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| Werner Günther aus Männedorf schrieb am 27. Jan. 2012 um 22:29 Uhr |
Mittlerweile bin ich aus Männedorf weggezogen. Das hatte allerdings andere Gründe, als den Fluglärm ;-) Was mich an dieser Diskussion und dem beinahe reflektorischen Schüren D-CH Ressentiments schon immer befremdet hat ist die Tatsache, dass es wohl niemanden stört, dass an den Wochenenden und verstärkt im Sommer der Lärm von Ausflugsflugzeugen (z.B. JU 52, Wasserflugzeugen, Hubschraubern, ...), die "mal eben eine Runde um den See" fliegen, oder Motorsportbooten, die ständig auf- und abfahren (plus deren Gestank je nach Windlage) niemanden zu stören scheint. Und das zu sämtlichen Tages- und Nachtzeiten. Im Ggs. zur Ursache des Jetlärms(egal unter welcher Flagge) handelt es sich hierbei um das reine Freizeitvergnügen einzelner. Dass man eine Ausweitung der Starts und Landungen einzudämmen versucht ist nachvollziehbar (gibt es da wirklich keine Möglichkeit eines Volksentscheids à la "Keine Ausweitung der Starts und Landungen in Klothen"). Der Lärm (vor allem aber die Art und Weise), der hier um den Lärm gemacht wird ist mittlerweile deutlich größer, als der Fluglärm selbst. Freundliche Grüße W. Günther |
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| Rohrer Susanne aus Männedorf schrieb am 5. Sept. 2011 um 19:18 Uhr |
Sind 6 1/2 Stunden Schlaf genug? Letzte Nacht wurde ich wieder einmal um meinen wohlverdienten Schlaf gebracht, da die Südanflüge ab 21 Uhr bis fast 23.30 Uhr dauerten. Die Fenster wegen der warmen Temperaturen geöffnet, war an Einschlafen nicht zu denken. Pünktlich um 6 Uhr flog dann der erste Wecker wieder über unser Haus. Ich arbeite als Heilpädagogin in Zürich und stehe dementsprechend oft nicht sehr ausgeruht vor den Kindern. Nicht zu denken an die Männedorfer Schülerinnen und Schüler, die wohl in einer solchen Nacht auch nicht sehr gut schlafen können. .... Und einmal mehr in den letzten 7 Jahren frage ich mich, was unsere Gemeinde gegen die Südanflüge unternimmt. |
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| Urs Dumermuth aus Männedorf schrieb am 15. Feb. 2011 um 18:20 Uhr |
| Seit Jahren nun wird der Süden von Zürich mit Fluglärm belastet. Die DVO mag wohl vordergründig der Grund sein. Doch schleichend wird daran gearbeitet, dass dieser Zustand nun gesetzlich verankert wird. Immer mehr auch am Abend werden tröpfchenweise Südenflüge durchgeführt. Ein Skandal! Dank einer allmächtigen Flughafenlobby rund um die DEUTSCHE "Swiss" und einer gebetsmühlenhaften Leier rund um die volkswirtschaftliche Bedeutung des Flughafens bzw eines Schreckensszenarios von abertausenden Arbeitslosen falls auch nur ein Flieger weniger landen dürfte, wird die Bevölkerung für dumm verkauft und mit Fluglärm zugemüllt. Und die Politiker in Bern und im Kanton und in den Gemeinden sind dem goldenen Kalb Flughafen und Swiss verfallen oder kümmern sich aus wahltechnischen Gründen nicht darum. Wen wunderts, wenn wir im Süden der Meinung sind, dass es hier zu Lande auch nicht besser um den Filz steht wie in Aegypten, auf welches wir Schweizer so überheblich herabsehen. Pfui. |
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| Mischa Kaufmann aus 8708 Männedorf schrieb am 11. Dez. 2010 um 22:23 Uhr |
| Wie eigenartig - nach sieben Jahren gewöhne ich mich langsam an den Fluglärm, frühmorgens, spätabends. Auch bei den Spaziergängen im Wald, wo die Stille fleissig von Flugzeugen durchschnitten wird, macht es mich einfach traurig, dass dies ein normaler Zustand ist. Es beruhigt mich zumindest, dass ich persönlich bei diesem Irrsinn nicht mehr mitmache, indem ich selber nicht mehr fliege. |
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| Urs Dumermuth aus Männedorf schrieb am 24. Nov. 2010 um 14:25 Uhr |
| Erst gerade wurde die Nachtflugsperre zum Schutze der Bevölkerung rund um den Flughafen eingeführt, schon jammert uns der deutsche CEO der deutschen Lufthansa Tochter Swiss vor, dass er seine Umsteigepassagiere nicht mehr rechtzeitig für die Asienflüge nach Zürich schaffen kann. Notabene bringen diese Passagiere ausser Lärm und Gestank keine Wertschöpfung für die Schweiz. Und nun fordert die Swiss zur Kapazitätssteigerung eben für solche unsinnigen Flüge noch Südstarts geradeaus (auch über Männedorf), was noch eine grössere Belastung mit sich bringen wird. Support erhält der Deutsche sicher von Alt Bundesrat Leuenberger, welcher soeben in die zweifelhafte durch Steuergelder finanzierte Bundesstiftung "Swiss Luftfahrtstiftung" gewählt wurde. In anderen Kontinenten nennt man dies Bananenstaat. |
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| Fam. Barth aus Männedorf schrieb am 22. Nov. 2010 um 19:58 Uhr |
| Obwohl der Winter inzwischen gekommen ist und die Fenster nicht mehr so offen sein können, empfinden wir den Fluglärm, aber um einiges mehr die Einführung dessen als sehr störend. Gewisse Interessen scheinen immer noch mehr zu wiegen als das Wohl eines dicht besiedelten Gebiets wie die Zürichseeregion. |
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| Paul aus Männedorf schrieb am 25. Juli 2010 um 16:08 Uhr |
Es ist nicht zu glauben, dass sich die Zürichseeregion schon 6 Jahre mit illegalem Lärm zudröhnen lässt. Schlafen erlaubt Bern nur noch mit geschlossenen Fenstern. +30db (1000facher Schalldruck!) schon auf der anderen Seeseite, warum machen nicht mehr beim VFSN mit? http://img514.imageshack.us/img514/2849/lrm20100725.jpg bzw. http://www.vfsn.ch |
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| Kaiser aus Männedorf schrieb am 16. März 2010 um 09:04 Uhr |
| Man soll nur gleiches mit gleichem vergleichen! Aber schon mit dem Südanflug-Problem zeigte sich, dass die schweizer Politiker lieber das eigene Volk (dass nota bene deren fürstliche Saläre zahlt) verschaukelt, als "fremden Vögten" die Zähne zeigt. Es ist auch so viel einfacher und bequemer. |
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| Urs Dumermuth aus 8708 Männedorf schrieb am 16. Sept. 2009 um 06:52 Uhr |
Sowenig wie Milch, macht Fluglärm müde Männer munter. Der staatlich angeordnete Weckdienst in der Südanflugschneise um 6 Uhr in der Früh (des öftern verbunden mit einer Nachtruhesperre bis 0.30 Uhr!) hat sein Ziel erreicht: wir sind müde geworden. Viele sind weggezogen oder haben resigniert. Noch viel zermürbender als der Schlafentzug jedoch ist die faktische Rechtlosigkeit. Die durch unsere Politiker und Richter praktizierte scheinheilige und verlogene Aufrechterhaltung der Fiktion einer Rechtsstaatlichkeit ist absolut degoutierend. Im Oktober 2003 hat die Rekurskommission des UVEK den Beschwerden gegen die Zulassung der Südanflüge die aufschiebende Wirkung entzogen. "Die Interessen der betroffenen Bevölkerung vor übermässigen Lärmeinwirkungen vermögen die erheblichen Interessen der Beschwerdegegnerin an einer sofortigen Einführung der Südanflüge nicht zu überwiegen ..." Seither ist in dieser Sache nichts mehr gegangen. 6 Jahre haben den Behörden nicht gereicht, um das, was aufgeschoben ist, zu bereinigen. Da der Flughafen durch fremdes Eigentum eine Luftstrasse gebaut hat, müsste er eigentlich die teilenteigneten Besitzer entschädigen. Nichts ist geschehen. Kein einziges Gesuch wurde auch nur ansatzmässig behandelt. Vom Lärmfünfliber, den der Flughafen auf jedem Flugticket erhebt, haben die Schneiser bis dato keinen einzigen Franken gesehen. Und der SIL (Sachplan Infrastruktur Luftfahrt), dieser raumplanerische Koordinationsprozess, der Rechtssicherheit für die Bevölkerung schaffen sollte, tröpfelt nun sage und schreibe seit 13 Jahren vor sich her und kommt zu keinem Ende. Yes, we gähn. |
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| Nils Bräm aus D-53819 Neunkirchen-Seelscheid schrieb am 4. Aug. 2009 um 13:21 Uhr |
Die Süddeutschen Bürger und Politiker fordern für die eigene Bevölkerung einen Lärmschutz durch die Schweiz, den die Politik im eigenen Land den eigenen Bürgern gegenüber nicht annähernd zugestehen würde. Hätten die Anwohner von Köln, Frankfurt, Leipzig oder Berlin auch nur annähernd die gleiche "Lärmvermeidungslobby", könnten sich die Städte fast als "Stillekurorte" anbieten. Es geht hier um einen Bereich des Wirtschaftskrieges D-CH, in dem die Schweizer Bürger hart und unnachgiebig bleiben müsssen! Viel Erfolg! |
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| Urs Dumermuth aus 8708 Männedorf/Zone34 schrieb am 1. Apr. 2009 um 12:32 Uhr |
Sa. 25.4.2009 Gedenkmarsch 2000 Tage Südanflüge Bitte dieses Datum vormerken und im Kalender ROT anstreichen. Bitte Nachbarn, Kinder, Hunde und Politiker gleich mitnehmen! Lasst uns alle deutlich zeigen, dass wir NIE aufgeben werden in unserem Kampf gegen die illegalen Südanflüge! Start: 13:45 Uhr beim Landesmuseum |
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| Anegg Thomas aus Männedorf schrieb am 28. Jan. 2009 um 09:45 Uhr |
| Mich stört der Fluglärm über haubt nicht. Wen ich höre das Flugzeug wo gerade über das Haus fligt, Treume ich von fligen und von den Ferien in die weite Welt hinaus. |
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| Webmaster aus Männedorf schrieb am 1. Dez. 2008 |
| Hier finden Sie die aktuelle Lagebeurteilung des Fluglärmforums Süd. |
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| Martin Steinegger aus Männedorf, Obstgartenquartier schrieb am 16. Okt. 2008 um 13:01 Uhr |
Hallo miteinander Nach fünf Jahren Südanflügen scheint mir heute vor allem eines wichtig: Es geht nicht mehr unbedingt darum, die Südanflüge wieder aufzuheben - vielmehr sollte man seine Energie darauf verwenden, die Sache nicht noch schlimmer werden zu lassen. Die jetzige Situation mit den Anflügen am Morgen und den zeitweiligen Anflügen Abends ist zwar ärgerlich; allerdings habe ich das Gefühl, dass sich daran kaum noch etwas ändern lassen wird. Zu festgefahren ist die Situation, zu unterschiedlich sind die Bedürfnisse in den vom Fluglärm betroffenen Gebieten. Verheerend wäre es aber nun, wenn die Anzahl der Anflüge noch zunehmen würde (tagsüber). Solche Szenarien sind keineswegs unrealistisch. Damit muss man je nach politischem Szenario rechnen. Wir sollten unsere Energie primär darauf verwenden, eine schleichende Ausdehnung der Südanflüge zu erkennen und zu verhindern. |
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| Marc aus Zürich schrieb am 25. Juli 2008 um 21:37 Uhr |
Ja aber auch alle diese arroganten Deutschen aus dem Süden benutzen unseren Flughafen, arbeiten da! Man hört ja fast nur noch hochdeutsch am Flughafen, also sollen sie auch etwas vom Larm kassieren. Typisch deutsch, profitieren à la Geiz ist geil und sich die Rosinen picken. Das kann so nicht weitergehen. Wieso kann sich die Schweiz nicht einfach über den Erlass von Deutschland hinweg setzen und abwarten, aber dafür fehlt uns Schweizern halt einfach der Schneid. Schwanz einziehen und es nur immer allen ANDEREN (nur nicht den eigenen) Recht machen wollen. Nein so kanns nicht weiter gehen. Hoffe es gibt irgendwo noch Schweizer die so denken wie ich! |
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| Marc aus Zürich schrieb am 25. Juli 2008 um 21:36 Uhr |
Ja aber auch alle diese arroganten Deutschen aus dem Süden benutzen unseren Flughafen, arbeiten da! Man hört ja fast nur noch hochdeutsch am Flughafen, also sollen sie auch etwas vom Larm kassieren. Typisch deutsch, profitieren à la Geiz ist geil und sich die Rosinen picken. Das kann so nicht weitergehen. Wieso kann sich die Schweiz nicht einfach über den Erlass von Deutschland hinweg setzen und abwarten, aber dafür fehlt uns Schweizern halt einfach der Schneid. Schwanz einziehen und es nur immer allen ANDEREN (nur nicht den eigenen) Recht machen wollen. Nein so kanns nicht weiter gehen. Hoffe es gibt irgendwo noch Schweizer die so denken wie ich! |
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| Ruedi schrieb am 21. Juli 2008 um 14:50 Uhr |
Ich wohne in Männedorf und muss zwei sachen sagen: - Der Fluglärm ist gar nicht so schlimm. Es fliegen ja wahrscheinlich alle von uns in die Ferien und benützen den Flughafen, oder?Dann sollte man auch mit ihm leben. Und wenn einer sagt, dass die Häuser weniger wert sind, etc. dem kann ich nur sagen, dass die Preise hier und an der weiteren Goldküste in den letzten Jahren nur gestiegen sind und auch weiterhin steigen werden.
- Wem es nicht passt kann ja gehen!
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| Urs Dumermuth aus Männedorf/Zone34 schrieb am 17. Juni 2008 um 10:50 Uhr |
| Herr Leuenberger nervt sich ja bekanntlich über den Lärm der holländischen Fans vor seinem Bundesratsbüro während der EM08. Er könne nicht mehr arbeiten. Arbeiten? Es ist wohl eher so, dass er bei seinem andauernden Tiefschlaf in Sachen Flughafendossier gestört wird. Als betroffener Bürger stellt man schon lange fest, dass ein solcher Magistrat mit seinen subalternen Chefbeamten nicht mehr tragbar ist. Wir hinterfragen dabei aber vorallem auch das stillschweigende Akzeptieren dieser Schlamperei von allen Parteien hüben wie drüben. Die Proteste und kritischen Anfragen kommen spärlich und zahm, ja schon fast devot. Wer will denn schon einen grossen Dichter in seinem kreativen Schlaf stören? So hat natürlich auch Rita Fuhrer als Interessensvertreterin des Flughafens - die Interessen der betroffenen Bevölkerung vertritt sie schon lange nicht mehr - ein leichtes Spiel, mit dem Finger nach Bern zu zeigen und ebenfalls das Flughafendossier bzw. ihre Beamten "für en tüüüfe, gsunde Schlaaaf" ruhen zu lassen. Nur wir werden seit über vier Jahren pünktlich um 06:04 Uhr von deutschen Flugzeugen geweckt. Das Preis-Leistungsverhältnis dieser Behörden bzw. ihren Chefs stimmt schon lange nicht mehr. |
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| Alain B. aus Bülach schrieb am 2. Juni 2008 um 23:17 Uhr |
| Also ich finde es übertrieben wie viele sich darüber Aufregen, viele sehen nur den lärm blenden aber die positiven Aspekte aus, zb ist ein Flughafen ein grosser Wirtschaftträger und Arbeitsgeber. Ausserdem wenn ihr in die Ferien wollt seid ihr ja auch froh einen Flughafen in der nähe zu haben. Ich habe mich jedenfalls damit abgefunden |
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| Hofmann schrieb am 25. Mai 2008 um 20:59 Uhr |
Sehr geehrte Dame, Sehr geehrter Herr Diesen Samstag und Sonntag (24 &25 Mai) ist ab 8 Uhr abends Südanflug. Woher kommt das? Probt Unique neue Anflug Varianten, obwohl weder schlechtes Wetter noch Bise herrscht. Was unternimmt Männedorf dagegen? Bitte um Antwort. mfg. Dr. C. Hofmann |
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| Frieda Dinkelkamp aus männedorf schrieb am 9. Mai 2008 um 21:57 Uhr |
seit 4. mai 08 dürfen wir jetzt auch noch die abendlichen südflüge ertragen... da "anscheinend "immer biswind angesagt ist.... nur "merke "ich nichts von biswind ???? od. auch wie alles sang und klanglos in die normalität übergeht??? frage mich schon seit längerer zeit wer eignetlich das sagen hat berlin od. bern... da ja bekanntlich nur noch der flughafen kloten dem kanton zürich gehören soll...??? die airline "swiss" ist nach meines wissen der lufthansa unterstellt ist... frieda dinkelkamp |
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| Urs Dumermuth aus Männedorf schrieb am 3. Jan. 2008 um 17:04 Uhr |
"Vorläufig" ist wahrscheinlich analog den Südanflügen mit dem Sinonym "Providurium" zu verstehen. Andere Beispiele sind das Globus Provisiorium, welches nun unter Denkmalschutz steht, oder auch die Westtangente in Zürich mit dem Viadukt über den Escherwyssplatz. Auch die Südschneise dürfte dank unseren Inaktiven Politikern auf Gemeinde- Kantons- und Bundesebene bald zum festzementierten Anflugregime zählen. Weitere Infos auch unter: www.fluglaerm.net |
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| Hansruedi aus Männedorf schrieb am 2. Jan. 2008 um 18:03 Uhr |
Besten Dank an Urs für den Eintrag vom: 26. 12. 2007. Ein Link verweist auf folgenden Text: Das Bundesgericht hielt in seinem Urteil fest, dass für das neue Anflugverfahren vorläufig die gleichen Wetterbedingungen wie beim heutigen Verfahren angewendet werden müssen. Wer kann mir erklären auf welche Beweggründe sich das Bundesgericht stützt und wie lange "vorläufig" ist. Mit freundlichen Grüssen: Hansruedi |
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| Urs Dumermuth aus Männedorf schrieb am 26. Dez. 2007 um 10:07 Uhr |
Umfassende Informationen zum Thema Südanflug: www.vfsn.ch http://www.bantliz.com/suedanflug/suedanflug-downloads.html Unter http://www.bantliz.com/suedanflug/anflugverfahren.htm findet man auch alles zum Thema Anflugverfahren. |
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| Hansruedi aus Männedorf schrieb am 19. Dez. 2007 um 22:23 Uhr |
| Kann mir jemand erklären, warum die Piste 28 trotz ILS System per Sichtflug - Bedingungen angeflogen wird? |
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| Urs Dumermuth aus Männedorf schrieb am 27. Nov. 2007 um 19:10 Uhr |
Ein herzliches Dankeschön an alle, welche in Männedorf Ja zur Flughafeninitiative gesagt haben. In Männedorf wurde die Initiative angenommen. Dies in einer Hochburg der FDP/SVP. Es zeigt auf, dass sehr viele Menschen mit der neuen Situation der Südanflüge nicht einverstanden sind. Die Gemeindebehörden sollen dies zur Kenntniss nehmen und sollen sich nicht nur hinter dem Forum Süd verstecken. |
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| Walter Siegenthaler aus 8708 Männedorf schrieb am 27. Nov. 2007 um 18:02 Uhr |
Lieber Herr Christian Dies sind die Fakten:- Ein deutscher Lokalpolitiker hat unserem verhandlungsschwachen Bundesrat die Hosen herunter gelassen und es fertig gebracht, auf Kosten von über 200'000 Schweizern ein paar hundert Süddeutsche vor Fluglärm zu schützen.
