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Die Bürgerwehr in Männedorf

1919 - 1928

Die ersten Jahre des 20. Jahrhunderts sind von sozialen Spannungen geprägt. Streikdrohungen, Streiks und harte Gegenmassnahmen der Regierung dominieren das politische Klima. Als 1918 das so genannte «Oltener Komitee» zum landesweiten Generalstreik aufruft, befürchtet man in bürgerlichen Kreisen einen kommunistischen Umsturz und den Anfang revolutionärer Wirren. Der Kanton Zürich ruft daher zur Bildung von Bürgerwehren auf. In vielen Landgemeinden entstehen daraufhin solche Bürgerwehren, so auch am 7. Januar 1919 in Männedorf. Die Bürgerwehr von Männedorf besteht aus zwei Kompanien. 120 Männer sind mit Gewehren ausgerüstet, 110 Männer sind unbewaffnet. Die Bürgerwehr kommt nie zum Einsatz und löst sich 1928 wieder auf. Bild: Kavallerie am Paradeplatz während des Landesstreiks im November 1918.

Landesstreik November 1918
 

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