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R.E.S.P.E.K.T. - Eine Kampagne gegen Littering und Vandalismus

2009

Mit dem Einzug der Fast-Food-Kultur beginnt auch in Männedorf die Menge achtlos weggeworfener Abfälle auf Strassen und Plätzen kontinuierlich zu steigen. Ebenso verzeichnet die Gemeinde immer wieder mutwillige Sachbeschädigungen im öffentlichen Raum. Als sich beide Phänome markant häufen und vermehrt Klagen aus der Bevölkerung eingehen, wird der Gemeinderat 2008 aktiv. In zwei Workshops erarbeitet er zusammen mit rund 30 Schlüsselpersonen aus der Gemeinde ein Massnahmenpaket. Die Kampagne startet 2009 unter der Bezeichnung R.E.S.P.E.K.T. und ruht auf den drei Säulen 1: Aufklären, 2. Ahnden, 3. Aufräumen.

Als Massnahme zu Punkt 1 ist vorgesehen, die Öffentlichkeit verstärkt für das Thema Littering und Vandalismus zu sensibilisieren. Auch soll die Jugend, die zu einem grossen Teil für die beklagten Missstände verantwortlich ist, stärker in das Dorfleben eingebunden werden. Die Idee, Quartierpatenschaften zu gründen, mündet 2010 in einen Workshop unter dem Titel "Zivilcourage im öffentlichen Raum". An zwei Abenden üben sich rund 30 Männedörferler/innen darin, Littering und Vandalismus adäquat entgegenzutreten. Ob das Vorhaben, im Sinne einer verstärkten Nachbarschaftshilfe Quartierpatenschaften ins Leben zu rufen, umgesetzt werden kann, muss näher geprüft werden.

Für die Säule 2 hält das Massnahmenpaket zwei Instrumente bereit. Bereits ab April 2009 patrouillieren an den Wochenenden jeweils zwei Wachleute einer privaten Sicherheitsfirma in der Umgebung des Bahnhofs. Darüber will man mit baulichen Vorkehrungen die dunklen und versteckten Ecken bei öffentlichen Gebäuden ausleuchten und es so mutwilligen Nachtvögeln erschweren, Unfug zu treiben.

Im Aufgabenbereich "3. Aufräumen" nimmt sich der Gemeinderat vor, die Zahl und die Verteilung der Abfallbehälter auf öffentlichem Grund zu prüfen. Wo nötig, will er zusätzliche aufstellen. Ausserdem ist für jedes Jahr ein Tag eingeplant, an dem die Bevölkerung eingeladen wird, an einer "Dorfputzete" mitzumachen. Der erste so genannte Fötzelitag am 9. Mai 2009 bildet den Auftakt der Kampagne. Rund 200 Männedörflerinnen und Männedörfler folgen dem Aufruf zur grossen Reinigungsaktion und sammeln insgesamt vier Kubikmeter Abfälle, jene, die aus dem See gefischt und aus dem Wald "gepflückt" werden, nicht eingerechnet. 2010 wird der Tag mit grossem Erfolg wiederholt.

Die Kerngruppe R.E.S.P.E.K.T. sorgt für eine regelmässige Präsenz des Themas Littering und Vandalismus in der Öffentlichkeit. Unterstützt wird sie dabei von einem Abfallkünstler. Fast täglich streift er während des Jahres 2009, bewaffnet mit Greifstock und Einkaufstasche, durch Männedorf, um Abfälle aufzulesen und sie dann die "Unrat-Unart"-Säule aus transparentem Kunststoff am Bahnhof einzufüllen.


Bild: Das Logo der R.E.S.P.E.K.T.-Kampagne.

Logo Einfach R.E.S.P.E.K.T.
 

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