- Der alsdann durch einen ganz speziellen Filz praktizierte Ausweg ist nicht gesetzeskonform, wird aber mit allen möglichen fiesen Tricks am Leben gehalten.
- Wer eine solche Haltung unterstützt, ist vielleicht kein schlechter Mensch, aber ordnungspolitisch unbedarft oder naiv genug, um den Quatsch ("Sie fliegen ja auch... etc.etc.") zu glauben, der immer wieder als Ausrede zur verluderten Rechtslage aufgetischt wird.
Freundliche Grüsse Walter Siegenthaler, Männedorf |
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| Christian aus Schweiz schrieb am 26. Nov. 2007 um 22:23 Uhr |
Guten Tag, Günstiges Land, los wir bauen! Kaum Gebaut merkt man, ohhhhh, wir sind in der Flugschneise! Viele Einwohner die sich jetzt beklagen, egal von welchem Ort, sind erst später in die nähe des Flughafen gezogen. Wieviele Menschen profitieren vom Flughafen und sind nicht dankbar? Ich kanns sagen, alle die gegen den Flughafen sind. Selber fliegt man in die Ferien oder macht eine Geschäftsreise. Wer Fliegt nicht gerne fürh ab um den ganzen Tag schon an seinem Ziel zu verbringen? 9h nachtruhe? Nein Danke! Der Flughafen Zürich ist jetzt schon massiev eingeschränkt durch irgendwelche Paragrafen und Regelungen das er richtig kämpfen muss. Zum Glück wurde wenigstens die Sinnlose und völlige irsinnige Initative abgelehnt. Jeder der einmal in Frankfurt oder sonst wo gelebt hat, ist dankbar für die Momentanen einschränkungen und der 7h Nachtruhe hier in Zürich. Seit 1953 gibt es den Flughafen, seit wann leben sie in der Region des Flughafens? Niemals darüber nachgedacht das der Flughafen wächst, als sie dort hin gezogen sind? Hätten sie lieber eine Autobahn neben ihrem Haus? Haben sie einen Job der von dem Flughafen Profitiert? Ist ihnen langweilig und wissen nichts besseres zu tun? Konnten sie ihr Land günstig kaufen? Wann sind sie dort hingezogen? Fliegen sie selber? Haben sie gerne eine Auswahl und sind sie gerne Flexibel? Stellen sie sich diese Fragen und wenn sie nur auf eine Frage ein Ja geben müssen, haben sie keinen Grund um gegen den Flughafen zu Protestieren! Mit freundlichen Grüssen Christian |
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| Edy Hausammann aus Männedorf schrieb am 20. Nov. 2007 um 20:50 Uhr |
Bravo Herr W. Siegenthaler,da kann ich Ihnen nur beipflichten, wir die "Schneiser" sind keine Fluggegner,wie immer fälschlicherweise behauptet wird ,sondern wir wollen nur in einem "Rechtsstaat"(müssen wir bald sooo...!fraglich benennen)gesetzemässig behandelt werden.denn wem kommt es inden Sinn über Nacht eine gesetzeswidrige Autobahn über die Köpfe von über 250`000 Bürgerinnen und Bürgern bauen zu lassen und das im Einverständnis des Bundesrates und vorallem noch von einem Sozialdemokraten den Namen kennen wir bis zum ÜBERDRUSS!!!!! Wir lassen uns nicht unterkriegen!!!und kämpfen für unsere Gerechtigkeit. Machen Sie weiter so mit,das freut uns!!! Edy Hausammann,Männedorf noch etwas: Leute die sich nicht mit Namen und Vornamen erkenntlich zeigen,dürften sich auf dieser Seite nicht zu Wort kommen!!! ausser Sie haben etwas zu verbergen! |
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| Walter Siegenthaler aus Männedorf schrieb am 16. Nov. 2007 um 09:06 Uhr |
| Die Schneiser-Demonstranten sind verurteilt worden und müssen zahlen. Die Kleinen hängt man und die Grossen (jahrelange Verstösse gegen alle möglichen Gesetze) lässt man laufen. |
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| Elisabeth und Roy Müller aus Zürich schrieb am 12. Nov. 2007 um 20:18 Uhr |
Getürkte Abstimmungsunterlagen Die Abstimmungsempfehlung der Regierung in der Beilage zu den Abstimmungsunterlagen basieren alle auf der INFRAS Studie. Diese Studie wurde von der SIAA Swiss International Airports Association im Auftrag vom Komitee „Weltoffenes Zürich“ lanciert. Das Ergebnis dieser Studie ist entsprechend ausgefallen. Dass die Regierung ihre Argumente gegen die Initiative auf dieser von der Aviatiklobby gekauften Studie aufbaut und damit auf mehreren Seiten in den Abstimmungsunterlagen das Stimmvolk als Sprachrohr der Flughafenturbos beeinflusst, grenzt an die Propagandapraxis eines Bananenstaates und hat mit Demokratie nicht mehr viel zu tun. Diesem Treiben unserer Regierungsrätin im VR von Unique kann nur mit einem deutlichen Ja zur Plafonierungsinitiative Gegensteuer gegeben werden. |
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| Urs Dumermuth aus Männedorf/Zone34 schrieb am 10. Nov. 2007 um 12:06 Uhr |
Heute Samstag 10. November: Kloten wird zuerst via Süden, dann via Osten angeflogen. Das Wetter verhilft zu flächendeckender Propaganda für die Plafonierungsinitiative. Einmal mehr muss darauf hingewiesen werden, dass in der Südanflugschneise über 200'000 Personen aus dem Schlaf geholt werden, damit die deutsche Fluggesellschaft "Swiss" (= Etikettenschwindel, vom Bundesrat genehmigt) 750 Süddeutsche in Südbaden vor dem Fluglärm schützen kann. Dies sind die Ankünfte zwischen 6.03 und 7.08 von heute (LX = Swiss): 06:10 06:27 FHE 6573 HURGHADA 2 MD90 HBJIC 06:10 06:11 LX 139 HONG KONG Intl. 2 A343 HBJMH 06:10 06:16 LX 183 SINGAPORE Changi Intl.2 A343 HBJMF 06:10 06:20 LX 1851 THESSALONIKI Makedonia 2 A320 HBIJI 06:10 06:18 LX 289 JOHANNESBURG Intl. 2 A343 HBJMA 06:15 06:13 LX 087 MONTREAL Pièrre-Elliott-Trudeau 2 A332 J 06:15 06:09 LX 155 BOMBAY MUMBAI 2 A332 HBIQO 06:25 06:30 LX 243 MUSKAT Seeb Intl. A332 HBIQG 06:25 06:54 LX 273 DOUALA via MALABO 2 A332 HBIQQ 06:25 06:32 LX 293 DAR ES SALAAM 06:30 06:39 LX 2991 BASEL Euroairport 2 RJ1H HBIYZ 06:30 06:30 LX 8505 SHARM-EL-SHEIKH 2 A320 HBIJV 06:40 06:42 LX 1179 STUTTGART 2 RJ1H HBIXT 06:45 07:05 TG 970 BANGKOK Suvarnabhumi Airport 06:50 06:44 LX 2801 GENF Cointrin 2 RJ1H HBIYQ 07:20 07:04 LX 963 BERLIN Tegel 2 A320 HBIJM Von den 17 Flugzeugen sind 15 solche der deutschen Swiss. Eines gehört der Fluggesellschaft Hello und das andere der Thai-Airways Davon, dass der Flughafen zwischen 6 und 7 überhaupt offen ist, profitiert zu 90% und mehr die deutsche Fluggesellschaft Swiss. Den Dreck und den Lärm haben die Bewohner in der Südschneise. Der Gewinn geht nach Deutschland (siehe Erfolgsrechnung der Lufthansa!). Bei diesen Facts erstaunt es einerseits wenig, dass sich deutsche Staatsbürger wie Swiss-Chef Franz oder Lufthansa-Chef Mayrhuber als nicht stimmberechtigte Ausländer in unseren Abstimmungskampf einmischen. Es steht vorwiegend deutscher Profit auf dem Spiel. Auf der anderen Seite entlarvt es diese Leute vollends. Dem üblen Spiel muss nun sofort Einhalt geboten werden. Unsere Politiker sind aufgefordert, endlich Profil zu zeigen und sich dem deutschen Grossmachtgehabe entgegenzustellen (im Steuerstreit mit der EU scheint es ja auch zu gehen...). Die deutsche DVO verunmöglicht einen ökologischen und möglichst wenig Leute beeinträchtigenden Betrieb in Kloten. Solange dieser Zustand anhält, gibt es keine Argumente gegen die Plafonierungsinitiative. Bei Annahme der Inititative werden deutsche Interessen tangiert. Dass die Wirtschaft nicht zusammenbricht, wie die Flughafenturbos suggerieren, ist durch namhafte Experten längst bewiesen. Die letzten Jahre haben es gezeigt: Die Wirtschaft boomte, die Flugbewegungen nahmen stetig ab. Also: An die Urne: Ja zur Plafonierungsinitiative, Ja zum ZFI+, Stichfrage: Initiative ankreuzen! |
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| Andy aus Männedorf schrieb am 5. Nov. 2007 um 16:44 Uhr |
Tja, das grosse Jammern. Oder trötzeln ? Ja, der Fluglärm stört auch mich. Bedingt wenigstens. Denn er ist noch relativ Leise. Wenn man bedenkt wie es bspw. in Höri brettert. Nur: Kann man den "5er und d's Weggli" in der heutigen Zeit haben ? Zürich hat profitiert vom Flughafen und profitiert noch immer davon. Für die Attraktivität von Firmen ist die Erschliessung nicht unwesentlich (auch die auf dem Flugweg). Oder haben hier einige das Gefühl "Züri" sei wirtschaftlich so gut dran, weil die Zürcher halt einfach die Besten in der Schweiz sind und die anderen Kantönler nur "fuuli Säck" ?". Wohl nicht... ob schon ich genau weiss, dass das einige denken ;-) Die Frage ist: Wieso, wenn man Ruhe braucht, nicht ins Appenzell ziehen, oder ins Tessin oder Graubünden ? Da ists sehr ruhig und keine Jumbos brettern über die Hütte. Joah, aber nein, die Wirtschaft und der Arbeitsort. Egoismus ? Nun... den Einzigen Einwand den ich verstehen kann ist der der Wertminderung der Liegenschaften (betrifft Hauseigentümer). Diese müsste im Prinzip entschädigt werden. Wobei auch hier ein "aber" angebracht ist: Die Wohnungsmieten steigen weiters... und die Wohnungen sind gut Ausgelastet. So schlecht kanns den Vermietern also auch nicht gehen. Und die, die Ruhe wollen und ein eigen Haus haben: Verkaufen ! ...und ins Hinterland ziehen. Dann gibts nur noch ein Problem: Langeweile weil man nicht gegen was protestieren kann... oder aber man sucht sich halt einfach wieder was. In diesem Sinne Gruss von nem Männi-Mieter |
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| Urs Dumermuth aus Männedorf schrieb am 17. Okt. 2007 um 06:28 Uhr |
Wirtschaftskomitee für die Flughafen-Initiative Die letzten Jahre haben es gezeigt: Dem Grossraum Zürich geht es wirtschaftlich prächtig! Wir alle sind für einen vernünftigen Flugverkehr. Der Linienverkehr soll deshalb auch im heutigen Ausmass für Zürich eine wichtige Aufgabe erfüllen – heute und in Zukunft. Deshalb: Ja zur Flughafeninitiative. >> Machen Sie mit im Wirtschaftskomitee! Ziel des Wirtschaftskomitees Die Forderung der Flughafeninitiative lautet eine 9-stündige Nachtruhe und die Begrenzung der Flugbewegungen auf 250000 pro Jahr. (gegenwärtiger Stand rund 260'000 wovon nur 220'000 des Linien- und Charterverkehrs.) Das Wirtschaftskomitee für die Flughafeninitiative möchte dazu einen Beitrag leisten, dass kritische wirtschaftliche Argumente im Abstimmungskampf gehört werden. Die Initianten des Wirtschaftskomitees halten Ausschau nach Unternehmern und Leistungsträgern der Wirtschaft, die durchaus gerne und oft fliegen, aber für die die gegenwärtige Grösse des Flughafens Zürich für die Mobilitätsbedürfnisse der Wirtschaft ausreichend ist. Worum geht es wirtschaftspolitisch bei der Abstimmung? Im Mittelpunkt steht die Frage, ob wir es schaffen, die Vision, eines modernen Grossraums Zürich zu verwirklichen, der auch in Zukunft zu den Toplagen in Europa gehört. Wir haben die Wahl zwischen dem Glauben an ungebremstes Wachstum oder einer berechenbaren wirtschaftlichen Entwicklung, die sich am Wohl der Bevölkerung orientiert. Dafür brauchen wir nicht noch mehr Flugverkehr. Das beweisen die regelmässigen Umfragen zum Standort Zürich. Zürich rangiert seit Jahren zuoberst in der weltweiten Rangliste der attraktivsten Regionen. Die Wohnqualität mit einer gesicherten Nachtruhe ist ein weit wichtigerer Faktor für den Standort Zürich als die wenigen Früh- und Spätflüge, die von einer längeren Nachtruhe betroffen werden. Die volkswirtschaftlichen Trends sind eindeutig. Seit dem Grounding von 2001 ist die Verkehrsmenge rückläufig und betrug 2006 noch 220'000 Flugbewegungen (ohne die Privatfliegerei), und gleichzeitig erlebten wir einen wirtschaftlichen Aufschwung. Für die Entwicklung der Region Zürich mit ihren Arbeits- und Ausbildungsplätze sind folglich andere Faktoren Ausschlag gebender, als ein ungebremst wachsender Flughafen. Wirtschaftliche Abhängigkeit vermeiden! 1995 noch stimmten die Stimmbürger/-innen dem Ausbau des Flughafens für zukünftige 250'000 Flugbewegungen pro Jahr zu. Wohin die unbegrenzte Wachstumsstrategie in der Folge geführt hat, zeigt der Untergang der SAir-Gruppe. Er kostete den Kanton Zürich Tausende von Arbeitsplätzen und den SteuerzahlerInnen einige Milliarden Franken. Was brächte uns ein Ausbau des Flughafens Kloten zu einer grossen europäischen Transit-Drehscheibe? Kurzfristig würden eventuell zwar weitere Arbeitsplätze geschaffen, wir würden uns aber erneut in eine grosse Abhängigkeit vom extrem volatilen Luftverkehrsgeschäft bringen. Dass es eine vernünftige Alternative gibt, musste selbst der Regierungsrat zugeben: Ein reduzierter Hub-Betrieb mit 250'000 Flugbewegungen brächte in den nächsten Jahren sogar noch einen leichten Zuwachs an Arbeitsplätzen! http://www.wirtschaftskomitee.ch/ http://www.wirtschaftskomitee.ch/files/WK_plakat_quer-reduced.pdf |
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| Urs R. Dumermuth aus Männedorf schrieb am 10. Sept. 2007 um 08:45 Uhr |
| Am Morgen zwischen 6 und 7 Uhr landen von durchschnittlich 17 Flugzeugen 14 solche der Swiss. Die Swiss ist zu 100% eine Tochter der Lufthansa und damit faktisch eine deutsche Firma. Die DVO, die Deutschland erlassen hat, bewirkt somit, dass in Hohentengen ein paar hundert Einwohner vor dem Lärm deutscher Flugzeuge geschützt werden und im Süden von Zürich dafür 200'000 Leute brutal aus dem Schlaf geholt werden. Sozialwerke nicht belastet Wenn die Plafonierungsinitiative angenommen wird und damit von 6 - 7 Uhr Kloten nicht mehr angeflogen werden kann, werden grossmehrheitlich deutsche Interessen tangiert. Ohne DVO gäbe es die Plafonierungsinitiative nicht. Mit DVO gibt es keinen Grund, die Initiative abzulehnen. Die sogenannten Wirtschaftskreise um das "weltoffene Zürich" behaupten immer wieder, dass die Annahme der Plafonierungsinitiative drastische Auswirkungen auf die Arbeitsplätze und die Wirtschaft habe (was mittlerweile wohl klar widerlegt worden ist). Selbst wenn Arbeitsplätze abgebaut werden müssten, könnte man gezielt süddeutsche Pendler, die ihr Brot am Flughafen Zürich verdienen und in Deutschland die Ruhe geniessen und auch dort Steuern zahlen, zugunsten von schweizerischen Arbeitnehmenden entlassen. Damit würden die schweizerischen Sozialwerke trotz Arbeitsplatzreduktion nicht zusätzlich belastet. Landerechte in Deutscher Hand Was die wenigsten von uns wissen: Deutsche Politiker argumentieren immer wieder, wenn das Problem des Lastwagentransites angesprochen wird, dass im Gegenzug zu den Transitrechten für Lastwagen die Schweiz im Rahmen der bilateralen Verträge für die schweizerischen Flugzeuge Landerechte in Europa erhalten habe. In Tat und Wahrheit hat nicht die Schweiz Landerechte erhalten, sondern die Swissair! Diese Landerechte sind auf die Swiss übergegangen, die heute eine deutsche Firma ist. Eine deutsche Firma verfügt heute über die Landerechte der Swissair und wir haben dafür die deutschen (und anderen europäischen) Lastwagen auf unseren Strassen. Dazu haben wir jeden Morgen noch den Lärm der meist deutschen Flugzeuge. Also: Plafonierungsinitiative JA! Wer Nein stimmt, nimmt einzig die Interessen Deutschlands und deutscher Firmen wahr und richtet sich gegen die eigene Bevölkerung um den Flughafen Kloten und deren Lebensqualität. |
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| Hans Bantli aus 8123 Ebmatingen schrieb am 30. Aug. 2007 um 13:05 Uhr |
Südanflug NEIN! - Forum http://www.bantliz.com/suedanflug/suedanflug-forum.htm |
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| Peter Weissmüller schrieb am 15. Juli 2007 um 20:47 Uhr |
| Es geht nicht darum, dass es keine Flüge über den Süden gibt, sondern es muss gerechter verteilt werden. Wir haben im Süden immer noch eine "homöopatische Dosierung" - und die "Südler" fliegen ja auch am Zürich |
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| Christian schrieb am 10. Juli 2007 um 13:45 Uhr |
Du verbrauchst Strom und hast kein Atommüll in deinem Keller? Unglaublich, diese Ignoranz! Und bitte höre mit dieser längst widerlegten Wirtschaftslüge auf. Eine florierende Wirtschaft ist in keiner Weise auf einen grossen Flughafen angewiesen. Bevor du diesen Unsinn nochmals wieder irgendwo postest, schau dir mal das hier an: http://www.vfsn.ch/index.php?option=content&task=view&id=1195&Itemid=1 |
