 2050 vor, der das Schweizer Stimmvolk im Mai 2017 zugestimmt hat. Um das Ziel zu erreichen, gewährt der Bund bis im Jahr 2030 Förderbeiträge für Solarstromanlagen. Dadurch sollen Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer motiviert werden, eine Photovoltaikanlage zu installieren. 

Wichtige Links:

Solarrechner

Förderbeiträge Kanton Zürich

Solarkataster des Bundes


Eigenverbrauch

Wer eine Photovoltaikanlage betreibt, verbraucht aus finanziellen Gründen am besten möglichst viel des produzierten Solarstrom selbst.

Eine Solarstromanlage ist dann am wirtschaftlichsten, wenn Sie möglichst viel des produzierten Stroms selbst verbrauchen. Denn beim eigenen Solarstrom entfallen nicht nur die Kosten für die Energie, sondern vor allem auch für die Netznutzung und die staatlichen Abgaben. Es empfiehlt sich daher, nur den überschüssigen Solarstrom ins Stromnetz einzuspeisen und nicht den gesamten. Bei diesem sogenannten Eigenverbrauch montieren wir lediglich einen Überschusszähler statt getrennter Zähler für Produktion und Verbrauch.
Mehr über Eigenverbrauch erfahren

Zusammenschluss zum Eigenverbrauch
Das Anfang 2018 in Kraft getretene Energiegesetz erleichtert den Eigenverbrauch durch Zusammenschlüsse zum Eigenverbrauch (ZEV). Hier nutzen mehrere Bewohnerinnen und Bewohner eines Hauses oder eines ganzen Areals gemeinsam den produzierten Solarstrom. Bedingung ist, dass für die Beteiligten des Zusammenschlusses zum Eigenverbrauch ein gemeinsamer Anschluss ans Stromnetz besteht bzw. eingerichtet wird. Die Beteiligten dürfen also nicht nur über das öffentliche Stromnetz miteinander verbunden sein. Der Verbrauch des Solarstroms und des zusätzlich aus dem Netz bezogenen Stroms wird pro beteiligter Partei abgerechnet. Dies kann der Eigentümer der Photovoltaikanlage selbst übernehmen oder in Auftrag geben.

Von einem Zusammenschluss zum Eigenverbrauch profitieren alle Beteiligten:

  • Der Eigentümer erzielt mit der Solarstromanlage eine höhere Rendite.
  • Die Bewohner des Hauses oder des Areals beziehen Solarstrom zu einem besonders günstigen Preis.


Verkauf des überschüssigen Solarstroms

Wer mit einer eigenen Photovoltaikanlage Solarstrom produziert, kann die nicht selbst benötigte Menge verkaufen.

Der Solarstrom, den Sie nicht für den Eigenverbrauch nutzen, fliesst in unser Stromnetz. Wir vergüten den eingespeisten Strom mit dem Rückliefertarif.

Der produzierte Solarstrom hat zusätzlich einen ökologischen Mehrwert, der durch einen sogenannten Herkunftsnachweis dokumentiert wird. Den ökologischen Mehrwert können Sie auf zwei Arten nutzen:

  • Sie verkaufen den ökologischen Mehrwert entweder zusammen mit dem Strom an uns.
  • Oder Sie vermarkten den ökologischen Mehrwert selbst. Dies geschieht in der Regel über eine Onlineplattform, auf der sich Verkäufer und Käufer von Herkunftsnachweisen treffen.

Um den Herkunftsnachweis verkaufen zu können, müssen Sie Ihre Photovoltaikanlage im nationalen Herkunftsnachweissystem bei Pronovo registrieren lassen. Auch wenn Sie eine KLEIV erhalten haben, können Sie den ökologischen Mehrwert bzw. den Herkunftsnachweis verkaufen.
Mehr über Herkunftsnachweise erfahren

 

Batteriespeicher

Um bei einer eigenen Photovoltaikanlage den Selbstversorgungsgrad mit Solarstrom zu erhöhen, kann sich ein Batteriespeicher lohnen.

Viele Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer möchten mit einer Solarstromanlage nicht nur einen Beitrag für die Energiewende leisten, sondern auch vom Stromnetz unabhängiger werden. Allerdings beträgt der Selbstversorgungsgrad bei Photovoltaikanlagen übers ganze Jahr gesehen meist nur 30 bis 40%, weil sie tagsüber mehr Strom liefern als benötigt und nachts weniger.

Ein Batteriespeicher schafft den nötigen Ausgleich. Er kann Ihren Eigenverbrauch und somit den Selbstversorgungsgrad deutlich erhöhen. Im besten Fall müssen Sie nur noch wenig Strom aus dem Stromnetz beziehen – zum Beispiel im Winter und bei schlechtem Wetter. Interessant ist ein Batteriespeicher auch, wenn Sie den eigenen Solarstrom nachts zum Laden Ihres Elektroautos nutzen möchten.

Die Preise für Batteriespeicher sind in den letzten Jahren stark gesunken. Hält dieser Trend an, wird sich die Anschaffung in einigen Jahren auch finanziell lohnen, sofern der Speicher richtig dimensioniert ist. Die Leistung des Batteriespeichers richtet sich nach dem gewünschten Selbstversorgungsgrad und dem Budget. Lassen Sie sich vor einem Kauf unbedingt beraten, um das für Ihr Gebäude optimale Preis-Leistungs-Verhältnis zu bestimmen und ein qualitativ hochwertiges Produkt zu wählen.

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