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R.E.S.P.E.K.T. - Neun Massnahmen gegen Littering und Vandalismus


Littering – das unachtsame Wegwerfen und wilde Deponieren von Abfall – sowie Vandalismus haben auch in Männedorf in den letzten drei bis vier Jahren markant zugenommen. Der Respekt gegenüber den Menschen, Örtlichkeiten und Objekten wird bei einzelnen Bevölkerungsgruppen kleiner.

Vorschläge zu Verbesserungen der Vandalismus- und Litteringsituation in Männedorf nehmen wir gerne unter respekt@maennedorf.ch entgegen!
Logo Respekt
Mit R.E.S.P.E.K.T. verfolgt der Männedörfler Gemeinderat eine Strategie gegen Littering und Vandalismus die auf drei Säulen ruht. Diese Säulen werden durch insgesamt neun Massnahmen gebildet, welche sich in die Bereiche Aufklären, Aufräumen und Ahnden gliedern.

Säule 1: Aufklären

Kerngruppe R.E.S.P.E.K.T.
Der Gemeinderat hat eine Kerngruppe R.E.S.P.E.K.T. gebildet und ihr die strategische Leitung der Kampagne übertragen. Sie setzt sich zusammen aus Gemeinderpäsidentin Heidi Kempin (Vorsitz), Sozialvorsteherin Heidi Burkhardt, Schulpräsident Urs Kuhn, Sicherheitsvorstand Thomas Lüthi, Gemeindeschreiber Hannes Friess, Verwaltungsmitarbeiterin Andrea Peter und dem externen Kommunikationsberater Hans-Rudolf Galliker.

Stärkung der Jugendpartizipation
Die Jugend steht bei Littering und Vandalismus speziell im Rampenlicht. Der Gemeinderat möchte die Jugend besser in das Dorfleben integrieren und frühzeitig das Gespräch suchen. Deshalb prüft er zusammen mit Jugendarbeitern und weiteren Fachleuten, wie die Jugendpartizipation in Männedorf gestärkt werden kann.

Quartierpatenschaften
Gruppen und Einzelpersonen sollen die Möglichkeit erhalten, Quartierpatenschaften zu übernehmen – für eine Siedlung, eine Strasse oder ein Quartier. Die Aufgabe dieser Patinnen und Paten wäre es, ihrem „Patenbereich“ besondere Aufmerksamkeit angedeihen zu lassen.

Ausbau der Information
Der Gemeinderat verstärkt die Information über Littering und Vandalismus und zeigt Gegenmassnahmen auf.

Säule 2: Ahnden

Erhöhte Präsenz bei der Ankunft von Nachtzügen
Der Gemeinderat hat die Sicherheitsfirma Daru damit beauftragt, bei der Ankunft von Nachtzügen mit zwei Wachleuten beim Bahnhof und in dessen Umgebung präsent zu sein. Die Firma hat ihre Arbeit am ersten April-Wochenende aufgenommen (siehe Medienmitteilung).

Bauliche Vorkehrungen gegen Vandalismus
Mit geeigneten baulichen Vorkehrungen an öffentlichen Gebäuden sollen die Möglichkeiten reduziert werden, im Dunkeln und Versteckten Unfug zu treiben und Schäden anzurichten. Die Beleuchtung der Schulhäuser und Kindergärten wurde bereits deutlich verbessert. Weitere Massnahmen werden laufend geprüft.

Säule 3: Aufräumen

Fötzelitag
Mit einem Fötzelitag soll die Gemeinde einmal im Jahr herausgeputzt werden. Mit diesem Gemeinschaftserlebnis soll nicht nur ein sauberes Fischotterdorf erreicht, sondern auch das Bewusstsein für den sorgsamen Umgang mit unserem Dorf gestärkt werden. Der erste Fötzelitag fand am 9. Mai 2009 statt, der zweite am 17. April 2010. Impressionen zu diesen und anderen Anlässen finden Sie hier.

Zahlreichere Abfallkübel / Leerung der Zeitungsboxen
An Orten, die stark frequentiert werden, fehlt es manchmal an genügend vielen Abfallbehältern. Deshalb wird geprüft, wo zusätzliche Abfallbehälter und allenfalls Aschenbecher aufgestellt werden sollen. Ebenso soll geprüft werden, ob die Leerungen der Abfallbehälter im Fischotterdorf und der Boxen für Gratiszeitungen beim Bahnhof intensiviert werden sollen.

Belebung sensibler Orte
Geeignete Orte sollen einer verstärkten Nutzung zugeführt werden. Werden diese Orte belebt, so sind sie als Treffpunkte für Gruppen, die gerne im Verborgenen bleiben, weniger attraktiv.


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