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| Tobias aus Dübendorf schrieb am 6. Juli 2007 um 13:02 Uhr |
| Ich verstehe nicht, warum es so vielen Leuten nicht in den Kopf reingehen will, dass von diesem "lauten, bösen" Flughafen unzählige Arbeitsplätze abhängen. Stimmt, laut schreien ist ja easy, solange man selber nicht direkt betroffen ist... Und ich bin überzeugt, dass diese Schreier auch nie mit dem Flugzeug in die Ferien verreist sind... Unglaublich, diese Ignoranz! |
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| Peter aus Männedorf schrieb am 18. Juni 2007 um 22:06 Uhr |
| Der Fluglärm über den Süden ist die grösste Frechheit die sich der Staat in den letzten Jahren geleistet hat. Rechtsbruch pur. Da zieht man in ein ruhiges Gebiet und wird täglich um 06:00 zugedröhnt. Ich kann nur hoffen dass die Bürger sich gegen unfähige Politiker wie Leuenberger SP (wäre besser Komiker geworden) das Wort ergreifen. Lebensqualität kommt weit vor einem unsinnigen Hub für Ballermanntouristen. Steuerboykott und aktive Politik jedes einzelnen sind nun gefragt. |
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| Regu aus männedorf schrieb am 22. Mai 2007 um 23:05 Uhr |
Da kaufte ich vor vier jahren ein Haus in ruhiger umgebung: kein Strassenlärm, alle nachbarn nehmen aufeinander rücksicht, bis 06.00 hört man wirklich keinen Ton. Aber der erste flieger lässt einem im bett stehen. ich fühle mich überlistet, habe nämlich vor dem kauf der liegenschaft mich erkundigt über die zu erwartenden lärmimmissionen, und jetzt das! ---fehlinvestition--- würde ich an der seestrasse wohnen, wären die 65 dezibel fluglärm um 06.00 uhr kaum lauter als der strassenlärm, das stimmt. |
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| Florian aus Männedorf schrieb am 23. Apr. 2007 um 13:04 Uhr |
| Nur wer noch nie geflogen ist darf sich über den Fluglärm beschweren. Alle anderen sind Egoisten die "de feufer und s'weggli" haben möchten. |
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| Urs Dumermuth aus Männedorf/Zone34 schrieb am 10. Apr. 2007 um 11:04 Uhr |
Der Hauseigentümerverband (HEV) möchte eine verbesserte Entschädigungsregelung für fluglärmgeplagte Hauseigentümer erreichen. Damit setzt er sich klar für die Interessen seiner Mitglieder ein und verdient unseren Dank. http://www.parlament.ch/d/cv-geschaefte?gesch_id=20020418 Gegen diese "bevölkerungsfreundliche" Regelung regt sich Widerstand von zwei Seiten: Von der Flughafenbetreiberin Unique und von seiner Verwaltungsrätin Rita Fuhrer. Als Flughafenlobbyistin im Zürcher Regierungsrat bekämpft Fuhrer das Anliegen des HEV. Einmal mehr sind ihr die Interessen der privaten Infrastruktur Flughafen wichtiger als die Anliegen der eigenen Bevölkerung. Zu dieser Analyse kommen nun auch die bürgerlichen Parteien: http://www.nzz.ch/2007/04/08/il/articleF2XW9.html "Die Zürcher Regierung hat wenig Verständnis für eine Minderheit, die vom Fluglärm stark tangiert wird" tönt es von der SVP, der Partei von Fuhrer. Die FDP doppelt nach: "Es kann nicht die Rolle der Regierung sein, die Interessen des Flughafens einseitig zu unterstützen". Und die SP folgert aus dem Verhalten von Rita Fuhrer: "Frau Fuhrer hat sich bisher nicht dadurch hervorgetan, dass sie sich um die Anliegen der Bevölkerung kümmert. Ihre Sympathien liegen eindeutig beim Flughafen". Am 15.4.2007 sind Regierungsratswahlen. Frau Fuhrer möchte von der Bevölkerung widergewählt werden. Hoffen wir, dass die Stimmbürger und Stimmbürgerinnen endlich erkennen, welche Rolle Rita Fuhrer in diesem Spiel wirklich spielt. |
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| Urs Dumermuth aus Männedorf schrieb am 3. Apr. 2007 um 20:04 Uhr |
| Man mag für oder gegen eine radikale Plafonierung der Flugbewegungen sein, welche die Volksinitiative fordert. Aus dem ganzen Blumenstrauss von Gegenvorschlägen diversen Couleurs ist nun aber auf Druck der Flughafenlobby der schlechteste gewählt worden. Schlecht deshalb, weil er auf dem untauglichen ZFI von Frau Fuhrer basiert. Viel schlimmer noch aber im Hinblick auf die zukünftige Volksvertretung der Fluglärmbetroffenen im Kantons- und Regierungsrat aus allen Himmelsrichtungen ist aber die Tatsache, dass der nun vorliegende Gegenvorschlag nur zu Stande kam, weil sich die Volksvertreter von FDP und SVP wie Marionetten der Meinung der Partei-(Fluglobby)zentrale unterworfen haben. Anstatt ihre Wähler aus den betroffenen Bezirken sachpolitisch zu vertreten, haben sie sich an die kurze, parteipolitische Leine nehmen lassen. Diese Dressur ist offensichtlich gelungen. Im Hinblick auf die Wahlen jedoch müssen sich gerade traditionell bürglerliche (FDP/SVP) Wähler wohl fragen, ob sie weiterhin solche Befehlsempfänger im Kantonsrat haben wollen oder eigenständig denkende, die Interessen ihrer Wähler vertretende Politiker. Als Alternative kann man in diesem Kontext wohl nur die Liste 10 und Martin Bäumle von den Grün Liberalen empfehlen. |
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| Peter Matthias aus Im Aeberli 10 schrieb am 18. März 2007 um 21:03 Uhr |
| Der Fluglärm stört beträchtlich und vermindert die Lebensqualität in Männedorf. |
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| Florian aus Männedorf schrieb am 12. März 2007 um 13:03 Uhr |
Ich wohne schon mein ganzes Leben in Männedorf und liebe diese Gemeinde. Der Fluglärm stöhrt mich überhaupt nicht sondern eher diese pregnanten gelben Aufkleber :-) Hört doch endlich mal mit dem Jammern auf, das tun wir nähmlich schon genug in der Deutschschweiz! |
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| Phentermine aus ... schrieb am 10. März 2007 um 03:03 Uhr |
| Nice design, good graphical content. I think I'll come back later again;) http://phentermines.forum-on.de |
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| Urs Dumermuth aus 8708 Männedorf schrieb am 13. Feb. 2007 um 07:02 Uhr |
Bald wird sie wieder Ihre Briefkästen füllen: Die schöne bunte Wahlpropaganda. Und alle werden betonen, wie sehr ihnen ein intakter Wohnraum am Herzen liegt. Noch besser als schönen Versprechen zu glauben, ist es, die Taten der Kantonsräte zu beobachten. Wie versprochen, haben wir festgehalten, wie die Mitglieder des Kantonsrates abstimmten, als sie sich zwischen Lebensqualität und Wirtschaft entscheiden mussten. Obwohl man dieses Mal für Lebensqualität und Wirtschaft hätte stimmen können. Denn die Flugbewegungen haben nachweislich absolut keinen Einfluss, weder auf das Bruttosozialprodukt noch auf die Arbeitsplätze. Wie verhalten sich unsere Kantonsräte aus dem Bezirk Meilen? Meilen: Brandenberger, Markus: JA (SP, Uetikon am See) Derisiotis-Scherrer, Elisabeth: JA (SP, Zollikerberg) Rohweder-Lischer, Maria: JA (Grüne, Uetikon a.S.) Schmid, Lorenz: JA (CVP, Männedorf) Schulthess, Peter: JA (SP, Stäfa) Bergmann, Adrian: Nein (SVP, Meilen) Guex, Gaston: Nein (FDP, Zumikon) Jenny, Rolf: Nein (SVP, Herrliberg) Kübler, Ueli: Nein (SVP, Männedorf) Kull-Benz, Katharina: Nein (FDP, Zollikon) Walti, Beat: Nein (FDP, Zollikon) Weber-Gachnang, Theresia: Nein (SVP, Uetikon am See) Zanetti, Claudio: Nein (SVP, Zürich) Im letzten Jahr ist die Zahl der Starts und Landungen von Linien- und Chartermaschinen auf dem Flughafen Zürich um 4,2 Prozent zurückgegangen. Sie belief sich auf gut 220 000. In Zürich findet damit eine markante Verschiebung der Flugbewegungen statt, denn der Rückgang war bereits der vierte in Folge, wie die neuste Verkehrsstatistik der Flughafenbetreiberin Unique zeigt. Gleichzeitig nahm der Geschäftsflugverkehr rasant zu. 2006 verzeichnete der gesamte Bereich «General Aviation» rund 40 000 Flugbewegungen. Jedes siebte Flugzeug über Zürich war somit ein Business- oder Privatflugzeug. Darin sassen im Schnitt 1,3 Passagiere. Die Anzahl Umsteigepassagiere nahm im Dezember 2006 im Vergleich zur Vorjahresperiode um 29.2 Prozent auf 532’074 zu. Die Zunahme für das Gesamtjahr von 15.7 Prozent auf 6.1 Millionen weist auf eine weitere Stärkung des Hubs Zürich hin. Rund 90 Prozent des Umsteige- oder Transferverkehrs wird von Swiss abgewickelt. Der Transferanteil der Passagiere stieg von 29.6 Prozent im Jahr 2005 auf 31.9 Prozent im Jahr 2006. Der deutsche Hub in der Schweiz: Der Verkehrsanteil der Swiss beträgt derzeit 51.3 Prozent, gefolgt von Lufthansa (6.8 Prozent), Air Berlin (4.2 Prozent) und British Airways (2.8 Prozent) Es ist doch sehr überraschend, dass die Anzahl der Erwerbstätigen zwischen 1991 und 2000 bei massiver Zunahme der Flugbewegungen sogar leicht abnahm. Seit 2000 nimmt die Anzahl der Flugbewegungen von Jahr zu Jahr ab, die Anzahl der Erwerbstätigen steigt jedoch sprunghaft an. Eine negative Korrelation nennt man so etwas in der Statistik... |
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| Urs Dumermuth aus 8708 Männedorf/Zone34 schrieb am 19. Dez. 2006 um 20:12 Uhr |
Neuste Informationen zum Südanflug auch unter http://www.fluglaerm.net/ |
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| Annetta aus Uetikon am See schrieb am 11. Dez. 2006 um 16:12 Uhr |
| Unglaublich dieses Fluglärmtheater! Es gibt Städte auf dieser Erde in denen alle paar Minuten ein Flugzeug über die Dächer donnert. Und zwar vom Morgen bis am Abend, jeden Tag. Und so tief, dass man sich gegenseitig zuwinken kann. Also bitte nehmt euch mal nicht all zu wichtig und geniesst euer schönes leben. |
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| Antje aus Männendorf schrieb am 4. Dez. 2006 um 10:12 Uhr |
| Antwort an H. Meier. Also was Herr Bantli da geschrieben hat, ist wohl alles andere als Ketzerisch. Aber lassen Sie sich doch mal morgens um 6 Uhr die schweren Maschinen direkt über ihren Kopf donnern, dann ist es nämlich vorbei mit Ausschlafen am Wochenende. Ich kann ein Lied davon singen. |
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| H. Meier aus Egg schrieb am 30. Okt. 2006 um 11:10 Uhr |
Am besten man schafft alle neuen Errungenschaften der Menschheit ab, kriecht wieder in die Höhlen zurück, und jagt was man Essen kann. Was ich hier nicht richtig finde ist, dass dieser Hans Bantli für sein ketzerisches Forum Werbung machen darf! |
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| Daniel Meier schrieb am 26. Okt. 2006 um 02:10 Uhr |
| Juhuuuuu. Ja bitte, schliesst den Flughafen, dann haben wir endlich wieder Ruhe. Am liebsten auch die Autobahnen verbieten und die AKWs abschalten und dann sitzen wir alle auf den Pfannenstil und geniessen das Herbstwetter! |
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| Tom Meier schrieb am 12. Okt. 2006 um 14:10 Uhr |
| Wir alle fliegen mit dem Flugzeug in die Ferien, also, ein bisschen Lärm muss sein. |
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| Urs Dumermuth aus Männedorf/Zone34 schrieb am 21. Sept. 2006 um 15:09 Uhr |
Ein Kommentar zum grossen Gähnen in Meilen Zum Glück ist Frau Fuhrer nicht Lehrerin oder Professorin geworden. Der Vortrag war dermassen monoton, schlecht, boring und zudem unsicher vorgetragen. Frau Fuhrers Schüler müssten jeweils alle in die Pause getragen werden. Als Professorin würde sie das Kunststück schaffen, dass sich auch ein überfülltes Auditorium Maximum innert Sekunden leeren würde. OK, so ganz nutzlos ist auch diese Fähigkeit nicht, man könnte bei Brandschutzübungen auf Frau Fuhrer zurückgreifen... Es erstaunt deshalb nicht, dass einige Schneiser den Saal bereits nach 15 Minuten verlassen haben, gerade noch rechtzeitig, wenige Minuten später hätten sie tief geschlafen. Entlarvend war die Fragerunde. Fragen wurden grundsätzlich (oder wäre vorsätzlich passender?) falsch verstanden. Trotzdem wurde minutenlang eine der 5 vorbereiteten Antworten runtergeleiert. So nach dem Motto: "Die Antwort war gut, sie passte einfach nicht zur Frage". Da das Mikrofon sofort wieder entzogen wurde konnte der Redeschwall nur schlecht unterbrochen werden, auch nachhaken war kaum möglich. Selbst als der "Experte" "Mittelstand" statt "mittelstark" verstand, gab es eine der üblichen Antworten – zu einer durch die Verwechslung absolut sinnlosen Frage. Peinlich. Zeigt aber, dass nach dem Zufallsprinzip eine Antwort gegeben wurde, egal wie die Frage lautete... Peinlich war ihr Argument, dass es nur ihrem selbstlosen Einsatz zu verdanken sei, dass der Aargau jetzt nicht mehr grundsätzlich gegen die Einführung des GNA ist. Vergessen hat sie die Tatsache, dass der Volkstreter Peter C. Beyeler klar gesagt hat, dass der GNA nur zur Kapazitätssteigerung aber nicht zum Ersatz von Südanflügen geduldet würden. Gut war der Einwand des Chemikers (jemand der versteht wie Grenzwerte festgelegt werden), dass sonst Grenzwerte überall dazu festgelegt werden, damit sie eingehalten werden. Dass nirgends sonst zehntausende von Menschen vorsätzlich Emissionen ausgesetzt werden die über dem Grenzwert sind. Der Mann hatte gelernt: Er gab das Mirkofon nicht wieder her. Auf sein Nachhaken auf die übliche, nicht passende Antwort, winkte Frau Fuhrer ab, die Frage sei beantwortet. Schwach, ganz schwach, Frau Fuhrer! Auch der Einwand, dass der ZFI als Gegenvorschlag gar nicht zulässig ist, weil er im Gegensatz zur Initiative keine Massnahme sondern nur ein Messinstrument ist, ging leider unter. Nein, Frau Fuhrer, vor diesen schwachen Argumenten für ihren ZFI brauchen wir keine Angst zu haben, höchsten vor ihrer Millionen schweren Propagandamaschinerie... Trotzdem, der Abend war nicht völlig für die Füchse, Frau Fuhrer hat uns eindrücklich davon überzeugt, dass sie den ZFI nicht versteht der ZFI absolut unbrauchbar ist wir zur Plafonierungsinitiative JA stimmen P.S. Noch ein Vorteil des Abends: Fuhrers Aussagen waren dermassen nebulös, dass heute morgen die Südanflüge wegen dichtem Nebel nicht stattfinden konnte. Kommen Sie doch wieder einmal vorbei, Frau Fuhrer! |
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| Urs Dumermuth aus Männedorf/Zone34 schrieb am 8. Sept. 2006 um 08:09 Uhr |
| Die vom Regierungsrat ins Auge gefassten Massnahmen gegen eine Erhöhung der Anzahl fluglärmbelästigter Personen sind in jeder Hinsicht zu schwammig. Die aufgelisteten Massnahmen wie die Einflussnahme durch Raumplanung, Vorsprachen beim Bund oder Mitsprache über den Verwaltungsrat der Flughafen Zürich AG könnten ausnahmslos bereits heute zur Abschaffung der Süd- und Ostanflüge ergriffen werden und stellen keine Neuigkeit dar. Im Gegenteil, der Kanton hat bisher im Bereich gerade dieser vorgeschlagenen Massnahmen gerne auf seine mangelnde Zuständigkeit und die Bundeskompetenz verwiesen. Wie er nun die Einhaltung des von ihm vorgeschlagenen Richtwertes plötzlich doch sicherstellen will, bleibt insbesondere hinsichtlich des Erfolges und Zeithorizonts unklar. Und eine entscheidende Frage blieb seitens der Regierung unbeantwortet: Würde der ZFI heute zur Anwendung kommen, wären dann in der Süd- und Ostschneise die Anzahl belästigter Personen zu hoch und müssten entsprechende Massnahmen ergriffen werden? Gespannt warten wir auf die Antwort noch vor dem Abstimmungstermin. |
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| Urs Dumermuth aus 8708 Männedorf/Zone34 schrieb am 30. Aug. 2006 um 20:08 Uhr |
Regierungsrätin Rita Fuhrer, Volkswirtschaftsdirektorin, besucht im September zwölf Gemeinden, um die Zürcher Bevölkerung über den Gegenvorschlag des Regierungsrates zur Initiative «für eine realistische Flughafenpolitik» persönlich zu informieren. 20. September, 20.00 Uhr: Meilen, Schulhaus Aula |
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| Urs Dumermuth aus Männedorf/Zone34 schrieb am 22. Aug. 2006 um 20:08 Uhr |
