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LEBEN IM BÄUERLICHEN MÄNNEDORF

1798 - 1850

Männedorf ist zu Beginn des 19. Jahrhunderts noch weitgehend ein Bauerndorf. In der Jahrhundertmitte prägen vermehrt Industriebetriebe das Ortsbild.

Die bäuerliche Lebens- und Denkweise ist zu Beginn des 19. Jahrhunderts noch ausgeprägt auf das Dorf bezogen. Mit dem Übergang zur Demokratie, dem Ausbau des Schulwesens sowie der Entwicklung moderner Verkehrsmittel werden die Bauerndörfer aber immer stärker von der städtisch-bürgerlichen Kultur durchdrungen. Davon sind auch in Männedorf Ansätze spürbar.

Ab 1770 vollzieht sich von England ausgehend jene radikale technisch-organisatorische Umwälzung, die man gemeinhin als industrielle Revolution bezeichnet. Zentrales Kennzeichen dieses Umbruchs ist das Aufkommen der industriellen Produktion und damit von Fabriken. Diese Entwicklung prägt auch Männedorf. Es entstehen kleinere Baumwollfabriken, Heimarbeit breitet sich aus, die Seidenindustrie hält Einzug.


Bild: Männedorf um 1830: Kolorierte Federzeichnung von Jakob Suter.


 

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