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21.01.2018 23:39:44


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Attraktiv für freikirchliche Institutionen

1860

Als Antwort auf die Säkularisierung des Alltags formieren sich in den dreissiger Jahren viele freikirchliche Bewegungen. Sie sind auch in Männedorf präsent, das sich schon in verschiedener Hinsicht als offener Ort für neue Bewegungen und Entwicklungen gezeigt hat. Aus dieser Bewegung kommt auch das Bibel- und Erholungsheim Männedorf.

Die Ursprünge gehen auf Dorothea Trudel (1813 - 1862) zurück, die in Männedorf eine Glaubensgemeinschaft um sich versammelt. Die Gemeinschaft wächst rasch, beschränkt sich aber nicht nur auf das Gebet und Bibellesungen, sondern pflegt auch körperlich und geistig kranke Menschen. 1862 tritt der junge Lehrer Samuel Zeller der Gemeinschaft bei und übernimmt nach dem Tod Trudels die Leitung der Gemeinschaft und des Hauses "Elim", das bald den Namen "Zellersche Anstalt" erhält. 1897 kauft die Gemeinschaft Land von Grundbesitzern in Männedorf, auf dem sie eine Kapelle und ein Erholungshaus baut. Um Kranke darf sich die "Zellersche Anstalt" von Gesetzes wegen nicht mehr kümmern, weshalb die Einrichtung zum Bibel- und Erholungsheim wird. In den folgenden Jahren wird das Anwesen konsequent ausgebaut.

Bild: Gruss aus Männedorf mit Zellerscher Anstalt und Kapelle.

Grusskarte aus Männedorf
 

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