Ab sofort im Buchhandel erhältlich: Geplagt und enteignet --------------------- http://www.geplagtundenteignet.ch/ Vorwort «Für einmal trifft es die Richtigen», nämlich die Reichen und Privilegierten, hört man immer wieder. Manche freuten sich sogar hämisch, als Millionäre an einer Demo mit Mikrophonen durch die Strassen Zürichs zogen. Schadenfreude ist die schönste Freude. Doch sie darf niemanden davon ablenken, die Realität zur Kenntnis zu nehmen. Unter der neuen Flugschneise im Süden des Flughafens Zürich und unter der Ostschneise, die heute ungleich stärker beflogen wird als früher, sind am frühen Morgen und späten Abend über hunderttausend Menschen einem enormen Fluglärm ausgesetzt. Die wenigsten von ihnen sind Millionäre. Viele leben in Mietwohnungen und versuchen jetzt, in ein anderes Quartier zu ziehen. Sie überlassen ihre Wohnungen vor allem einkommensschwachen Ausländerinnen und Ausländern. Viele andere Betroffene zählen zum Mittelstand und konnten mit Erspartem oder mit ihrem Pensionskassenguthaben ein Haus oder eine Eigentumswohnung kaufen, die in einer vermeintlich ruhigen Gegend liegt. Sie sind bei Banken verschuldet und jetzt in der Klemme. Ihre Immobilie im Lärmkorridor könnten sie nur schlecht verkaufen. Für eine ähnliche Bleibe an einem andern Ort reicht das Geld nicht. Wut und Frust haben sich aufgestaut. Es geht um den ruhigen Schlaf, Nacht für Nacht. Der Flughafen gebärdet sich nicht etwa als verständnisvoller Nachbar, sondern als wachstums- und renditesüchtiges Unternehmen, das nicht einmal Schallschutzfenster finanzieren will. Die Behörden stecken mit der Flughafen-Lobby finanziell und personell unter einer Decke. Regierungsräte und Politiker reden zuweilen nur deshalb verständnisvoll, weil sie Angst vor den Wählerinnen und Wählern haben. Doch die Betroffenen haben sie durchschaut. Sie werden dafür sorgen, dass die Taktik mit dem Spielen auf Zeit nicht verfängt. Im ersten Teil dieses Buches kommen einige der Betroffenen zu Wort. Sie erzählen, wie sie ihren tief sitzenden Unmut in konkretes Handeln umsetzen konnten. Plötzlich wurden selbst ferne Nachbarn zu solidarischen Verbündeten. Neue Netze entstanden, Ideen und Taten. In der zweiten Hälfte des Buches wird eindrücklich beschrieben, auf welche Weise über hunderttausend Menschen geplagt und enteignet werden: Wie man sie für dumm verkauft, der Lärm verniedlicht wird, der krankmachende Stress unnötig erhöht, das Recht systematisch gebrochen und Zehntausende enteignet werden. Das Buch will allen, die nicht direkt betroffen sind, einige Folgen zeigen vom Wahn des Wachstums, vom Traum eines Mega-Hubs vor Zürich und von der gigantischen Verschleuderung von Steuergeldern in den Flughafen und in die Swiss. Norwegen, Schweden oder Finnland verfügen über viel kleinere Flughäfen. Trotzdem ist die Wirtschaft dort seit 1990 viel stärker gewachsen als in der Schweiz. Standort-Vorteile wie angenehme Wohnverhältnisse, Lebens- und Arbeitsqualität sind wichtiger als tägliche Direktflüge in die hintersten Winkel der Welt. Ermöglicht hat das Buch die «Stiftung gegen den Fluglärm» mit dem Präsidenten Jacob Zgraggen aus Zumikon. Redaktionell geholfen haben Andy Bantel, Heiner Graafhuis, Christian Merk und Sandra Willmeroth von der Swisscontent AG. Allen Autorinnen und Autoren, die unentgeltlich mitgearbeitet haben, sei herzlich gedankt. Ich selber und meine Partnerin haben es in Gockhausen, wo wir gerne lebten und viele Freunde haben, nicht mehr ausgehalten. Als Privilegierte konnten wir ausziehen nach Bern. Die Aufschrift «Flugschneise Süd NEIN» klebt noch immer auf meiner Stossstange. Und mit unseren Freundinnen und Freunden und allen andern Lärmgeplagten, die wir zurückliessen, fühlen wir uns weiterhin solidarisch. Zürich, im Juni 2006 Urs P. Gasche |
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| Hans Bantli aus Ebmatingen schrieb am 2. Juli 2006 um 23:07 Uhr |
Südanflug NEIN! - Forum http://www.bantliz.com/suedanflug/suedanflug-forum.htm |
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| Urs Dumermuth aus Männedorf/Zone34 schrieb am 29. Juni 2006 um 09:06 Uhr |
Erneute Rechtsverweigerung durch die REKO/INUM Die Richter der REKO/INUM weigern sich erneut, über unsere Beschwerde vom September 2003 zu urteilen. Sie werden auch nie mehr entscheiden. Die Rechtmässigkeit der Südanflüge will niemand prüfen. Nachdem sämtliche Register für die Verzögerung der Behandlung unserer Beschwerde gegen die Südanflüge aus dem Jahr 2003 gezogen wurde, hat die REKO/UVEK am 26.6.06 die neuste Verfügung publiziert: Das Verfahren Betriebsreglement 5 (Unsere Beschwerde vom September 2003) soll bei der REKO/INUM eingestellt und mit dem Verfahren zum vorläufigen Betriebsreglement 6 (Jahr 2005) vereinigt werden. mehr: http://www.vfsn.ch/index.php?option=content&task=view&id=956&Itemid=1 |
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| Urs Dumermuth aus 8708 Männedorf/Zone34 schrieb am 20. Juni 2006 um 19:06 Uhr |
Die Flughafeninitiative behindert die Wirtschaft nicht http://www.flughafeninitiative.ch/pdf/wirtschaft.pdf |
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| Urs Dumermuth aus Männedorf/Zone34 schrieb am 12. Mai 2006 um 07:05 Uhr |
Kein Bazar über unsere Wohnqualität http://www.flughafeninitiative.ch/mm11.05.06.htm Neben dem bereits von Rita Fuhrer eingebrachten Gegenvorschlag auf der Basis eines noch nicht konkretisierten AsgP (Anzahl stark gestörter Personen) kommt nun diese Behördeninitiative Bazar mässig hinzu. Anlässlich der Medienorientierung vom 04. Januar 2006 wurde die Ausgestaltung des AsgP auf Ende März in Aussicht gestellt. Noch immer warten das Initiativkomitee und die betroffene Bevölkerung gespannt auf die entsprechende technische Ausführung. Wir schreiben Mitte Mai, geschehen ist bis heute diesbezüglich gar nichts. Das Volk hat bei der Flughafen-Ausbauabstimmung zu 250’000 Flugbewegungen und nicht zu mehr Ja gesagt. Die Initianten dieser Behördeninitiative sollen sagen, über welche Regionen die im Vergleich zu heute zusätzlichen 60’000 Flugbewegungen geführt werden sollen, und wie lange sie den Streit um Flugrouten noch weiterführen möchten. Von den Eckwerten der Flughafeninitiative, maximal 250000 Flugbewegungen und neun Stunden Nachtruhe, profitieren alle Regionen. Insbesondere die Nachtruhe von neun Stunden gewährt den betroffenen Bewohnerinnen und Bewohner rund um den Flughafen den für ihre Gesundheit wichtigen Schlaf bis 7 Uhr. Das Initiativkomitee für eine realistische Flughafenpolitik lehnt den Bazar über die Eckwerte ab, welche 5 Gemeinden als Gegenvorschlag zu unserer Volksinitiative eingebracht haben. Unsere Eckwerte sind klar, transparent und demokratisch legitimiert. Förderverein für eine realistische Flughafenpolitik, 11.Mai 2006 |
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| Urs Dumermuth aus Männedorf/Zone34 schrieb am 28. Apr. 2006 um 07:04 Uhr |
Rita FuhrAir Andreas Schmid, VR-Präsident von Unique und das Komitee Weltoffenes Zürich haben es geschafft. Ihre Flughafenangestellte Rita Fuhrer vertritt die Interessen der verblendeten Avitatik-Lobby in ihrem Nebenjob als Regierungsrätin in der Öffentlichkeit und der Presse zu hundert Prozent. Als Marionette führt sie mittlerweile perfekt das aus, was diese Hub-Phantasten wollen. Nicht mehr als Volksvertreterin im VR von Unique die Interessen der Bevölkerung einbringen, sondern im Regierungsrat, das tun, was ihr vom Flughafenfilz in Auftrag gegeben wurde. Dieses Bild geht auch aus dem Interview in der ZSZ vom 13. April 2006 glasklar hervor. Anstatt aufzuzeigen, wie sie die Südanflüge abschaffen will, versteckt sie sich hinter dem unausgegorenen Gegenvorschlag zu Plafonierungsinitiative, welcher die Anzahl der stark gestörten Personen beschränken soll. Die bestehende Raumplanung oder das Umweltgesetz interessiert Frau Fuhrer ganz offensichtlich bereits nicht mehr. Aber gerade in diesem neuen von ihr geplanten Richtwert liegt eine perfide langfristige Strategie, um alle bestehenden Gesetze zu umgehen und auszuhebeln. Personen, welche sich gestört fühlen ziehen nämlich über die nächsten Jahre aus der Südschneise weg oder die heutige Jugend und Kinder werden mit dem Fluglärm gross und werden entsprechend konditioniert. Personen, welche Fluglärm nicht stört, werden einziehen und so wird die Anzahl der gestörten Personen immer weiter sinken. Wunderbar, in ein paar Jahrzehnten, werden wir keine gestörten Personen mehr haben und die An- und Abflüge aus allen Himmelsrichtungen können für Transferpassagiere, welche der Volkswirtschaft nichts bringen, beliebig nach dem Gusto bzw. der Kasse von Unique erhöht werden. Sprich der Gegenvorschlag der Regierung (bzw. eben der Angestellten des Flughafens, Frau Fuhrer) hat nur eines zum Ziel: Wachstum auf dem Buckel der Bevölkerung. Träumt wohl Frau Fuhrer bereits davon, in Ihrer eigenen Fluggesellschaft (siehe Titel) als Stewardess Herrn Schmid ein Cüpli servieren zu können? Anders sind Frau Fuhrers Aussagen nicht zu verstehen. Leider. Darum: Flughafeninitiative JA http://www.flughafeninitiative.ch/ |
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| Urs Dändliker aus Männedor, Stäfa, Uetikon... (Schneiser-Gemeinden) schrieb am 2. Apr. 2006 um 13:04 Uhr |
Wir haben extra wegen der Illegal-Schneisen-Problematik im September 2005 eine ganz neue politische Kaft in der Schweiz gegründet - sie wird ggf. sogar federführend bei einer allenfalls nötigen, neuen Staatsgründung auf Gebit desw Kt. ZH: "Schneiserland"! (Ein grosser Deutscher Verlag hat mehrere "SchneiserLand"-Bände bereits fix bestellt bei der SVB!: Diese politische Kraft nennt sich die "Schweizerische VolksBewegung, und hat am Schluss ein Ausrufezeichen: Sie schreibt sich also SVB!, damit sie nicht verwechselt wird mit unserem (von Blocher regierten!) Antagonisten. Sie werden 2006 noch VIEL von der SVB! hören! Bitte beachten Sie die Medien, und bitte: Kommen SIE um Gottes Willen an die "$Unique"-Generalversammlung am 11. April, wenn SIE Aktien dieses 'Lughafens' haben! Die GV ist dieses Jahr um 16:00 Uhr iN der Event-Halle (vormals Terminal B: ein funktionsfähiges Terminal, das leider aus unerklärlichen Gründen stillgelegt wurde). Ich freue mich auf SIE - und IHRE persönliche Demonstrationen vor der GV, und IHRE indivduellen MACHT-DEmonstrationen (als "SchneiserIn")! Ihr schreibender Schneiser, Urs Dändliker, email "svb-partei@mysunrise.ch" |
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| Urs Dumermuth aus Männedorf/Zone34 schrieb am 24. Feb. 2006 um 08:02 Uhr |
Fluglärmforum Süd Plattform der Gemeinden und Städte im Süden des Flughafens Zürich Fällanden, 23. Februar 2006 Keine Planungssicherheit rund um den Flughafen mindestens bis 2009: Neue Verzögerung des SIL-Prozesses unakzeptabel Das Fluglärmforum Süd zeigt sich besorgt, dass der SIL-Prozess mit vor-gesehenem Abschluss im Jahr 2009 weiter massiv verzögert wird. „Dies ist unakzeptabel für die lärmgeplagte Bevölkerung im Süden des Flughafens und für alle rund um den Flughafen, welche endlich Planungssicherheit benötigen“, erklärt Kantonsrat Richard Hirt, Präsident des Fluglärmforums Süd. Er erwartet klare Zeichen vom BAZL und der Zürcher Regierung, wie die Einführung des Gekröpften Nordanflugs vorangetrieben wird. „Was wir nicht tolerieren würden, ist die Verschiebung des Gekröpften Nordanflugs bis zum Abschluss des SIL-Verfahrens.“ Die heutige Stellungnahme des BAZL ist bemerkenswert. Den SIL-Prozess be-zeichnet das Fluglärmforum Süd als reines Debakel. Schon wieder wird der vor-gesehene Schlusspunkt auf später verschoben. Dies ist eines Rechtsstaats un-würdig, denn bis der SIL nicht abgeschlossen ist, kann keine verlässliche Raum-planung im Kanton Zürich festgelegt werden. Das Fluglärmforum Süd muss davon ausgehen, dass Südanflüge und Südab-flüge als Varianten geprüft werden. Dies aufgrund der Aussage des BAZL, es werde ergebnisoffen geplant. Auch dies ist unakzeptabel, widerspricht der Hal-tung des Kantons Zürich und schürt den Widerstand der betroffenen Bevölkerung im Süden des Flughafens noch mehr. Das Fluglärmforum Süd ist die Plattform von 35 Gemeinden und Städte im Sü-den des Flughafens Zürich. Es vertritt über 300'000 Menschen in den Kantonen Zürich, St. Gallen, Schwyz und Zug, welche alle von den neuen Südanflügen be-troffen sind. Mit der Stadt Zürich ist der Süden des Flughafens das dichtest be-siedelte Gebiet der Schweiz. Das Fluglärmforum Süd setzt sich zum Ziel, mit allen politischen und rechtlichen Mitteln die widerrechtlichen und volkswirtschaftlich schädlichen Südanflüge zu stoppen. Es fordert die schnellstmögliche Einführung des Gekröpfter Nordan-flugs, der jetzt sogar vom Bundesamt für Zivilluftfahrt als technisch machbar er-klärt worden ist und weit weniger Menschen neu mit Fluglärm belastet als in allen Regionen rund um den Flughafen. Weitere Auskünfte: Kantonsrat Richard Hirt, Präsident Fluglärmforum Süd Gemeindepräsident von Fällanden, Telefon: 079 603 24 32 www.fluglaermforum.ch |
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| Urs Dumermuth aus Männedorf schrieb am 7. Feb. 2006 um 13:02 Uhr |
Regierung, Umweltverantwortliche und auch die Medien vermeiden es, Feinstaub und andere Schadstoff-Emissionen mit dem Flugverkehr in Verbindung zu bringen. Aus welchen Gründen auch immer. Ein Jet verbrennt auf 100 km rund 1500(!) Liter Kerosen. Pro Tonne Kerosen entstehen bis zu 50 Gramm hochgiftiger Feinstaub (PM10). Nach einer in Deutschland durchgeführten Studie* sterben in einem durch Flugzeug-Emissionen belasteten Gebiet im Vergleich zum Landesdurchschnitt jährlich 33 Prozent mehr Frauen und 12 Prozent mehr Männer an Lungenkrebs. An Bluthochdruck sterben 36 Prozent mehr Männer und 14 Prozent mehr Frauen, an Leberzirrhose 40 Prozent mehr Männer und 34 Prozent mehr Frauen als in flugfreien Gebieten. Die Lebenserwartung in Flugschneisen liegt nach dieser Studie signifikant unter dem Landesdurchschnitt. Ursache dafür sind die Additive die dem Flugbenzin beigemischt werden: Chrom- u. Calziumsalze, Borsäureester, Phenole, Phosphor-Säure und andere. Bei der Verbrennung dieser Stoffe entstehen Dioxin, PCB, Furane, oder Hexachlor-Benzol. Alles Giftstoffe die hochgradig krebserregend sind. Was in der Schweiz totgeschwiegen wird, wird zurzeit in der EU zumindest diskutiert: "Der Flugverkehr ist einer der stärksten Emittenten von CO2 und anderer Luftschadstoffe, der aber bisher nicht in seinem Schadstoffausstoß reguliert wird". (http://www.eu-koordination.de/html/body_emissionen.html) Ob das Wissen um die immensen Emissionen durch den Flugbetrieb auch Taten folgen lässt, bleibt allerdings mehr als fraglich. Die Lobbyisten hinter dem Flugbusiness werden das wohl auch weiterhin zu verhindern wissen. Mit der gleichen Arroganz der Macht wurden ja auch - per Notrecht - die Südüberflüge bewilligt obwohl An- und Abflüge über die Gebiete südlich des Flughafens gegen geltendes Recht, gegen Raumplanung und gegen das Umweltschutzgesetz verstossen. (Ein deutsches Gericht hat übrigens im Januar die Einführung der Südanflüge als "Handstreich der Schweizer Politik” bezeichnet). Die Südüberflüge führen in geringer Höhe über das dichtest besiedelte Gebiet der Schweiz. Dabei werden die hochgiftigen Emissionen direkt über den Köpfen von tausenden von Bewohnern verteilt. Gesundheit und Leben der Betroffenen ist massiv gefährdet. Und alle schweigen. Die illegalen Südüberflüge sind sofort einzustellen Der gekröpfte Nordanflug – der nicht über vergleichbar dicht besiedelte Gebiete führt - ist umgehend einzuführen. * Fussnote: Studie, durchgeführt von Klaus Priester, ehemaliger Lehrbeauftragter für medizinische Soziologie an der Uni Frankfurt. Die Studie untersuchte die Lebensqualität im Einzugsgebiet des Flughafens Münster / Osnabrück in Deutschland. |
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| Urs Dumermuth aus Männedorf schrieb am 20. Jan. 2006 um 10:01 Uhr |
