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21.10.2018 17:08:32


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Steuerfuss im Sinkflug

2006 - 2009

Im 20. Jahrhundert stand Männedorf im Ruf, zwischen den reichen Gemeinden entlang der Goldküste ein eher bescheidenes Dasein zu fristen. Tatsächlich überragte der Steuerfuss denjenigen vieler rechtsufriger Gemeinden deutlich. 1947 lag er noch bei stolzen 190 Prozent. Dank konsequenter Finanzpolitik gelang es dem Fischotterdorf, den Steuerfuss sukzessive zu reduzieren. Bis 1970 sank er auf 129 Prozent, 2003 sogar auf 99 Prozent. Auch im 21. Jahrhundert wird Männedorf aus Sicht der Steuerzahler/innen stetig attraktiver: Ab 2006 sinkt der Steuerfuss in Männedorf von 99 Prozent kontinuierlich auf zuerst 96 Prozent (2007), dann auf 93 Prozent (2008) und schliesslich auf 90 Prozent (2009).

Zu dieser positiven Entwicklung tragen verschiedene Faktoren. Einerseits gelingt es, dank dem Zusammenschluss der politischen Gemeinde und der Schulgemeinde zu einer Einheitsgemeinde gut, Synergien zu nutzen und dadurch Kosten zu sparen. Zweitens hält die Gemeinde dem sehr haushälterischen Umgang bei den Finanzen die Treue. So hält Männedorf ihre Budgetvorgaben stets konsequent ein. Und drittens trägt der Zuzug neuer, finanzstarker Einwohner/innen zu einem Anstieg bei den Steuereinnahmen bei.

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