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Ehemaliges Untervogtshaus

AdresseDorfgasse 37
8708 Männedorf

Untervogtshaus


Beschreibung
Das Untervogtshaus wurde 1543 erbaut. Es befindet sich im Besitz der Gemeinde Männedorf. Seit einiger Zeit hat sich das Jugendsekretariat des Bezirks Meilen einquartiert.
Für Ziviltrauungen wird sehr gerne das sogenannte Prunkzimmer (Tapetenzimmer) benutzt.

Als Teil des alten Kerns von Männedorf, als ältestes datiertes Gebäude von Männedorf, als politischer Zeuge und als "Hütte" des Prunkzimmers mit den sehr selten vorkommenden Wandmalereien aus dem Ende des 18. Jahrhunderts ist das Untervogtshaus von sehr grosser Bedeutung und ein wichtiger Zeuge der Kunst- und Kulturgeschichte des rechten Zürichseeufers.

Das ehem. Untervogtshaus liegt im historischen Ortskern von Männedorf, mitten in einer gässchenartig dichten Bebauung die durch alte Gärten aufgelockert wird. Die alten Elemente – Gärten, Weglein, Gässchen, Pfosten ehemaliger und noch bestehender Gartentürchen, das von Rosen und Reben überwachsene Gartenhäuschen (Eisenkonstruktion) – mischen sich mit neuen Elementen.

Das Untervogtshaus besteht aus einem Kernbau, dem zweistöckigen, spätgotischen Massivbau über Kellergeschoss unter Satteldach, einem bergseitigen, an der nordöstlichen Traufseite des Kernbaus gebauten zweistöckigen Querbau über Kellergeschoss unter Walmdach mit Abortanbau unter Satteldächlein auf der Nordostseite und einem seeseitigen, an die südwestliche Traufseite des Kernbaus gebauten zweistöckigen Querbau (um ein halbes Stockwerk tiefer gesetzt als der Kernbau) über Kellergeschoss unter Mansarddach, das auf der Nordwestseite als Schleppdach ausgebildet ist. Alle drei Bauteile besitzen etwa den gleich hohen First, sodass das Gebäude als Einheit verstanden wird.

Das Kellergeschoss, das fast immer als ganzes Geschoss aus dem Boden ragt, bergseits dank der Hanglage stärker im Boden verschwindet, besitzt einen Zementsockel. Die Mauerflächen sind verputzt und gelb gestrichen. Die Oeffnungen weisen Sandsteingewände auf, die jedoch im Lauf der Zeit überarbeitet, bzw. verändert worden sind. Vorhanden sind die alten Fenster samt Vorfenster. Biberschwanz- und Falzziegel.

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