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23.07.2018 11:36:42


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BAUEN FÜR DAS MODERNE MÄNNEDORF

1945 - 1980

In der Nachkriegszeit nimmt die Personenmobilität enorm zu. Das Auto verbreitet sich in den fünfziger und sechziger Jahren in Windeseile und wird ab den siebziger Jahren zu einem Verkehrsmittel für alle. Entsprechend eng werden die schmalen Strassen. Sie müssen laufend den neuen Bedürfnissen angepasst werden. Gegen diese Eingriffe gibt es viele Jahre kaum Opposition. Erst gegen Ende der siebziger Jahre wird der Schutz der Umwelt zu einem engagiert diskutierten Thema. Männedorf allerdings bleibt von grossen Strassenverbreiterungen weitgehend verschont. Die enge, dörfliche Struktur lässt grosse Strassenbauprojekte gar nicht zu. Auch die übrigen Infrastruktureinrichtungen müssen angepasst werden. Die Wasserversorgung genügt den Anforderungen nicht mehr, die Energieversorgung kommt an Kapazitätsgrenzen - und schliesslich will die Bevölkerung auch noch eine zeitgemässe Freizeitinfrastruktur. Die Gemeinde baut deshalb ein attraktives Hallenbad. Bild: Die Seestrasse mit der Schifflände 1952. Die Verkehrsinfrastruktur beansprucht zunehmend mehr Fläche.

Schifflände Männedorf
 

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