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20.04.2018 05:30:18


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Ziegel aus Männedorf

1801

Dort, wo heute die Badeanstalt liegt, werden von 1802 bis 1930 Ziegel gebrannt. 1801 erhält Heinrich Diener die Konzession, 1802 beginnt er mit der Produktion, um 1820 erweitert er den Betrieb um eine Keramikwerkstätte.

30 Jahre lang kann Diener den Betrieb halten, dann geht es bergab. Die Liegenschaft, die Grundstücke sowie die Produkte der Ziegelei werden zu einer Verlosung ausgeschrieben. Allerdings ohne Erfolg: Es scheinen sich keine Käufer gefunden zu haben.

1840 macht Diener Konkurs und verkauft sein Unternehmen an Heinrich Schwarzenbach. 1890 muss auch Schwarzenbach passen. Danach wechselt die Ziegelhütte in rascher Folge den Besitzer, bevor sie von der Genossenschaft Sonnenfeld übernommen wird. Diese brennt keine Ziegel mehr, sondern ladet zum Bade, zunächst im privaten, genossenschaftlichen Rahmen, bevor das Bad von der Gemeinde übernommen wird.


Bild: Die Ziegelhütte Männedorf.


 

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