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21.07.2018 23:01:31


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Das Cerberus-Areal wird neu besiedelt

2008

Mit dem Wegzug der Siemens verliert die Gemeinde Männedorf 2005 auf einen Schlag 490 Arbeitsplätze. Zwei Jahre später gewinnt sie eine fast gleich hohe Zahl wieder zurück: Der Konzern Swarovski Kristall zügelt seinen Schweizer Geschäftssitz von Feldmeilen ins Fischotterdorf, wo er auf dem rund 14'000 Quadratmeter grossen Areal der einstigen Cerberus einen seinem Wachstum angemessenen Raum findet. Im Frühjahr 2008 werden die massiven Steinbauten der alten Fabrik abgerissen und einige Altlasten auf dem Gelände entsorgt. Die Aushubarbeiten für den hufeisenförmigen und luftig wirkenden Glaspalast, den sich Swarovski in Männedorf zulegt, werden zu einem Abenteuer. Das Ausbaggern der Erde lässt den Bahndamm, der gleich neben dem Areal verläuft, absinken. Obwohl es sich um Werte im Promillebereich handelt, sieht die SBB die Grenze des Zulässigen erreicht und die Sicherheit bedroht. Zweimal fährt sie mitten in der Nacht schwere Maschinen auf, um Schotter unter die Schienen zu stopfen und die Absenkung so auszugleichen. Für die Kosten dieser teuren Ausbesserungsarbeiten muss der Bauherr geradestehen. Der neue Swarovski-Sitz wird im Herbst 2010 eingeweiht. Männedorf gewinnt damit ein weiteres Juwel der Geschäftshausarchitektur. Bild: Der elegante Glaspalast von Swarovski in einer Projektdarstellung.

Swarovski Männedorf
 

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