Dossier gekröpfter Nordanflug (VFSN) Endlich, nach über zwei Jahren kann das BAZL keine Gründe mehr finden und muss eingestehen, dass der gekröpfte Nordanflug technisch machbar ist. Nun versucht man mit weiteren Behauptungen die Einführung erneut zu verzögern. Das vorliegende Dossier zeigt die wirklichen Fakten auf. Der gekröpfte Nordanflug kann die zusätzlichen Ost-und die neuen Südanflüge sofort und vollumfänglich überflüssig machen und damit zehntausende von Menschen entlasten. Jetzt sind Politiker mit Rückgrat gefragt und nicht vorauseilender Gehorsam oder Unterwürfigkeit vor unserem Nachbarn in Norden. Alle Details finden sie im Dossier GNA (PDF, 2.2 MB) http://www.vfsn.ch/images/stories/INFO/Dossier_GNA_2006.pdf |
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| Urs Dumermuth aus 8708 Männedorf/Zone34 schrieb am 28. Okt. 2005 um 07:10 Uhr |
Wunderbar! Die Meldungen aus Bern vom SIL und dem geplanten unbegrenzten Wachstum des Flughafens, Pistenausbau und mit Lärmverteilung in alle Richtungen treiben immer mehr ins öffentliche "Outing" auf: http://www.flughafeninitiative.ch/komitee.html Denn NUR so können diese geplanten Kapazitäten gehandled werden) Sprich es wird der ganze Kanton flächendeckend belärmt werden! Wenn Sie das nicht wollen, dann tragen Sie sich ein! |
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| Urs Dumermuth aus 8708 Männedorf/Zone34 schrieb am 25. Okt. 2005 um 06:10 Uhr |
Unterstützen Sie die Volksinitiative für eine realistische Flughafenpolitik http://www.flughafeninitiative.ch/ Wieso eine Initiative? Der Zürcher Regierungsrat und Unique arbeiten seit Jahren unbeirrt an einen weiteren Ausbau des Flughafens zu einem der grössten Flughäfen in Europa. Die Bedürfnisse der Bevölkerung nach Erhaltung ihrer Lebensqualität wurden dabei immer ignoriert. Die Ereignisse der letzten Jahre und die damit verbundene Aussichtslosigkeit dieses Ziels (wie zB Grounding der Swissair) hatten keine Korrektur auf ein realistisches Mass zur Folge. Was hat der Regierungsrat bisher getan? Die bisherigen Beschlüsse des Kantonsrates zur Verlängerung der Nachtruhe und zur Begrenzung der Flugbewegungen wurden vom Regierungsrat ignoriert und bis heute nicht umgesetzt. Es braucht einen erneuten Volksentscheid zur Grösse des Flughafens 1995 hat eine Mehrheit des Zürcher Stimmvolkes Ja zum Ausbau des Flughafens gesagt. Diese 5. Ausbauetappe wurde für 250'000 Flugbewegungen geplant und so vom Stimmbürger bewilligt. Unique und der Regierungsrat haben sich nicht an diese Versprechungen der Abstimmungsunterlagen gehalten. Deswegen braucht es einen erneuten Entscheid des Volkes zur Grösse des Flughafens. Ja, ich bekenne mich dazu: http://www.flughafeninitiative.ch/komitee.html Hier kann man Kleber bestellen: http://www.flughafeninitiative.ch/bestellung.htm |
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| Urs Dumermuth aus Männedorf/Zone34 schrieb am 14. Okt. 2005 um 11:10 Uhr |
Fluglärm kann schädigenden Stress auslösen Von Prof. Dr. Ulrike Ehlert und Prof. Dr. Adriano Fontana, Universität Zürich Die Auswirkungen von Fluglärm lassen sich anhand einer Vielzahl materieller Variablen objektivieren. Die Quantifizierung der Auswirkungen auf immaterielle Variablen wie die psychische Befindlichkeit, ist schwieriger, da die Definition der Messgrössen aufwendiger ist. Trotzdem besteht heute laut den Autoren dieses Beitrags Einigkeit darüber, dass erlebter Stress einen besonders grossen Einfluss nimmt. Den ganzen Text kann man hier lesen: http://www.noiseletter.ch/pub/Attach/051002-Fontana-Ehlert-Stress.pdf |
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| Urs Dumermuth aus Männedorf/Zone34 schrieb am 3. Okt. 2005 um 17:10 Uhr |
11:09, ergänzt 12:18 -- Tages-Anzeiger Online Morgens stört der Fluglärm mehr Fluglärm wird in den Morgenstunden als störender empfunden als zu Beginn der Nacht. Dies ist eines der Resultate der «Lärmstudie 2000» der ETH Zürich. Der Zusammenhang zwischen Lärmbelastung und empfundener Belästigung ist geringer als erwartet. Die Feldstudie der ETH-Forschenden im Rahmen des zweiten Teils der «Lärmstudie 2000» hat ergeben, dass der Fluglärm den Schlaf der Bevölkerung um den Flughafen Zürich-Kloten trotz des geltenden Nachtflugverbots tangiert. Fluglärm in den Morgenstunden wird als deutlich lästiger empfunden als Fluglärm zu Beginn der Nacht. Bei ihrer Feldstudie über die Auswirkungen von abendlichem und frühmorgendlichem Schlaf erfassten die ETH-Forschenden sowohl objektive Schlafqualitätsparameter wie Herzfrequenz oder Bewegungsaktivität, wie auch eine subjektive Einschätzung des Schlafs mit so genannten «Befindlichkeitstagebüchern». Es zeigte sich, dass sich die Schlafqualität durch eine Reduktion der Anzahl Flüge frühmorgens nicht notwendigerweise verbessert. Das erste Fluggeräusch führte in der Regel zu den stärksten körperlichen Reaktionen. Weil die Stärke der Reaktion mit jedem weiteren Fluggeräusch abnahm, würde also eine Reduzierung der Anzahl Flüge am Morgen kaum eine Entlastung bringen. Lärmbelästigung sehr subjektiv Für diesen Versuch hatten die ETH-Forschenden bei 60 Freiwilligen zu Hause in jeweils 30 aufeinanderfolgenden Nächten unterschiedlich starke und unterschiedlich viele Fluggeräusche simuliert. Dabei reagierten die Versuchspersonen sowohl mit zunehmendem Maximalpegel als auch mit zunehmender Häufigkeit der Fluggeräusche stärker belästigt. Die Befragung von über 3000 Bewohnern in 57 Gemeinden um den Flughafen Zürich-Kloten in den Jahren 2001 und 2003 hat aber auch ergeben, dass die Belästigung durch Fluglärm sehr subjektiv ist. Damit besteht zwischen effektiver Fluglärmbelastung und der empfundenen Belästigung ein geringerer Zusammenhang als erwartet. Verschiedene Faktoren Laut den ETH-Forschern ist der durchschnittliche Fluglärm am Wohnort der Befragten nur zu etwa 15 Prozent an der Entstehung eines Belästigungsurteils beteiligt. Es zeigte sich, dass die vermutete Lärmentwicklung, die umweltpolitische Einstellung, das Vertrauen in die Behörden und die Zufriedenheit mit dem Wohnort das persönliche Belästigungsurteil massgeblich beeinflussen. Zudem reagierten Flughafenanwohner, die durch Ostanflüge zusätzlich mit Fluglärm behelligt wurden, bei gleicher Lärmmenge wesentlich stärker belästigt als «Fluglärm erfahrene» Leute im Norden oder Westen des Flughafens. Für die «Lärmstudie 2000» hatten ETH-Forschende seit 2001 in zwei Befragungs- und einer Feldstudie die Auswirkungen von Tages- und Nachtfluglärm auf die Zürcher Bevölkerung untersucht. Die Studie wurde hauptsächlich vom Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft, vom Bundesamt für Gesundheit und von der Flughafenbetreiberin Unique Flughafen Zürich AG finanziert. (mu/sda/ap) http://www.tagi.ch/dyn/news/zuerich/546372.html |
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| Urs Dumermuth aus Männedorf/Zone34 schrieb am 1. Sept. 2005 um 07:09 Uhr |
Offener Brief an unseren Regierungsrat: http://img393.imageshack.us/img393/1807/vfsninserat14ez.png |
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| Tom aus Männedorf schrieb am 31. Aug. 2005 um 10:08 Uhr |
| Schon einmal überlegt, dass auch bei uns nicht alle stinkreich sind? Entschuldigung für die kommende Aussage. Typisch! |
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| Salvisberg aus Männedorf schrieb am 30. Aug. 2005 um 11:08 Uhr |
| Wie müssen die Goldküstler doch leiden! Alle Wehklager und Meckerer sollen doch mal nach Schwamendingen gehen. Das ist Fluglärm. Wer ständig in die Ferien fliegt, soll auch die Rechnung dafür zahlen. Leider bezahlt die Umwelt am meisten. |
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| Urs Dumermuth aus Männedorf/Zone34 schrieb am 26. Aug. 2005 um 08:08 Uhr |
Guy Emmenegger ist Verwaltungsratspräsident der Skyguide. In einem aufschlussreichen Brief (siehe Anhang, bzw. Link zum Dokument) begründet er, weshalb es mit den entlastenden Massnahmen für den durch die illegalen Südanflüge belärmten Gebiete so lange dauert: „Im Gegensatz zum Sommer 2003, als die Einführung eines Anflugverfahrens auf die Piste 34 zur Abwendung weitreichender negativer Konsequenzen auf den Flughafen Zürich höchste Dringlichkeit erforderte, stehen wir heute mit der Aufrüstung des bestehenden VOR/DME Anflugverfahrens auf die Piste 28 zu einem ILS vor einer grundlegend anderen Situation.“ Herr Emmenegger bestätigt, was wir schon lange vermutet haben: Die Südanflüge und das ILS auf Piste 34 hatten höchste Priorität. Das ILS auf Piste 28 hat keine Priorität, man kann ja fliegen! Guy Emmenegger weiter: „Allfällige Beschleunigungsmassnahmen, welche eine Verkürzung der "Freeze"-Phase des Gesamtsystems bewirken könnten, würden zu Lasten anderer dringlicher Projekte (wie zum Beispiel dem Wide Left Turn ab Piste 16) gehen.“ Mit anderen Worten: Der Wide Left Turn, der weitere massive Tiefflugschneisen in dicht besiedelte Gebiete im Süden des Flughafens schlägt, ist für Skyguide wichtiger als der gekröpfte Nordanflug, der Tiefstflüge beseitigen könnte! Hier zeigt sich, wie Skyguide die Prioritäten setzt. Skyguide – dieser Verdacht erhärtet sich immer mehr – verzögert absichtlich die Einführung des gekröpften Nordanfluges, um sich damit bei Deutschland Sympathien zu erwerben. Es geht um happige Pfründe, vorab um die künftige Kontrolle des europäischen Luftraumes und des Süddeutschen Hohheitsgebietes. Die paar lärmenden Betroffenen des Südanfluges sind vor diesem Hintergrund nicht viel mehr als ein in Kauf zu nehmender Kollateralschaden einer höher gerichteten Strategie. Den vollständigen Brief von Guy Emmenegger finden Sie im Anhang und unter: http://www.noiseletter.ch/pub/Attach/050803-Hodgskin-an-Emmenegger.pdf Jeden Morgen werden seit bald 700 Tagen tausende von Kindern um 06:04 aus dem Schlaf gerissen und Einwohner - notabene steuerzahlende Eidgenossen - um ihre verdiente Ruhe gebracht. Und nun müssen wir erfahren, dass sich Beamte aus Aemtern, Behörden und unterstellten Firmen wieder auf die gewohnt gemächliche Gangart eingestellt haben, weil die Privatfirma Unique nicht mehr unmittelbar durch die DVO gefährdet ist und bereits wieder wirtschaftliche Gründe einer Privatfirma (mit 100%iger Bundesbeteiligung) über den Anliegen von rund 300'000 betroffenen Einwohner stehen. |
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| Urs Dumermuth aus Männedorf/Zone34 schrieb am 5. Juli 2005 um 07:07 Uhr |
Die Autoren der neuen Studie betreffend "Volkswirtschaftliche Bedeutung des Flughafens" sind die selben, welche bereits die Studie für die Airport Lobby (SIAA) gemacht haben! http://www.siaa.ch/Dokumente/SIAA-Synthese-final.pdf Diese von der Airport Lobby in Auftrag gegebene Studie wurde ebenfalls von INFRAS gemacht. Und Infras bezieht sich in der neuen Studie im Auftrag des Kantons, sogar selber ebenfalls auf die SIAA Studie. Von Unabhängigkeit also keine Spur! Die Ergebnisse der gemachten Studie zur "Volkswirtschaftlichen Bedeutung des Flughafens" bzw. deren Interpretation durch den im Verwaltungsrat der Unique vertretenen Regierungsräte war voraussehbar. Der Flughafen ist der alleinseligmachende Wirtschaftsmotor der Schweiz und soll darum ungehindert wachsen, Leute à discretion belärmen dürfen und einen Freipass haben für (fast) alles. Die Studie zeigt jedoch, im Gegensatz zur Behauptung von Unique und dem Regierungsrat, gar KEINEN Arbeitsplatzabbau bei Einführung einer Bewegungsbegrenzung. Die Beschäftigungszahl würde sogar gemäss dieser Studie von aktuell 97'333 auf 101'014 bis im Jahr 2012 und dann auf 103'188 bis im Jahr 2020 ansteigen - dies bei einer Bewegungsbegrenzung bei 250'000!! Unique und der Zürcher Regierungsrat sprechen von einem Verlust von 56'000 Beschäftigen. Diese Behauptung ist schlichtweg falsch (Lüge?), denn die Beschäftigungszahl sowie die Gesamtwertschöpfung würden in den nächsten Jahren auch mit einer Bewegungsbegrenzung bei 250'000 weiter ansteigen; einfach nicht so stark wie ohne jegliche Schranken. Diese Differenz als Arbeitsplatzvernichtung zu bezeichnen ist irreführend und reinste Demagogie bzw. Angstmacherei hinsichtlich Arbeitsplatzverluste. Kein einziger Mitarbeiter flugnaher Betriebe oder Zulieferer würde gemäss diesen Zahlen seinen Arbeitsplatz verlieren. In diesem Zusammenhang ist auch die Einführung mit dem Beispiel der erfolgten Arbeitsplatzverlust durch das Swissair Grounding schlichtweg falsch! Hier versucht man ganz einfach auf verwerfliche Art dem Volk das goldene Kalb (F)lughafen schmackhaft zu machen! |
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| Verein Geleise statt Pisten schrieb am 2. Juli 2005 um 21:07 Uhr |
Wer den Fluglärm nicht mehr will, muss auf den Flughafen verzichten. Diese Meinung vertreten immer mehr Menschen im allen Regionem um den Flughafen. http://www.tkv.ch/gsp |
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| Urs Dumermuth aus Männedorf/Zone34 schrieb am 27. Juni 2005 um 13:06 Uhr |
RuF, Plattform der Bürgerorganisationen rund um den Flughafen http://www.vfsn.ch/images/stories//RuF_Pressemitteilung_20050627.pdf Durch den Ausschluss der Bevölkerung vom "Runden Tisch" und dadurch auch an der Mitwirkung am SIL-Prozess, werden die Anliegen der Bevölkerung zum Schutz vor Flugemissionen nicht mehr berücksichtigt. Dieses Vakuum schliessen die genannten Bürgerorganisationen mit der neuen Plattform RuF. Durch ein vereintes Auftreten, Bündelung der Kräfte und mit konkreten Lösungsvorschlägen reden sie künftig in der Flughafenpolitik mit und verlangen zudem ihre Anhörung im SIL-Prozess. RuF ist die gemeinsame Plattform aller Bürgerorganisationen, die die Eckwerte der Volksinitiative für eine realistische Flughafenpolitik vertreten. |
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| Hans Bantli aus 8123 Ebmatingen schrieb am 22. Juni 2005 um 00:06 Uhr |
Südanflug NEIN! - Forum http://www.bantliz.com/suedanflug/suedanflug-forum.htm |
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| Urs Dumermuth aus Männedorf/Zone34 schrieb am 21. Juni 2005 um 07:06 Uhr |
Die Goldküste profitiert von den Südanflügen Urs Derrer, Leiter Privat und Firmenkunden rechtes Zürichseeufer bei der UBS und Urs Tschudi Leiter Geschäftsbereich "Wohnen" Walde & Partner, Zollikon bestätigen die Auswirkung von den Südanflügen auf den Immobilienmarkt rund um den Zürichsee: Urs Derrer,: "Dass sich der Fluglärm punktuell negativ auf die Preise auswirkt, kann man nicht wegdiskutieren. Generell zeigt sich aber die Goldküste - wie übrigens auch das linke Seeufer - in einem robusten Zustand." Urs Tschudi: "In den nicht betroffenen Gemeinden Zollikon, Küsancht (ohne Forch), Erlenbach und Herrliberg seien die Preise jedoch gleichzeitig "so hoch wie nie zuvor" mit Wertsteigerungen von 10 bis 20% in den letzten zwei, drei Jahren." Bei einem Szenario von zunehmendem Fluglärm prognostiziert der Immobilienexperte Urs Tschudi: "Der Nachfragedruck auf die Top-Gemeinden steigt zusätzlich massiv an und führt zu einem neuen Preisschub. In stark belasteten Gemeinden verlieren Luxusobjekte an lärmexponierten Lagen an Bedeutung." Quelle: www.seesichtmagazin.ch (Seesicht, Seite 101) Anmerkung: Herr Josef Felder, CEO Unique, wohnt im privilegierten Küsnacht... |
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| Urs Dumermuth aus Männedorf/Zone34 schrieb am 17. Juni 2005 um 07:06 Uhr |
http://www.flughafeninitiative.ch Homepage der Volksinitiative für eine realistische Flughafenpolitik ist Online! |
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| Rolf Meyer aus Uetikon a/S schrieb am 14. Juni 2005 um 22:06 Uhr |
Unabhängige und neutrale Informationen über den Flughafen Zürich: http://www.zrhwiki.ch/ Wer selbst etwas weiss, kann das gleich hinzufügen! :D |
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| Urs Dumermuth aus 8708 Männedorf/Zone34 schrieb am 2. Mai 2005 um 20:05 Uhr |
