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FORTSCHRITTLICHE SOZIAL- UND BILDUNGSPOLITIK

1798 - 1850

Männedorf entwickelt schon sehr früh ein beachtliches Sensorium für sozial benachteiligte Menschen. Die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts ist geprägt von ausserordentlicher Massenarmut, verursacht durch den rücksichtslosen Manchester-Liberalismus, den die Textilunternehmer praktizieren. Männedorf kann gegen die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wenig unternehmen, beginnt sich aber durch den Bau eines Armenhauses bereits 1819 zumindest um die negativen Auswirkungen des wirtschaftlichen Liberalismus zu kümmern.

Ebenfalls im Brennpunkt der gesellschaftlichen Entwicklung steht in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts die Bildungspolitik. In der Helvetik klettert sie weit oben in der Prioritätenliste, um in Mediation und Restauration wieder zurückgestuft zu werden. Seit der Regeneration aber gehört die Bildung der Jugend zu den wichtigsten Anliegen des Kantons Zürich - und Männedorf baut sein Bildungsangebot deutlich aus.


Bild: Armenhaus und Waisenhaus gehören schon früh zum Ortsbild von Männedorf.


 

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