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"...dann hast Du in der Not": Die erste Männedörfler Bank

1833

1833 öffnet mit der «Sparkasse Männedorf» die erste Bank auf Gemeindegebiet ihre Tore. Diese Eröffnung zeugt davon, wie stark Denkmuster aus der Stadt in das ländliche Männedorf eingedrungen sind.

Der Anstoss zum Ausbau des Bankwesens geht vom städtischen Bildungsbürgertum aus. Ziel ist es, durch Bankeinlagen den Sparwillen der weniger Begüterten anzuregen und dank Vermögensbildung die Not zu lindern. Genau dieser Gedanke liegt auch der Gründung der Sparkassengesellschaft zu Grunde. Die Initiative geht von Pfarrer Mahler aus. Die Gesellschaft bezweckt, "... den Sinn für Sparsamkeit zu wecken und arbeitsamen, haushälterischen Menschen Gelegenheit zu verschaffen, ihr erspartes Geld sicher an Zins zu legen, auf dass es sich mehre und in Zeiten des Mangels oder grosser Bedürfnisse zu einem Sparpfennig diene."

Die Kasse kann ein rasantes Wachstum verbuchen. 1834 verzeichnet die Bank Sparguthaben von CHF. 3845.--, 1884 sind es bereit CHF 529333.--.

Bild: Die beiden ersten Präsidenten der "Sparkasse Männedorf" waren Pfarrer: Pfarrer Conrad Mahler, Präsident von 1833 bis 1841, Pfarrer Maximilian Meyer, Präsident von 1841 bis 1875.

Sparkasse
 

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