Ab heute, 2. Mai 2005: Wirken Sie mit bei der Weiterentwicklung des Zürcher Richtplans! Hier können Sie den Südanflug im Kontext des Richtplans würdigen! Teilrevision des kantonalen Richtplans http://www.richtplan.zh.ch/internet/bd/arv/richtplan/de/aenderungen/laufend/4222.html Öffentliche Auflage vom 2. Mai bis 30. Juni 2005 (Vorlage 4222) Mitwirkung Die Vorlage 4222, Teilrevision des kantonalen Richtplans (Verkehrsplan), Fassung gemäss Regierungsratsbeschluss vom 17. November 2004, wird vom 2. Mai bis 30. Juni 2005 öffentlich aufgelegt. Während der Auflagefrist kann sich jedermann zur Vorlage äussern. Die Anregungen und Einwendungen haben einen Antrag und dessen Begründung zu enthalten. Nach § 9 Abs. 2 des Planungs- und Baugesetzes (PBG) sind die Planungen neuen Erkenntnissen und Entwicklungen anzupassen, soweit Rechtssicherheit und Billigkeit es zulassen. Der Richtplan ist namentlich zu überprüfen und nötigenfalls anzupassen, wenn sich die Verhältnisse geändert haben, wenn aufgrund näherer Abklärungen bessere Lösungen möglich sind oder wenn sich neue Aufgaben stellen. Dazu wird jeweils eine Revisionsvorlage ausgearbeitet und öffentlich aufgelegt. Während der Dauer der öffentlichen Planauflage ist jedermann berechtigt, Anträge auf Änderung bzw. Ergänzung der Revisionsvorlage einzureichen (sogenannte Einwendungen). Bei anstehenden Revisionen des kantonalen Richtplan steht während der Dauer der Planauflage ein elektronisches Mitwirkungsformular zur Verfügung, mit dem Sie uns Ihre Anträge zukommen lassen können. http://www.richtplan.zh.ch/internet/bd/arv/richtplan/de/aenderungen/mitwirkung.html Formular: http://www.richtplan.zh.ch/internet/bd/arv/richtplan/de/aenderungen/mitwirkung/formular.html Regeln für die Mitwirkung Jedermann ist berechtigt, sich unter Angabe seines Namens und seiner Postadresse an der Mitwirkung zu beteiligen. Anonyme Eingaben werden nicht entgegen genommen. Gegenstand der Mitwirkung ist die aktuelle Revisionsvorlage bzw. der durch diese abgedeckte Themenbereich. Vorschläge und Anregungen zu anderen Bereichen des Richtplans können nicht entgegen genommen werden. Anträge sind möglichst konkret zu formulieren (im Feld "Antrag") und mit einer Begründung zu versehen (im Feld "Begründung"). Zu jedem Antrag ist anzugeben, auf welches Richtplan-Kapitel bzw. auf welchen Karteneintrag er sich bezieht. Es können mehrere Anträge zu verschiedenen Kapiteln oder Karteneinträgen gestellt werden; dabei ist für jeden Antrag ein eigenes Formular zu verwenden. Während der Dauer der öffentlichen Planauflage können auch zu einem späteren Zeitpunkt noch weitere Anträge gestellt werden, sofern sie sich auf einen anderen Gegenstand der Revisionsvorlage beziehen. |
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| List Katharina aus Männedorf schrieb am 30. Apr. 2005 |
Sehr geehrte Frau Dinkelkamp Wir beziehen uns auf Ihren Gästebucheintrag und können Ihnen versichern, dass der Gemeinderat Männedorf gegen den Entscheid des BAZL vom 29. März 2005 über die Genehmigung des vorläufigen Betriebsreglements für den Flughafen Zürich Beschwerde erhoben hat. Männedorf ist zudem im Fluglärmforum Süd vertreten; es ist im politischen Kampf sehr wichtig, dass die gemeinsamen Interessen der Südgemeinden gebündelt vertreten werden. Infos über das Fluglärmforum Süd erhalten Sie auf der Homepage www.fluglaermforum-sued.ch Wir hoffen, Ihnen mit diesen Angaben gedient zu haben. Freundliche Grüsse Katharina List-Weber Gemeinderatskanzlei Männedorf Bahnhofstrasse 10 8708 Männedorf |
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| Frieda Dinkelkamp aus 8708 männedorf schrieb am 28. Apr. 2005 um 19:04 Uhr |
an die gemeinde männedorf. ien konkrete frage an die vertreter unsere gemeinde männdorf: habe ich in der zürichsee-zeitung richtig gelesen/verstanden??? dasdie zürichsee-gemeinden , auch männedorf??? selber in bern od. stadt zürich einsprache erheben gegen die südanflüge??? besten dank für ihre bemühungen und gerne erwarte ich ihre geschätze antwort. frieda dinkelkamp |
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| Urs Dumermuth aus Männedorf/Zone34 schrieb am 11. Apr. 2005 um 21:04 Uhr |
Südanflug verletzt Eigentumsgarantie Ohne Zustimmung des jeweils Betroffenen wird der Südanflug völlig entschädigungslos durch den zum Privateigentum gehörigen Luftkörper geführt. http://www.noiseletter.ch/pub/Attach/050401-Plaedoyer-Reto-Agustoni.pdf |
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| Urs Dumermuth aus Männedorf/Zone34 schrieb am 4. Apr. 2005 um 20:04 Uhr |
| Das Trauerspiel um den Flughafen Zürich geht weiter. Anstatt die Chance zu packen, sich bei der belärmten Bevölkerung in den Schneisen Goodwill zu verschaffen, setzt der Amstschimmel aus dem Amt vom Zürcher Bundesrat Leuenberger lieber auf totale Konfrontation. Unverständlich, denn mit dem Argument, man wolle die Volkswirtschaft rund um den Flughafen mit solchen neuen Massnahmen (Dual Landing/Wide Left Turn) retten, hat das neue Betriebsregelemt absolut nichts mehr zu tun. Hier werden nun explizit auf dem Buckel der Einwohner Vorteile für eine Privatfirma mit Bundessegen zementiert. Es grenzt dabei schon fast an Frechheit, die Bevölkerung auf die Rechtsmittel zu verweisen, welche bekannterweise immer im Sinne der Aemter und im Interesse von Unique angewandt werden. Was nützen dem Bürger Rechte, welche keine sind? Damit droht aber auch die Gefahr, dass die Plafonierungs-Initiative tatsächlich Chancen bekommt. Will denn das Bundesbern, der Zürcher Regierungsrat, die Flughafen-Lobby und Unique wirklich? |
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| Martin Pfister aus Männedorf schrieb am 30. März 2005 um 15:03 Uhr |
Der VFSN bringt es mit seiner Medienmitteilung auf den Punkt: Alle Freiheiten für den Flughafen - zu Lasten der Bevölkerung Wie befürchtet hat das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) die kapazitätsfördernden Elemente des Betriebsreglementes für den Flughafen Kloten gutgeheissen – zu Lasten der Bevölkerung. Dieses Betriebsreglement beinhaltet die Umsetzung der folgenschweren Geständnisse, die Bundesrat Leuenberger unter Umgehung des Parlamentes gegenüber seinem Amtskollegen Stolpe im Sommer 2003 glaubte machen zu müssen, um die Einführung der Südanflüge um ganze drei Monate hinauszögern zu können. Er verpflichtete sich zur Übernahme von Warteräumen. Die damit verbundene Umstrukturierung des Luftraumes findet Ausdruck im neuesten Betriebsreglement. Laut Flughafen und BAZL ist das neue Betriebsreglement eine Zusammenfassung der bisherigen Provisorien. Dem ist nicht so! Durch die neue erweiterte Linkskurve nach dem Start (wide left turn) werden zusätzlich Gebiete im Glattal massiv belärmt. Die Einführung erfolgt unter dem Vorwand von „Safety first“ dem neuesten Steckenpferd des BAZL. Ehrlicher wäre „Capacity first“. Die Sicherheit ist gewährleistet mit einer genügenden zeitlichen Separierung - wie dies heute problemlos möglich ist - von Nordlandungen und Südstarts, ein wide left turn ist damit aus Sicherheitsgründen unnötig! Aber man ist nicht bereit auf diese Abflugroute zu verzichten, obwohl damit Tausende von zusätzlichem Lärm verschont werden könnten. Es dürfte eine Frage der Zeit sein, bis Starts straight oder mit right turn verlangt werden. Um die Wunschliste von Unique zu vervollständigen enthält das Reglement die Möglichkeit des Dual Landing. Die Bevölkerung im Süden und Osten wird nun gleichzeitig geweckt. Damit kann die Kapazität des Flughafens in Zukunft massiv erhöht werden. Mit diesem Anflugregime über den dicht besiedelten Gebieten im Süden und im Osten gleichzeitig, erreicht man das absolute Maximum an gleichzeitig belärmten und gefährdeten Menschen. Safety first? Nicht wenn es der Bevölkerung dient, nur wenn es dem Flughafen nützt. Leben im Absturzkorridor in Nähe der Pistenschwelle ist vergleichbar mit dem Arbeitsrisiko eines Forstarbeiters. Dieses Risiko wird vom BAZL als gesellschaftlich akzeptiert bezeichnet. Die Akzeptanz für den Flughafen und die „Swisshansa“ in dürfte weiter sinken. „Capacity first“ zu Lasten der betroffenen Bevölkerung wird sich als Bumerang erweisen - die Chancen für die Plafonierungsinitiative sind im Steigflug. |
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| Urs Dumermuth aus 8708 Männedorf/Gau34 schrieb am 23. März 2005 um 13:03 Uhr |
| Nach der Verdeutschung der Swiss stellt sich in Zusammenhang mit den Südanflügen die Frage, ob nun eine deutsche Firma (Swisshansa) das Privileg haben soll, anstatt rund 1000 eigene Landsleute in Süddeutschland - über 250'000 Einwohner im Süden vom Kanton Zürich jeden Tag um 06:00 Uhr wecken zu dürfen. Willkommen im Gau34! |
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| Urs Dumermuth aus Männedorf/Zone34 schrieb am 15. März 2005 um 12:03 Uhr |
Der grösste Schwachsinn!!! http://www.tages-anzeiger.ch/dyn/news/zuerich/478300.html Tagesanzeiger, 14.02.2005 Rotationsprinzip für Fluglärm Der Flughafen-Schutzverband geht im Lärmstreit um den Flughafen Zürich neue Wege. Er schlägt für die An- und Abflüge ein Rotationsprinzip vor, das jeder Region abwechslungsweise eine Ruhephase bescheren soll. Der Wechsel ist im Wochen-, Monats- oder Vierteljahresrhythmus möglich, wie Peter Staub, Präsident des Schutzverbands der Bevölkerung um den Flughafen Zürich, heute in Opfikon ZH erklärte. In der Folge hätte jede Region - Ost, Süd, West und Nord - während einer Periode Ruhe. In dieser Zeit würden laut Staub die Starts und Landungen über die drei verbleibenden Himmelsrichtungen abgewickelt werden. Durch diese Verteilung würden der Norden und der Westen des Flughafens Zürich zusammen zwei Drittel, der Süden und der Osten ein Drittel der Flugbewegungen erhalten. Die Aufteilung sei auf Grund des Pistensystems nicht anders möglich, sagte Staub weiter. Einige Gebiete hätten mit dem Rotationssystem mehr Lärm zu ertragen als bisher. Besonders der Osten müsste eine starke Zunahme an Landungen und eine leichte Zunhame [Original Tagi] an Starts hinnehmen. Die Fliegbarkeit der An- und Abflugregime während der einzelnen Rotationsphasen sei eingehend untersucht worden, hielt Staub fest. Sicherheitsnormen seien ebenso abgeklärt worden wie topografische Hindernisse. Die deutsche Verordnung sei ebenfalls berücksichtigt worden. Das Rotationssystem sei als Alternative zum Projekt Relief der Zürcher Regierung gedacht, gemäss dem vor allem über Norden und Osten angeflogen werden soll. Die Regierungen der Kantone Zürich, Thurgau, Schaffhausen und Aargau sowie die Flughafenbetreiberin Unique sind laut Staub über den Projektvorschlag informiert worden. Nicht einbezogen worden ist bislang die Flugsicherung Skyguide. Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl) habe das Projekt offiziell entgegengenommen, sagte Staub. Das Vorhaben wird in den Sachplan Infrastruktur Luftfahrt einfliessen. Der Schutzverband vertritt 73 Gemeinden aus den Kantonen Zürich und Aargau. Er fordert maximal 320'000 Flugbewegungen pro Jahr und eine Nachtruhe zwischen 22 und 7 Uhr. Änderungen am Pistensystem hält der Schutzverband für nicht zulässig. Und hier das "Projekt" (Schnapsidee wäre passender) im Original http://www.schutzverbandzuerich.ch/download/Informationsunterlagen_Rotation.pdf |
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| Etienne Ruedin schrieb am 14. März 2005 um 22:03 Uhr |
| Wer den gekröpften Nordanflug will statt Südanflüge, schreibt Hans Hollenstein auf den Wahlzettel, der heute oder morgen im Briefkasten liegt. Der andere Kandidat ist von der Unique. |
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| Urs Dumermuth aus Männedorf/Zone34 schrieb am 4. Feb. 2005 um 07:02 Uhr |
KEIN KOMMENTAR! -------------------------------------------------- Flug und Trug Auszug aus dem Artikel von Urs Paul Engeler, Weltwoche Ausgabe 05/05 http://www.weltwoche.ch/artikel/?AssetID=9986&CategoryID=66 (...) "Minister Moritz Leuenberger, ein weiterer Flugexperte im Bundesdienst, will den abgelehnten Staatsvertrag mit Deutschland über die Anflugrouten auf den Flughafen Zürich Kloten wieder auflegen. Er hat seine Genossen gebeten, im Parlament wieder neuen Druck aufzubauen. Denn wenn er selbst vorstosse, finde «das Anliegen keine Akzeptanz». Auch die Swiss, fordert er, müsse «Druck machen». Die SP schlägt in einem internen Papier, zwecks besserer Tarnung des Absenders der Idee, eine weitere politische Schlaufe vor: «Der Anstoss muss von bürgerlicher Seite her kommen.»" (...) DER STAATSVERTRAG HAT DIE SUEDANFLUEGE ZWINGEND VERANKERT! |
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| Urs Dumermuth aus Männedorf/Zone34 schrieb am 12. Jan. 2005 um 08:01 Uhr |
Nachfolgend zwei Auszüge aus dem Kommentar in der NZZ, 12.1.2005, "Wenig Luft", von ark., welche die Sache bezüglich GNA auf den Punkt bringen: "Im Süden des Flughafens, wo das neue Verfahren seit langem fast wie ein Heilsversprechen gehandelt wird, ist man enttäuscht über die Maus, die der Berg geboren hat. " "Immerhin ist es ihr (RR Fuhrer) gelungen, die vorher wenig motivierten Beteiligten in Zürich und Bern zum Handeln anzutreiben." "Erstaunlich ist, dass das Gesuch von der Flughafen AG offenbar nicht vollständig eingereicht wurde und eine tragfähigere Version des gekröpften Nordanflugs an fehlenden Kapazitäten bei Skyguide scheiterte. Angesichts der Wichtigkeit, die der Einführung des gekröpften Nordanflugs auf politischer Ebene beigemessen wird, hätte man erwarten dürfen, dass der Prozess auf allen Stufen prioritäre Behandlung geniesst." |
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| Martin Grüninger aus Männedorf schrieb am 9. Jan. 2005 um 16:01 Uhr |
Und nochmals zum Thema Endanflugpunkt und Anflugrouten Als Ergänzung zu meinem Beitrag vom 23.12.04: In der ZSZ vom 22. Mai 2004 liessen sich die Gemeinderäte von Stäfa und Männedorf unter dem Titel “Gemeinsam gegen Südanflüge“ u.a. wie folgt vernehmen: “...die beiden Gemeinderäte sind sich einig, dass zu versuchen ist, die aktuelle Situation zu verbessern. Dazu gehört, dass die durch die Einführung des Instrumentenlandesystems mögliche Reduktion der Anflughöhe nicht realisiert wird...“. Oder anders ausgedrückt: die beiden Gemeinden setzten und setzen sich dafür ein, dass die Anflughöhe auf 6000ft (1'829m.ü.M.) beibehalten und nicht wie geplant auf 5000ft (1524m.ü.M.) gesenkt wird. Diese Haltung/Forderung war entscheidend dafür, dass – obwohl der Endanflugpunkt Ende Oktober 04 von Männedorf über den Pfannenstiel verlegt wurde – immer noch die bisherigen Anflugrouten geflogen werden. Der Bevölkerung der beiden Gemeinden wurde damit wahrlich einen Bärendienst erwiesen, sind doch diese Anflugrouten nun mindestens vorläufig zementiert. Mindestens Stäfa vertritt diese äusserst fragliche Haltung auch in ihrem aktuellsten Positionspapier vom 22.12.04 immer noch (> www.staefa.ch). Fakt ist, dass mit einer Anflughöhe auf 6000ft, zwangsläufig auch die Auflinierung auf die Pistenachse bzw. den Gleitpfad frühestens über Männedorf erfolgen kann. Logische Konsequenz: Stäfa, Männedorf und Uetikon werden weiterhin immer direkt überflogen. Mit der nun leider verhinderten Reduktion der Anflughöhe auf 5000ft wäre die Auflinierung rund fünf bis sechs Kilometer früher möglich. Die Anflüge vom Säuliamt würden den Zürichsee zwischen Horgen und der Halbinsel Au überqueren, die Anflüge vom Zürcheroberland würden zwischen Egg und Oetwil die Pistenachse bzw. den Endanflugpunkt über dem Pfannenstiel ansteuern. Im Gesuch (5.11.02) für die Einführung der Südanflüge schrieb Unique: “Die anfliegenden Flugzeuge werden aus den Warteräumen direkt durch Radar bis auf den Endanflug geführt. Sie werden in einer Höhe von mindestens 1500müM und einer Distanz von etwa 18 - 36km ab der Pistenschwelle von Westen und Osten auf die verlängerte Pistenachse auflinieren, und ab dort kontinuierlich mit einem Gleitwinkel von 3.3° absinken“. Es ist für jeden Fluglotsen der sein Handwerk einigermassen beherrscht – und das tun die Meisten – ein Leichtes, die Anflüge so nah wie möglich beim Endanflugpunkt aufzulinieren. Erst recht dann, wenn zum internationalen Mindeststandard noch über vier Kilometer Reserve bestehen. Erst bei aussergewöhnlich dichtem Anflugverkehr müsste der Fluglotse nach hinten ausweichen, was bei den jetzigen Anflugzeiten onhin nur selten der Fall wäre. |
