Willkommen auf der Website der Gemeinde Schule Männedorf



Sprungnavigation

Von hier aus können Sie direkt zu folgenden Bereichen springen:
Startseite Alt+0 Navigation Alt+1 Inhalt Alt+2 Suche Alt+3 Inhaltsverzeichnis Alt+4 Seite drucken PDF von aktueller Seite erzeugen

Fragen und Antworten



Grundsätzliches

Woraus besteht das neue Schul- und Mehrzweckgebäude Blatten?
Eigentlich müsste man von zwei Gebäuden sprechen. Der ganze Komplex besteht aus einem Schulgebäude und einem Mehrzweckgebäude (MZG). Das Schulgebäude umfasst sechs Klassenzimmer mit Gruppenräumen für die Unterstufe sowie zwei unterirdisch angelegte Turnhallen. Im Mehrzweckgebäude werden Räume für die familien- und schulergänzende Betreuung, je ein Singsaal für die Unter- und die Oberstufe sowie die gemeinsame Schul- und Gemeindebibliothek geschaffen.

Weshalb baut man mitten auf dem historischen Schulareal Blatten?
Die Schule Männedorf befasst sich seit 2004 mit der Frage der Schulraumentwicklung. Im Rahmen verschiedener Abklärungen zeigte es sich, dass sich nur das Schulareal Blatten als Standort für einen Neubau eignet. Bauland ist knapp und teuer in Männedorf. An einem anderen Standort wären die Baukosten viel höher geworden. Zudem wäre die Zentrumsstrategie der Schule Männedorf in Frage gestellt worden.

Beeinträchtigt der Neubau nicht den historischen Wert des Schulareals Blatten?
Das architektonisch wertvolle Gebäude-Ensemble Blatten bildet das historisch gewachsene Bildungszentrum Männedorfs und steht unter überkommunalem, ja nationalem Schutz. Für das ganze Areal gilt ein Bebauungsplan, der in Zusammenarbeit mit der kantonalen Denkmalpflege erarbeitet wurde. Auf dem Areal kann nur gebaut werden, was dem Bebauungsplan entspricht. Das von der Bauart Architekten und Planer AG entwickelte Bauprojekt verbindet die Anforderungen der Schule optimal mit den Schutzzielen des Schulareals. Die kantonale Denkmalpflege hat dem Bauprojekt eben deshalb zugestimmt, weil es den historischen Wert des Areals nicht beeinträchtigt, sondern sich optimal einfügt.

Das neue Schul- und Mehrzweckgebäude kostet insgesamt 33'648'000 Franken. Kann sich Männedorf diese Summe überhaupt leisten?
Ja, aber selbstverständlich sind die Investitionen wie auch die Folgekosten im Finanzhaushalt der Gemeinde Männedorf spürbar. 2013 bewilligten die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger eine Steuerfusserhöhung um 5 auf 95 Prozent. Das trägt dazu bei, die erhöhten Gesamtaufwendungen in der Laufenden Rechnung teilweise zu kompensieren und die Fremdverschuldung auf ein noch tragbares Niveau zu begrenzen. Im heute massgeblichen Finanzplan ist das Projekt Schul- und Mehrzweckgebäude Blatten bei gleichbleibendem Steuerfuss berücksichtigt.

Nachholbedarf der Schule

Wieso benötigt die Schule Männedorf zusätzliche Schulzimmer?
Die Gemeinde Männedorf wächst und mit ihr die Schule. Die Schulbauten haben sich – wie andere Infrastrukturbauten auch – auf das Wachstum auszurichten. Die Zahl der Schülerinnen und Schüler ist in Männedorf seit Jahren mehr oder weniger stabil und beträgt 11.2 Prozent der Bevölkerung. Doch seit langem sind keine weiteren Schulzimmer hinzugekommen. Die sechs neuen Räume decken einen Nachholbedarf. Raumreserven werden nur in geringem Umfang geschaffen.
Die Verteilung der Schüler auf die einzelnen Klassen ist unterschiedlich. Es ist aber damit zu rechnen, dass in der Primarschule pro Jahrgang sechs Klassen (heute fünf bis sechs) geführt werden müssen. Das wird dank der neuen Klassenzimmern möglich.

Heute werden Unterstufenschüler im Schulhaus Blatten und im Schulhaus Wiesli unterrichtet. Weshalb reicht das nicht?
Zum einen benötigt die Unterstufe im Sinne eines Nachholbedarfs mehr Räume, zum anderen wird das Schulhaus Wiesli als Standort der Unterstufe aufgehoben. Die Schule Männedorf verfolgt seit längerer Zeit eine Zentrumsstrategie, wonach die verschiedenen Schulstufen an einem Ort konzentriert werden sollen. In der Mittel- und Sekundarstufe ist diese Strategie bereits umgesetzt, nun soll sie auch für die Unterstufe verwirklicht werden. So wird der Schulalltag für die Schülerinnen und Schüler der Unterstufe wie auch deren Eltern einfacher und sicherer, da künftig vieles am gleichen Ort stattfinden wird: Schulunterricht, Turnen, musikalischer Grundunterricht und Betreuung (Hort). Ebenso werden die internen Abläufe und die Zusammenarbeit zwischen den Lehrpersonen, Therapeuten und FSB-Mitarbeitern der Schule weiter verbessert.

