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Kirchliche Grundherren regieren in Männedorf

900 - 1828

Im Hochmittelalter sind die Besitz-, Herrschafts- und Abhängigkeitsverhältnisse sehr komplex. Für die Bauern ist das nicht immer leicht, müssen sie doch gleichzeitig verschiedenen Herren dienen und deren Bedürfnisse befriedigen. Die wichtigsten Grundherren und Machthaber in Männedorf sind zu dieser Zeit Klöster. Mit Abstand der bedeutendste ist bis ins 15. Jahrhundert die Abtei Pfäfers. Aber auch die Klöster St. Gallen und Oetenbach sind präsent. Neben diesen mächtigen Landbesitzern sind die verschiedenen weltlichen Grundherren, die in Männedorf über Güter verfügen, bedeutungslos.

1494 steckt die Abtei Pfäfers in grossen Finanznöten und verkauft deshalb ihre Rechte und Güter in Männedorf dem Kloster Einsiedeln. Dieses behält seinen Grundbesitz bis in die Neuzeit, verliert aber gegenüber dem stark expandierenden Stadtstaat Zürich nach und nach an Einfluss.



Bild: Das Kloster Pfäfers auf einem Gemälde aus dem Jahr 1628.

Kloster Pfäfers 1628
 

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