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18.07.2018 21:03:31


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Denkmalpflege wird zum Thema

1971 - 2002

1971 kauft Männedorf zusammen mit dem Kanton Zürich die Villa Alma. Dieser Kauf ist ein gutes Beispiel für die Anstrengungen der Gemeinde, das vertraute Männedorf zu bewahren. Während die Gemeinde versucht, mit Bau- und Zonenordnungen das Neue in geordnete Bahnen zu lenken, versucht sie mit denkmalpflegerischen Massnahmen das Bestehende zu schützen. Die Zusammenarbeit mit dem Heimat- und Denkmalschutz ist in Männedorf zwar nicht immer einfach, insgesamt aber weniger konfliktbeladen als anderswo. So ist die Gemeinde verhältnismässig fortschrittlich bezüglich des Seeuferschutzes und bezüglich ihrer Bemühungen, grosse Teile des Seeufers der Bevölkerung zugänglich zu machen. Sie stellt verschiedene Gebäude unter Schutz - beispielsweise die Villa Alma und den dazugehörenden Park, welcher für die Bevölkerung geöffnet wird. Die Villa Alma wird 1905/1906 im Auftrag des Lederfabrikanten Emil Staub-Terlinden vom Architekten Richard Kuder erbaut. Die Villa wird im neugotischen Stil errichtet und steht inmitten eines herrlichen Parkes. Die Gemeinde tätigt den Kauf zusammen mit dem Kanton ausdrücklich im Interesse der "Zugänglichmachung des Seeufers und der Schaffung von Erholungsräumen". Um die Wende zum 21. Jahrhundert wird das Gebäude zur finanziellen Last. 2004 kann die Gemeinde die Villa Alma an eine Bewohnerin des Altersheimes zu vorteilhaften Bedingungen verkaufen. Bild: Die Villa Alma wird 2001 zum Drehort der Schweizer Fernsehsoap "Lüthi & Blanc".


 

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