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12.12.2018 03:42:49


vorhergehendes Ereignis

Die Jugendarbeit wird auf neue Füsse gestellt

2010

Am 7. April 2010 skizziert der Gemeinderat in einem profunden Konzept, wie er in Zukunft die Jugend Männedorfs zu fördern gedenkt. In der Präambel des Leitbilds, dem Kernstück des Papiers, bekundet er seine Absichten: "Die politische Gemeinde möchte dazu beitragen, dass sich Jugendliche in Männedorf wohl fühlen und optimale Voraussetzungen für ihr Aufwachsen finden. Dieses Leitbild ist unser Bekenntnis zu einer Jugendpolitik, die wir als Bereicherung für das kommunale Zusammenleben sehen."

Das Konzept erstreckt sich auf sämtliche Bereiche, die mit Jugendarbeit zu tun haben, von der Erziehung und Bildung über Sport, Freizeit und Kultur bis hin zur Politik und Gemeindeverwaltung. Entsprechend breit abgestützt war die Arbeitsgruppe, die in den neun Monaten zuvor alle relevanten Segmente geprüft und aufgrund der Ergebnisse das Konzept entwickelt hatte. Ganz nach der Devise des Gemeinderates, die Einwohnerinnen und Einwohner möglichst oft in die Gestaltung der Dorfentwicklung einzubeziehen, wurden auch Jugendliche via Umfrage gebeten, ihre Wünsche und Anliegen anzumelden. Rund 100 schickten den Fragebogen zurück und nahmen sich so die Freiheit, bei der Formulierung der neuen Jugendpolitik ein Wörtchen mitzureden.

Zentrale Element des Massnahmenpakets ist die Anstellung eines/einer Jugendbeauftragten. Diese/r soll die Jugendarbeit der Gemeinde leiten und neben der konkreten Arbeit mit Jugendlichen die Vernetzung der verschiedenen Instanzen und Institutionen in diesem Bereich verstärken. Zudem prüft die Gemeinde, wann und wo sie ein dorfeigenes Jugendhaus einrichten könnte.


Bild: Die Männedörfler Jugend soll optimale Voraussetzungen für ihr Aufwachsen finden.

Jugendförderung in Männedorf
 

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