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DIE ANFÄNGE DER MODERNEN INFRASTRUKTUR

1798 - 1850

Vor dem Eisenbahnbau ist die Schifffahrt das wichtigste Verkehrsmittel - auch in Männedorf. Aber das frühe 19. Jahrhundert verlangt bereits nach Modernisierung.

In der ersten Hälfte beginnen sich die industrielle Produktion, welche die Arbeitsteilung bedingt, Heimarbeit und dezentrale, kleinere Fabriken durchzusetzen. Die Arbeitsteilung in der Wirtschaft braucht ein leistungsfähiges Verkehrs- und Kommunikationsnetz. Dieses nimmt bis 1850 erste konkrete Formen an. In Männedorf bleibt zwar die Schifffahrt noch lange Zeit vorherrschend, doch verdichtet die Gemeinde ihr Kommunikationsnetz gezielt. Das Dorf verfügt ab 1807 über regelmässige und ab 1818 über tägliche Botendienste, ab 1823 über ein kantonales Postbüro und just auf die Jahrhundertmitte hin über die neue, komfortable Seestrasse, welche die Alte Landstrasse als Hauptverbindung nach Zürich ablöst.

Bild: Plan von Männedorf, um 1800, gezeichnet vom Panoramamaler Heinrich Keller (1778 - 1862).

Alte Karte von Männedorf
 

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