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Missernte, Hungersnot - und ein Armenhaus

1819

Männedorf ist wie der ganze Kanton Zürich 1816 und 1817 von extremen Missernten betroffen. Da die Preise für Lebensmittel in der Folge massiv ansteigen, kann sich ein Grossteil der Bevölkerung keine Lebensmittel mehr leisten. Eine grosse Hungersnot bricht aus. Ein soziales Netz im modernen Sinn existiert nicht - die Hungersnot fordert im Kanton zahlreiche Todesopfer.

Männedorf versucht, die Not zunächst mit der Abgabe von Suppe an die Bedürftigen zu lindern. Doch wird schnell klar, dass diese Notmassnahme nur kurzfristig helfen kann. 1819 gelangt der Gemeinderat deshalb mit der Bitte an den Stillstand (Kirchenpflege), eine Versorgungsanstalt für die Armen zu bauen. Noch im selben Jahr beschliesst die Gemeindeversammlung ein Armen- und Arbeitshaus auf der Allmend zu bauen. Noch im selben Jahr wird das Haus eingeweiht.


Bild: Armut war weit verbreitet im frühen 19. Jahrhundert. Das Armenhaus war deshalb schon bald überfüllt.


 

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