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VON KELTEN, VÖGTEN, BAUERN UND HIGHTECH: MÄNNEDORF UND SEINE GESCHICHTE

 

Wann beginnt die Geschichte Männedorfs? Zum Beispiel in der Jungsteinzeit. Die ersten Funde reichen dahin zurück. Aber die ersten Siedler fühlten sich wohl nicht als Männedörfler. Auch das 7. Jahrhundert könnte sich als Anfangspunkt eignen. In diesem Jahrhundert wird das Dorf erstmals urkundlich erwähnt. Oder liegt der Anfangspunkt im Spätmittelalter? Das Wappen nämlich wurde vermutlich vom Familienwappen Eberhards von Ottikon abgeleitet, der 1459 Obervogt von Männedorf war.

Das alles sind mögliche Anfangspunkte. Für Männedorfs heutiges Gesicht sind die letzten 200 Jahre seit der helvetischen Revolution sehr viel entscheidender. In diesen Jahren wurde das heutige Aussehen geformt, hat die Gemeinde die soziale, wirtschaftliche und kulturelle Ausprägung erhalten, die sie heute zu einem attraktiven Ort am Zürichsee macht. Deshalb legt auch dieser Geschichtsüberblick über Männedorf das Schwergewicht auf die Neuzeit, ohne aber die Ur- und Mittelaltergeschichte ganz auszublenden.

Zu Beginn noch Fischer-, Bauern- und Rebbauerndorf, hält um die Wende zum 19. Jahrhundert die Industrialisierung Einzug in Männedorf, die nebst der Landwirtschaft und dem Gewerbe stets ein wichtiges Standbein des Ortes bleiben wird. Männedorf positioniert sich just in diesem Zeitraum als eine sozial verantwortungsvolle Gemeinde mit einer starken Anziehungskraft für soziale und kirchliche Einrichtungen sowie für verschiedene Bildungsinstitute. In diesem Zeitraum tauchen auch immer mehr Vereine auf, die wesentliche Aspekte Männedorfs noch heute prägen.

Bereits zu Beginn des 19. Jahrhunderts ergänzen kleinere Baumwollfabriken sowie die primär in Heimarbeit produzierte Seide die Wirtschaftsstruktur der Gemeinde. Der industrielle Zweig entwickelt sich bis zur Jahrhundertwende stetig. Um die Wende zum 20. Jahrhundert verbessert sich die verkehrstechnische Einbindung der Gemeinde - durch die Eröffnung der rechtsufrigen Eisenbahn. Männedorf rückt damit etwas näher an Zürich heran. Die räumliche Distanz ist jedoch gross genug, so dass der Sog der Hauptstadt nicht zu stark wird und Männedorf seine Eigenständigkeit bewahren kann. Männedorf - obwohl inzwischen der Agglomeration Zürich zugehörig - wird nicht zu einer „normalen" Agglomerationsgemeinde sondern bleibt ein eigenständiger Ort mit gesunder Durchmischung von Wohnen und Arbeiten, intakter dörflicher Infrastruktur und einem aktiven Vereinsleben.


Das erste Männedörfler Wappen von 1493.

Männedörfler Wappen
 

  Impressum.pdf (pdf, 70.2 kB)


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