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| Urs Dumermuth aus Männedorf/Zone34 schrieb am 5. Jan. 2005 um 15:01 Uhr |
Moritz Leuenberger: "Ich wollte die Südanflüge vermeiden". (Zürichseezeitung, 4. Dezember 2004) André Auer, früherer BAZL-Direktor - und damit ein Direktunterstellter von Moritz Leuenberger - in einem Entscheid vom 15. Oktober 2002: “Es liegt im Interesse des BAZL, dass die Südanflüge so rasch als möglich benützt werden können, da damit einerseits eine Entlastung der vom Anflug auf die Piste 28 betroffenen Bevölkerung erfolgt und anderseits weniger häufig von der Ausnahmeregelung des Staatsvertrags Gebrauch gemacht werden muss.” Moritz Leuenberger: "An dieser Tatsache ändern auch die missverständlichen Aussagen der früheren BAZL-Führung nichts". ("Zuschrift" an die NZZ vom 27. Dezember 2004) Wirklich alles bloss ein Missverständnis - quasi ein "einmaliger Ausrutscher" von André Auer? Mitnichten: Am 10. November 2002, also einen knappen Monat nach der unseligen Medienmitteilung bestätigte das BAZL auch in Briefen seine klare Absicht, die Südanflüge bereits im Sommer 2003 einzuführen: "Es trifft nicht zu, dass die Wochenend- und Feiertagsregelung keine Südanflüge vorsieht. Bei der Genehmigung des geänderten Betriebsreglements haben wir sogar deutlich gemacht, dass Südanflüge nötig und machbar sind." Und weiter: "Im Süden waren bis anhin noch gar keine Dachziegel festgeklammert, weshalb auch keine Anflüge möglich waren. Diese Klammerungen werden voraussichtlich im nächsten Sommer realisiert sein, so dass die Südanflüge bis im Herbst 2003 eingeführt werden können." Frage an moritz.leuenberger@gs-uvek.admin.ch: Was soll an diesen Aussagen eigentlich missverständlich gewesen sein? Doch wahrscheinlich wird er einmal mehr schmollend schweigend. Wir sind ja alle unfair und halten uns nicht an die Fakten... |
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| Morger Lukas aus Stäfa schrieb am 29. Dez. 2004 um 09:12 Uhr |
Liebe Schneiser ist doch voll ok, das wir jetzt auch mal FLuglärm bekommen, wir wurden ja jahrelang davon verschont. Und wer geht schon ohne zu fliegen ins nahe Ausland ! Hoffe Ihr gewöhnt euch langsam dran sonst muss der Flughafen Zuerich wieder verkleinert, oder Ihr den ganzen Tag mit Ohrenstöpseln rumlaufen. Gut Flug Lukas |
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| Martin Grüninger aus Männedorf schrieb am 23. Dez. 2004 um 18:12 Uhr |
Neuer Endanflugpunkt – Alte Anflugrouten Mit der Inbetriebnahme des Instrumentenlandesystems (ILS) Ende Oktober 2004, wurde der bis dahin über Männedorf auf 6000ft gelegene Endanflugpunkt Richtung Flughafen verschoben. Allerdings noch nicht nach Zumikon/Forch, wo er nach internationalem Standard sein könnte, aber immerhin um rund 5.5km in das Gebiet Pfannenstiel/Hochwacht (auf 5000ft). Wer jetzt allerdings glaubte oder hoffte, dass Männedorf und Stäfa, mit zusammen immerhin über 20'000 Einwohnern, nicht mehr oder nur noch ausnahmsweise direkt überflogen werden, wurde enttäuscht. Die Weckflüge am Morgen wurden und werden weiterhin stur nach der alten Routenführung abgewickelt. Dass es auch anders geht, demonstrierte am Abend des 16. Dezembers 2004 der diensthabende Fluglotse. Bei klarem Himmel und zeitweise dichtem Anflugverkehr konnte beobachtet werden, was an den Abenden vorher infolge Nebel jeweils nur vermutet werden konnte: bis auf ein, zwei Ausnahmen drehten alle vom Säuliamt her anfliegenden Flugzeuge vier, fünf Kilometer früher auf die Pistenachse ein und überquerten den Zürichsee bereits im Gebiet Au. Aber auch die vom Zürcheroberland herkommen Flieger “schwebten“ einige Kilometer entfernt hinter dem Berg vorbei. Was am Abend geht, geht auch am Morgen! Es ist an der Zeit, dass die entfernten Südgemeinden mit Nachdruck eine sofortige Änderung der Anflugsrouten verlangen, oder konkret: > Verschieben das Endanflugpunktes Richtung Flughafen (8nm ab Pistenschwelle) > Ändern der Anflugrouten bzw. > Auflinieren der Flugzeuge auf die Pistenachse so nahe der Piste wie möglich |
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| Urs Dumermuth aus Männedorf/Zone34 schrieb am 23. Dez. 2004 um 13:12 Uhr |
Offener Brief an Herrn Bundesrat Moritz Leuenberger Hätten wir heute Südanflüge mit dem Staatsvertrag? Sehr geehrter Herr Bundesrat Leuenberger In der Öffentlichkeit bezichtigen Sie, beziehungsweise Vertreter Ihres Departementes, uns und unsere Mitglieder der „unrichtigen Behauptung“ und „gezielter Desinformation“ wider besseres Wissen. Gleichzeitig bekräftigen Sie Ihre Aussage in der „Zürichsee-Zeitung“ vom 4. Dezember 2004: „Mit dem Staatsvertrag gäbe es heute noch keinen einzigen Südanflug“. Diese Aussage können wir nicht nachvollziehen. Der Verein Flugschneise Süd - NEIN war seit der Gründung stets darauf bedacht, sich mit belegbaren Fakten für sein Ziel einzusetzen. Die uns bekannten Fakten sind die folgenden: Mit dem Staatsvertrag war die Schweiz nicht verpflichtet, Südanflüge vor Februar 2005 einzuführen. Südanflüge wurden aber bereits im Jahre 2002 (vor der Ablehnung des Staats-vertrages) durch den Flughafen Zürich beantragt (Gemäss Konzession Punkt 3.2). Am 15.10.2002 (erneut vor der Ablehnung des Staatsvertrages) hat das Ihnen unterstellte Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) kommuniziert, dass die Südanflüge im Sommer 2003 ohne zusätzliche Verzögerung eingeführt werden können. Zitat aus dem Entscheid des BAZL vom 15.10.2002 – Seite 16: “Es liegt im Interesse des BAZL, dass die Südanflüge so rasch als möglich benützt werden können, da damit einerseits eine Entlastung der vom Anflug auf die Piste 28 betroffenen Bevölkerung erfolgt und anderseits weniger häufig von der Ausnahmeregelung des Staatsvertrags Gebrauch gemacht werden muss.” Aufgrund dieser Fakten stellen wir fest, dass die Schweiz aus dem Staatsvertrag zwar nicht verpflichtet gewesen wäre, Südanflüge vor dem Jahr 2005 einzuführen, Ihr Departement diese aber selbst mit dem Staatsvertrag im Jahr 2003 eingeführt hätte. Unsere Folgerung daraus: „Auch mit dem Staatsvertrag gäbe es heute bereits Südanflüge.“ Wir können Ihre gegenteilige Aussage mit den vorliegenden Informationen nicht nach-vollziehen. Wir bitten Sie daher, diese zu begründen oder unsere Aussage zu bestätigen. Mit freundlichen Grüssen Verein Flugschneise Süd – NEIN Der Vorstand Benglen, 23.12.2004 Publiziert am 23.12.2004 in der NZZ |
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| Urs Dumermuth aus Männedorf/Zone34 schrieb am 21. Dez. 2004 um 06:12 Uhr |
Südanflüge: Immer wieder dieselben Behauptungen, und immer wieder gleich falsch! Was stimmt wirklich? Bundesrat Leuenberger wird nicht müde zu behaupten mit dem Staatsvertrag gäbe es heute keine Südanflüge. Das ist leider eine Halbwahrheit und zeigt wie versucht wird die Bevölkerung zu manipulieren. Mit dem abgelehnten Staatsvertrag würden die Südanflüge zwar erst am 2. Februar 2005 beginnen, dafür umso intensiver: am Wochenende durchgehend und zusätzlich unter der Woche jeden Tag während mehrerer Stunden von Süden und Osten her. Jedes Wochenende den ganzen Tag Gemäss abgelehntem Staatsvertrag wäre die Anzahl Landungen über deutschem Gebiet ab 20. Februar 2005 auf 100'000 Anflüge begrenzt worden. Damals hätte dies bedeutet, dass 60'000 Landungen von Osten oder Süden an Wochenenden und deutschen Feiertagen (total 116 Tage)hätten durchgeführt werden sollen, was einer Tagesbelastung von mindestens 517 Anflügen entsprochen hätte. Die höchste Tagesbelastung betrug im Jahr 2000 an einem Wochenende 390 Landungen. Dies sind die Zahlen die bei den Verhandlungen über den Staatsvertrag zur Verfügung standen. Mit dem Staatsvertrag hätte am Wochenende also durchgehend von 06:00 bis 22:30 von Süden oder Osten gelandet werden müssen. Die maximal Kapazität für den Südanflug wird vom Flughafen bei Einsatz des ILS mit 26 Landungen beziffert. Dies hätte bedeutet, dass während den deutschen Sperrzeiten ein Total von rund 36'000 Landungen hätten abgewickelt werden können, der Saldo wäre dann auf 5 Wochentage zu verteilen, was nochmals einer Belastung 4 Stunden pro Wochentag oder 77 vollen Tagen entspricht. Doch damit nicht genug. Während den tägliche 4 Stunden Südanflug fehlt dem Flughafen die Kapazitätsdifferenz zum Nordanflug von rund 10 Anflügen. Diese müssten mit einem Dual-Landung System (gleichzeitige Ost und Südanflüge) aufgefangen werden. Doch mit dem Betriebreglement 6 möchte der Flughafen nicht nur diese Kapazitätslücke schliessen, sondern sich auch gleich noch die Möglichkeit sichern, die Kapazität auf 420'000 Bewegungen auszubauen. Dies würde bedeuten: am Wochenende eine durchgehende und an Wochentagen Belastung von 6 Stunden täglich. Aufgrund des drohenden Staatsvertrages erarbeitete die Flughafen Zürich AG (Unique) im Jahr 2001 verschiedene Betriebskonzepte zuhanden der Sachplan Infrastruktur und Luftfahrt (SIL)- Koordination aus. Der Südanflug war bei jeder Variante ein fester Bestandteil! In der Publikation „Fragen zum Staatsvertrag – Antworten des UVEK“, Juni 2002, wird folgendes ausgeführt (Zitat): “Die im SIL-Koordinationsprozess ausgearbeiteten Betriebsvarianten basieren alle auf dem Konzept des „Dual Landing“: Das System erlaubt die gleichzeitige Benützung von zwei Landepisten in kurzen Intervallen. Damit wird eine sehr hohe stündliche Spitzenkapazität erreicht. Dies ist nötig, um die für eine Interkontinentalfluggesellschaft relevanten, kurzen Umsteigezeiten garantieren zu können. Für das Dual Landing sind bei den heute vorhandenen Pisten Landungen von Süden einerseits und Osten oder Westen andererseits ideal." Vorläufiges Betriebsreglement Offiziell verkündeten beide, das Bundesamt für Zivilluftfahrt und die Flughafen Zürich AG, mit praktisch wörtlich identischen Medienmitteilungen, dass das am 31.12.2003 eingereichte so genannte vorläufige Betriebsreglement lediglich eine Zusammenfassung der bisherigen 5 Betriebsreglemente sei. Tatsache ist, dass folgende Punkte bisher nirgends vorkamen und neu aufgenommen wurden: - Koordinierte Landungen (Dual Landing) auf die Pisten 28 + 34
- Anflüge auf die Pisten 28 + 34 sind jeden Tag von 06.00 bis 22.00 möglich
- Bau von Schnellabrollwegen für die Piste 34 (Ermöglicht kleinere Abstände bei Landungen)
- Flexible Pistenbenützung für Starts von 06.00 bis 22:00 Uhr
- Einführung Wide-Left-Turn für Starts nach Süden
(Ermöglicht Kapazitätssteigerung nach den Sicherheitsauflagen des BAZL per. Dez. 03). - Weststarts mit Destination Süd, sollen neu als Südstarts ausgeführt werden
Jede einzelne Massnahme dient ausschliesslich der Kapazitätssteigerung und nicht der Sicherheit. Das Bundesamt für Zivilluftfahrt will dieses Betriebsreglement noch vor Ende Jahr bewilligen! Im Süden 250'000 betroffen Mit der Bemerkung, es gebe nicht nur den Süden, wischt Moritz Leuenberger unter den Tisch, dass im Süden ca. 250'000 Menschen vom Fluglärm betroffen sind, im Norden hingegen 10 Mal weniger und das BAZL doppelt mit der Bemerkung nach, dass das Absturzrisiko über dem dichtest besiedelten Gebiet des Kanton Zürich „ein gesellschaftlich akzeptiertes Risiko darstelle“. Seit wann steht im Umweltschutzgesetz, dass Lärm ohne Grund verteilt werden muss? Wozu überhaupt ein Raumplanungsgesetz, wenn der Bund sich nicht daran hält und das Gesetz nach belieben geändert werden kann? Und wie kommt das BAZL dazu das Absturzrisiko als gesellschaftlich akzeptabel zu bezeichnen? Seit dem Bestehen des Flughafen Kloten fehlt das entsprechende SIL Objektblatt. Nach dem der Südanflug eingeführt ist, eilt es, dieses zu erstellen und zu genehmigen. Weshalb? Wird ein neuer Plan (Objektblatt) festgelegt und durch den Bundesrat bewilligt, kann nicht einmal das Bundesgericht diesen Entscheid umstossen! Die Südanflüge wären zementiert und BR Leuenberger hätte sein Ziel den Südanflug gegen die Bevölkerung im Süden, unter Missachtung der Gesetze und im Interesse eines guten Einvernehmen mit Herrn Stolpe einzuführen, erreicht. Daher muss er den gekröpften Nordanflug verhindern, lässt Hindernisse aufbauen. Er lädt Deutschland zur Mitwirkung am SIL-Prozess ein, der Auswirkungen auf die Raumplanung im Kanton Zürich, aber nicht in Deutschland, hat. Mit dieser Einladung setzt sich BR Leuenberger ein weiteres Mal über Vorschriften hinweg, die eine Mitwirkung des Auslandes bei diesem Prozess ausschliessen. Herr Leuenberger wo bleibt ihre Glaubwürdigkeit? (Text aus ZSZ, 20.12.2004,Marcel Grieb, Präsident IG Forch) |
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| Agustoni Reto aus Gockhausen schrieb am 8. Dez. 2004 um 16:12 Uhr |
Der Flughafen nimmt ein Recht in Anspruch, das er nicht hat Gemäss Art. 667 Abs. 1 ZGB erstreckt sich das Eigentum an Grund und Boden nach oben und unten auch auf den Luftraum und das Erdreich, in der ganzen Höhe oder Tiefe, welche zu seiner Ausübung notwendig ist und soweit für die Ausübung des Eigentum ein Interesse besteht. Gemäss Rechtsprechung muss dieses Interesse schutzwürdig sein. Die spontane Frage, die nun immer wieder gestellt wir, lautet: " wie viele Meter sind denn das konkret ? " Im Unterschied zu den USA, wo diese Luftsäule unendliche ist ( ad caelum : bis zum Himmel) hat unsere Rechtsprechung festgehalten, dass keine allgemein gültige Schwelle für die Höhe gesetzt werden könne, unterhalb welcher der Durchflug gestützt auf Zivilrecht grundsätzlich untersagt sei. Die Richter haben vielmehr festgehalten, dass immer auf den Einzelfall, also die konkreten Umstände, abzustellen sei. Die vertikale Ausdehnung dieser Luftsäule definiert sich somit aus der Wechselbeziehung zwischen den Eigenschaften des überflogenen Grundstückes und denjenigen des darüber fliegenden Flugkörpers. D.h. es kommt einerseits darauf an, wie das Grundstück genutzt wird, und anderseits welche Dimensionen und Eigenschaften der überfliegende Flugkörper hat. Der Eigentümer eines Krankenhauses hat mit Sicherheit ein weiter gehendes, schutzwürdiges Interesse nach oben als ein solcher eines unbebauten Stückes Land. Sodann tangiert ein dem Nachbarn entflogener Kanarienvogel auch im Tiefflug, im Unterschied zu einem ein Jumbojet, wohl kaum ein schutzwürdiges Interesse. Das Bundesgericht hat sich insbesondere im Zusammenhang mit dem Flughafen Genf sich mit derartigen Fragen auseinandersetzen müssen. Es unterlässt es bewusst, die vertikale Ausdehnung des Grundeigentums abschliessend zu definieren. Die Ausdehnung muss von Fall zu Fall nach den konkreten Umständen definiert werden. Fest steht nach dieser Rechtsprechung, dass das Interesse des Grundeigentümers an der Luftsäule sich nicht auf die Möglichkeit beschränkt, diese baulich zu nutzen. Es umfasst insbesondere auch das Recht, diesen Raum freizuhalten. Der Eigentümer ist berechtigt, Einwirkungen dritter abzuwehren. Gemäss Art 926 ZGB darf sich der Besitzer verbotener Eigenmacht sogar mit Gewalt erwehren ! Ist ein Grundstück hauptsächlich zu Wohnzwecken bestimmt und kann es nicht anders genutzt werden, ist diesem Umstand besondere Rechnung zu tragen. In diesem Fall definiert sich das erwähnte Interesse in der erträglichen, nicht lästigen Nutzung des Grundeigentums zu Wohnzwecken. Konkret erwähnt das Bundesgericht in den massgebenden Entscheiden etwa folgende Kriterien, welche auf eine Verletzung des Grundeigentums schliessen lassen: - - ohrenbetäubender Lärm
- - Randwirbelschleppen
- - Vibrationen und Erschütterungen in der Liegenschaft
- - Störfallrisiko
- - Kerosingeruch
- - von Rumpf und Triebwerken herunterfallende Teile oder Eisbrocken
- - psychologisch Folgeerscheinungen, wie Angst und Unbehagen...
