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24.06.2018 14:39:56


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Das mittelalterliche und frühneuzeitliche Bauerndorf

1405 - 1798

Männedorf ist bis in die Neuzeit hinein ein stark bäuerlich geprägtes Dorf. Das unterscheidet die Gemeinde stark vom benachbarten Stäfa, das schon früh industrielle Elemente aufnimmt. Die Entwicklung der Gemeinde verläuft denn auch folgerichtig so, wie sich zürcherische Landgemeinden im Mittelalter entwickelt haben aber völlig anders als die benachbarten Gemeinden Stäfa und Meilen. Zudem ist Männedorf ein eher armes Dorf, das über keine grossen finanziellen Ressourcen verfügt. Auch politisch bleibt Männedorf eher bescheiden. Es tritt selten in Erscheinung und beteiligt sich beispielsweise nicht am Stäfner Handel von 1794/95. Diese "Passivität" hat einen offensichtlichen Grund: Männedorf kann im Stäfner Handel, dem vom Landadel initiierten Aufstand gegen die Stadtzürcher Vorherrschaft, kaum etwas gewinnen, hätte bei einer Niederlage aber viel verloren. Bild: Landwirte prägen auch heute noch gewisse Ortsteile von Männedorf. Im Mittelalter und bis weit in die Neuzeit war Landwirtschaft der dominierende Erwerbszweig.

Landwirtschaft Männedorf
 

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