Mit dem neuem Schul- und Mehrzweckgebäude entstehen auch zwei neue Turnhallen. Reichen die heutigen Kapazitäten nicht?
Die Turnhallen-Kapazitäten sind seit langem zu knapp. Im Vergleich zu anderen Gemeinden im Bezirk verfügt Männedorf über zu wenig Hallen. Die Schule nutzt heute deshalb das Hallenbad wie eine Turnhalle. Anders lassen sich die im kantonalen Lehrplan vorgeschriebenen Sportstunden auf Primarstufe nicht einhalten. Diese Lektionen sind jedoch doppelt so teuer wie in der Turnhalle, da die Schüler neben dem Schwimmlehrer noch von der Klassenlehrperson begleitet werden müssen. Der Bau der neuen Turnhallen erlaubt die Reduktion des Schwimmunterrichts auf die notwendige Grössenordnung. Die neuen Turnhallen dienen zudem den Männedörfler Vereinen, von denen viele die bestehenden Hallen nutzen.

Hat Männedorf nicht genügend familien- und schulergänzende Angebote (FSB), also Hortplätze?
Schul- und familienergänzende Angebote erfreuen sich in der Gemeinde einer steigenden Beliebtheit. Immer mehr Familien respektive Kinder nehmen sie in Anspruch. Heute ist das FSB-Angebot unserer Gemeinde auf verschiedene Standorte verteilt. Auch genügt es der stetig steigenden Nachfrage nicht mehr. Der vorgesehene Ausbau für die Unterstufe auf dem zentralen Blatten-Areal vereinfacht die Betreuung. Auch erlaubt der Standort die Nutzung der beiden Singsäle für den Mittagstisch der Unterstufe, der künftig vermehrt nachgefragt werden dürfte.

Weshalb baut man gleich zwei neue Singsäle?
Singsäle gehören heute zum zeitgemässen Angebot einer Schule. Für die Unter- und für die Oberstufe ist je ein Singsaal vorgesehen. Die Oberstufe nutzt ihren Singsaal für den regelmässigen Musikunterricht. Die Unterstufe braucht die Flexibilität eines eigenen Singsaals beispielsweise im Rahmen des «bewegten Unterrichts». Beide Singsäle können auch zusammengelegt und als Aula genutzt werden. Darin finden neben dem musikalischen Unterricht auch Theateraufführungen, Feierlichkeiten, Elternabende, Weiterbildungen und Tagungen statt.

Weshalb benötigt die Schul- und Gemeindebibliothek neue Räume?
Die Schul- und Gemeindebiblitohek muss 2019 aus ihren heutigen Räumlichkeiten an der Haldenstrasse ausziehen. Auf diesen Termin hin muss eine neue Lösung gefunden werden. Ein Neubau an einem anderen Standort wäre deutlich teurer. Auch die nachträgliche Integration in das Schul- und Mehrzweckgebäude wäre mit viel höheren Kosten verbunden.

Gehören die Schul- und die Gemeindebibliothek untrennbar zusammen?
Es gibt viele Gemeinden, welche die Schulbibliothek und die Gemeindebibliothek getrennt betreiben. Aber die Schule Männedorf hat bewusst darauf verzichtet, eine reine Schulbibliothek anzustreben. Denn die gemeinsame Nutzung der Bibliotheksräume für die Bedürfnisse der Gemeindebevölkerung und der Schule schafft eine Win-win-Situation, da beide Parteien eine schöne, zweckdienliche und dank der gemeinsamen Nutzung kostengünstige Bibliothek erhalten.

Die Bautätigkeit

Lässt die Bautätigkeit auf dem Schulareal Blatten nicht eine Situation entstehen, die für die Kinder gefährlich ist?
Die Schule und die Gemeinde messen der Sicherheit der Schulkinder und aller Betroffenen grösste Aufmerksamkeit bei. Während der gesamten Bauzeit sind die Platzverhältnisse rings um die Schulhäuser an der Schulstrasse sehr knapp. Der ganze Baustellenverkehr muss direkt über das Schulareal abgewickelt werden. Das erfordert besondere Massnahmen. Selbstverständlich ist die Baustelle durch eine Abschrankung vom übrigen Schulgelände getrennt. Entlang der Hasenackerstrasse, die während der ersten Bauetappe als Zu- und Wegfahrt für die Lastwagen dient, wurde eine Abschrankung errichtet, die den Fussweg von der LkW-Fahrbahn trennt. Die Besucherplätze vor der Schulstrasse 30 wurden aufgehoben, da hier Baucontainer platziert wurden.

Manche Eltern fahren ihre Kinder mit dem Auto zur Schule. Wie sieht das während der Bauzeit aus?
Die Schule Männedorf ersucht die Eltern von Schulkindern wie auch weitere Besucherinnen und Besucher des Schulgeländes dringend, wegen der erschwerten Bedingungen von Autofahrten zum Schulgelände abzusehen. Mit den Eltern von Kindern, die beispielsweise wegen einer körperlichen Behinderung auf die Zufahrtsmöglichkeit mit dem Auto angewiesen sind, wurden individuelle Vereinbarungen getroffen.

Wie steht es um die Lärmemissionen während der Bauarbeiten?
Leider lassen sich vermehrte Lärmemissionen nicht umgehen. Davon sind nicht nur die Schülerinnen und Schüler, sondern auch die Anwohnenden betroffen. Die Bauleitung ist bemüht, diese Emissionen so kurz und so gering wie möglich zu halten, doch können sie nicht ganz vermieden werden.

Wie sieht der Terminplan für den Bau des neuen Schul- und Mehrzweckgebäudes aus?
Den Zeitplan finden Sie durch anklicken.