Von Gockhausen bis zur Pistenschwelle in 7,5 Km Distanz erfüllt der Südanflug sämtliche dieser Kriterien. Es sei in diesem Zusammenhang daran erinnert, dass gemäss Auflage des BAZL in dieser Zone die Dachziegel der Liegenschaften hätten geklammert werden müssen bzw. geklammert worden sind. Diese Auflage steht in Zusammenhang mit einer technischen Untersuchung, welche bestätigt, dass bis zu einer Überflughöhe ab Boden von 380 Metern mit Schleppwirbeln zu rechnen ist. Durch herunterfallende Dachziegel können Menschen verletzt werden ! Die Auflage zur Dachziegelklammerung ist der flagrante Beweis, dass der Südanflug durch das Privateigentum geführt wird. Gockhausen und Schwamendingen werden in den frühen Morgenstunden regelmässig mit Werten zwischen 80 bis 86 Dbl eingedeckt. Dabei sind die frühsten Ankömmlinge morgens auch die geräuschintensivsten, nämlich die Langstreckenflüge aus Fernost, welche in gut 200 Metern über unsere Dächer donnern. Wenn ich jeweils Samstag morgens zwischen 8 bis 9 Uhr vor dem Dorfladen zum Einkaufen erscheine, wird das ungeduldige Gekläffe der dort vor der Eingangstür angebundenen Hunde problemlos durch den Lärm der vorbeidonnernden Riesenvögel überdeckt, d.h. ich sehe, dass die Hunde bellen, aber ich höre sie nicht ! Nicht nur der Lärm, sondern auch die Flutlichter der ankommenden Flugzeuge reissen viele Eigenheimbesitzer morgens in ihren Betten aus dem Schlaf. Viele Eigentümer stellen neuerdings gebrochene Scheiben und Risse in den Hausfassaden fest. Insbesondere älter Jahrgänge beklagen sich über Schlafstörungen und andere gesundheitliche Probleme... Gemäss Artikel 2 des Luftfahrgesetzes steht dem Flughafen das Enteignungsrecht zu. Unique, das BAZL und das UVEK legen diese Befugnis nun dahingehend aus, dass der Flughafen sich nicht an die Eigentumsordnung zu halten hat, und somit über dem ZGB und der Bundesverfassung steht (in Art. 26 der Bundesverfassung wird das Eigentum garantiert). Gemäss LFG und Enteignungsgesetz könnte sich der Flughafen auf dem Wege der Enteignung zwar zwangsweise ein Wegrecht durch die Südschneise erkaufen. Das Enteignungsgesetz schreibt jedoch zwingend vor, dass zuerst bezahlt werden muss, bevor geflogen werden darf( Art. 91 EntG). Unsere Gesetzte sind so gut gemacht, dass sogar der Notfall geregelt wäre. Gemäss Enteignungsgesetz ist in dringenden Fällen eine vorzeitige Besitzeinweisung des Flughafens in private Eigentumsverhältnisse durchaus möglich. Eine solche ist jedoch zwingend mit einer sofortigen Abschlagszahlung verbunden. Das heisst somit, dass der Südanflug auch notfallmässig hätte rechtlich abgesichert über dieses Institut eingeführt werden können. Da dem Flughafen jedoch das nötige Kleingeld fehlt, haben die Entscheidungsträger es jedoch vorgezogen, diese Gesetze zu missachten ! Der Flughafen nimmt heute ein Recht in Anspruch, dass er nicht hat und nie erworben hat. Da für die notwendigen Enteignungsverfahren nicht einmal entsprechende Rückstellungen in den Büchern gemacht werden, ist davon auszugehen, dass auch keinerlei Absicht besteht, den Weg des Südanfluges entsprechend der Verfassungsgarantie in rechtlich geordneten Bahnen zu erwerben. Wenn der Flughafen in den hängigen Gerichtsverfahren obsiegt, dann stehen nicht nur die "Schneiser " als Verlierer da, sondern alle Schweizer Bürger und insbesondere alle Grundeigentümer. Ein Scheitern wird bedeuten, dass ab sofort das Grundeigentum nach oben gekürzt ist, und dass es in unserem Land privatrechtliche Institutionen wie den Flughafen gibt, welche über der Eigentumsordnung und der Bundesverfassung stehen ! Reto Agustoni Gockhausen 24.11.04 die massgeblichen Bundesgerichtsentscheide: BGE 123 II 495; 122 II 354; 129 II 77; 104 II 86 E .1;121 II 323; 93 II 170 etc. |
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| Urs Dumermuth aus Männedorf/Zone34 schrieb am 7. Dez. 2004 um 08:12 Uhr |
Erstaunlicherweise repetiert Herr Bundesrat Leuenberger die Lügen um den Staatsvertrag auch heute noch. Im sehr aufschlussreichen Interview mit der Zürichsee Zeitung vom 4. Dezember trauert er nach wie vor dem vom Parlament abgelehnten Staatsvertrag nach und verweist mit Häme darauf, wie gut es mit diesem Staatvertrag dem Süden ergangen wäre. Zitat Leuenberger, 4. Dez. 2004: "Mit dem Staatsvertrag gäbe es heute noch keinen einzigen Südanflug" Der Staatsvertrag wurde von der Bundesversammlung am 18. März 2003 abgelehnt. Am 15. Oktober 2002, also vor Ablehnung des Staatsvertrages, schreibt das BAZL in seiner Medienmitteilung (Auszug): Das BAZL hat die provisorische Änderung des Betriebsreglements für den Flughafen Zürich mit Wirkung ab dem 27. Oktober (Beginn des Winterflugplans) teilweise genehmigt. Damit kann die im Staatsvertrag enthaltene Flugsperre an Wochenenden und gesetzlichen Feiertagen von 20.00 bis 09.00 Uhr über Süddeutschland umgesetzt werden. Ausgesetzt hat das BAZL seinen Entscheid zu den beantragten Südanflügen. Grund sind erforderliche weitere Abklärungen zum Umweltverträglichkeitsbericht der Flughafen Zürich AG (Unique). Sie werden bis zum Abschluss der notwendigen Dachziegelklammerungen abgeschlossen, so dass die Südanflüge ohne zusätzliche Verzögerung eingeführt werden können. Diese Arbeiten sollten bis im nächsten Sommer beendet sein. (= Sommer 2003) Die Aussage von Bundesrat Leuenberger ist entsprechend falsch. Sie wird auch durch ständige Repetition nicht wahr. Der Staatsvertrag hätte die Anzahl Landeanflüge über Deutschland auf 100′000 reduziert. Bei einer Berechnungs-Kapazität damals von 320′000 Flugbewegungen (diese sieht momentan der Zürcher Regierungsrat als Limite) würden 160′000 Landungen erfolgen. Demnach würden 60′000 über dem Süden oder Osten abgewickelt. Gemäss Behauptung Leuenberger wären diese Anflüge nur am Wochenende erfolgt (und an allen Deutschen Feiertagen). Zusammen sind dies 116 Tage. 60′000 : 116 = 517 Anflüge pro Tag am Wochenende. 160'000 Anflüge ergeben aber nur einen Durchschnitt von ca. 440 Landungen am Tag. Mit dem Staatsvertrag würde demnach jedes Wochenende und an jedem Deutschen Feiertag von 06:00 - 23:00 durchgehend von Süden und / oder Osten her gelandet. Dies würde bei weitem nicht ausreichen um auf 60′000 Anflüge zu kommen. Nimmt man die durchschnittliche Anzahl Landungen von ca. 440 Landungen am Tag als Basis, dann müssten von Montag bis Freitag pro Woche 160 zusätzliche Anflüge abgewickelt werden, um 60′000 zu erreichen. Dies sind bei einer durchschnittlicher Anzahl Landungen von 28 Maschinen pro Stunde nicht weniger als 6 Stunden pro Arbeitswoche oder eine gute Stunden pro Tag. Dies sind alles Durchschnittswerte, sie ergeben jedoch einen Eindruck, was für Folgen der Staatsvertrag wirklich gehäbt hätte. Unter dem Staatsvertrag hätte demnach am Wochenende und an den Deutschen Feiertagen DURCHGEHEND von 06:00 - 23:00 Uhr gelandet werden müssen und zusätzlich noch unter der Woche während mindestens einer Stunden täglich!!! Diese Anzahl 320'000 Flugbewegungen waren damals Grundlage. Auch heute mit den "unvorhergesehen" wenigen Bewegungen von rund 250'000 Bewegungen käme man immer noch auf eine viel grössere Belastung des Südens mit dem Staatsvertrag als heute ohne Staatsvertrag! Sprich: ca. 215 Anflügen pro Tag an den Wochenenden und Deutschen Feiertagen! Nur Moritz Leuenberger sieht das anders.... Moritz Leuenberger versteht es meisterhaft, den Bürgern Sand in die Augen zu streuen und seinen Staatsvertrag auch weiterhin als das Heilmittel zu verkaufen. Und von seiner Unfähigkeit abzulenken? Das ganze Interview findet man unter: http://www.bantliz.com/suedanflug/suedanflug-downloads/Leuenberger-Interview-ZSZ-4-Dez-04.pdf |
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| Nina Schweiger schrieb am 24. Nov. 2004 um 17:11 Uhr |
| Schön, dass hier noch über die Fluglärmproblematik diskutiert werden kann. Im Forum der Gemeinde Uetikon ist das seit heute abend leider nicht mehr möglich - obwohl einige Statements von diversen Zeitungen als Leserbriefe abgedruckt wurden. Vielleicht sollte uns der Gemeinderat statt den Mund doch besser die Ohren zustopfen, oder? |
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| Martin Pfister aus Männedorf schrieb am 22. Nov. 2004 um 12:11 Uhr |
Was treibt wohl Peter Würsten dazu Moritz Leuenberger zu verteidigen? Bundesrat Leuenberger ist einer der Hauptverantwortlichen in diesem Desaster. Und wenn Unique und Bundesrat zehntausende von staatstragenden Bürgerinnen und Bürger durch Lärmterror und Rechtsbruch in die Enge treiben, dürfen sie nicht so dünnhäutig sein. Die Diva Leuenberger kann sich wohl wieder schmollend mit der Schalmei zum Dichten zurückziehen, darf aber nicht vergessen, dass sie (respektive ihre Ämter) uns bereits rechtlich das Gehör und jetzt in Bern an der Demo auch physisch das Gehör versagt hat. Und wenn Peter Würsten an der Demo in Bern gewesen wäre, dann wüsste er, wie viele solide Bürgerinnen und Bürger er mit seinem Statement beleidigt hat. Und er sollte froh sein, dass es diese vielen Foren und Leserbriefschreiben gibt. Sie sind ein Ventil gegen dieses unsägliche staatliche Verhalten. Sonst gehen dann vielleicht eines Tages die Rentner in Gockhausen nicht nur mit einer Taschenlampe auf das Feld. |
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| Urs Dumermuth aus Männedorf/Zone34 schrieb am 22. Nov. 2004 um 09:11 Uhr |
Ich bin nicht erstaunt, dass Herr Leuenberger nicht an der Demo erschienen ist. Im Gegenteil, denn es passt zu ihm. Hingegen sollte er sich hinterfragen, warum er denn "angepöbelt" wird. Und: Bundesräte sind keine "geschützte" Art von Menschen, welche man nur mit Glacé Handschuhen anfassen darf. Im Gegenteil, es sind hochbezahlte, vom Volk mit einem Auftrag versehene Beamte, welche ihren Pflichten nachkommen sollten. Wen sie es nicht tun, dann kann man sie auch kritisieren. Und wenn sie sich renintent der Kritik nicht stellen, dann müssen sie auch nicht verwundert sein, wenn die Wortwahl etwas prägnanter wird.... |
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| Peter Würsten aus Männedorf schrieb am 19. Nov. 2004 um 17:11 Uhr |
Urs Dumermuth ist erstaunt, dass sich an der Demo der Südanfluggegner in Bern Bundesrat Leuenberger nicht zeigte. Ich bin es überhaupt nicht. Leider haben viele sogenannte Südschneiser den Kopf und auch jeden Funken Anstand verloren. Ein kurzer Blick in die verschiedenen Diskussionsforen im Umfeld der Südanfluggegner genügt vollkommen. Auf diesem teilweise bedenklichen Niveau mit gröbsten Anpöbelungen an die Adresse von BR Leuenberger muss auf dem Bundesplatz nicht diskutiert werden! |
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| Urs Dumermuth aus Männedorf/Zone34 schrieb am 16. Nov. 2004 um 10:11 Uhr |
| Erneut zeigte sich anlässlich der Demonstration von Südanfluggegnern in Bern unser Verkehrsminister von seiner besten, volksnahen Seite. Oder eben nein, er bzw. seine Amtsvertreter zeigten sich eben nicht und nahmen die Chance nicht wahr, der aufgebrachten Menge besorgter und wütender Bürger Red und Antwort zu stehen. Denn Herr Leuenberger war beleidigt, dass man unschöne Tatsachen über ihn im Vorfeld der Demo kommunizierte. Darum sagten er und seine Vasallen kurzfristig die Teilnahme ab. Die Diva zog sich schmollend in ihre Gemächer am (lärmfreien) Zürichberg zurück. Soviel zu den Themen Grösse und Bürgernähe unseres Magistraten zürcherischer Herkunft in Bern. |
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| beat kaeser aus männedorf schrieb am 13. Nov. 2004 um 20:11 Uhr |
| Es ist mir unverständlich, dass ein Umfrageergebnis, welches unseren Gegnern im Anflugstreit eine positive Interpretation ermöglicht, nach aussen kommuniziert wird. Ein solches Vorgehen ist amateurhaft und unnötig. |
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| Gregor Weisser aus Schneise 34 schrieb am 12. Nov. 2004 um 18:11 Uhr |
In der Studie fehlt die wichtige Angabe, wo genau die Befragten wohnen. Die Mikrolage und die Distanz zur Schneise ist essentiell. Eine Befragung zu einem Thema, das mit der Geografie/Topologie zusammenhängt ohne eine einzige Landkarte ist unseriös und wird wissenschaftlichen Massstäben nicht gerecht. Es könnte ja sein, dass die Mehrheit der Befragten mehrere Kilometer von der Schneise entfernt wohnen. Die Studie wird somit - was den Teil Lärmbelastung angeht - unbrauchbar. Es wäre interessant zu wissen, wo die Autoren leben. In einer der Gemeinden der IG-Nord? |
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| Martin Pfister aus Männedorf schrieb am 3. Nov. 2004 um 20:11 Uhr |
Schön, man könnte den Äusserungen der CVP glauben. Leider ist es ein Fact, dass Herr Hollenstein seit Jahren für die „demokratische“ Verteilung des Lärms ist. Noch viel schlimmer ist, dass Hans Hollenstein sogar mitverantwortlich für die illegale Einführung der Südanflüge ist. Er hat diese massgeblich mitzuverantworten und dahin gearbeitet. Nun hat Hans Hollenstein seine Haltung geändert und setzt sich (nur bei uns!) neu für die Nordausrichtung des Zürcher Flughafens ein. Ist das glaubwürdig? Wie rechtfertigt Hans Hollenstein seinen Sinneswandel? Ist er gar ein Wolf im Schafspelz? Es liegt Nahe zu glauben, dass Hans Hollenstein natürlich auch die Stimmen im Süden braucht und wie eine Wetterfahne je nach geografischer Lage des Anlasses für die Süd-, Ost- und Nordausrichtung des Lughafens ist. Dieser Mann muss auf jeden Fall verhindert werden, wollen wir je die Südanflüge wieder abschaffen. |
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| Barbara Schmid aus Männedorf schrieb am 2. Nov. 2004 |
Die CVP Bezirk Meilen steht voll und ganz hinter dem Regierungsratskandidaten Hans Hollenstein. Dieser hat in seiner Rede vor seiner Nomination durch die CVP- Delegiertenversammlung - bei welcher die CVP Bezirk Meilen vehement ihre Anliegen eingebracht hat - ganz deutlich zum Ausdruck gebracht, dass er die Anliegen der von den Südanflügen betroffenen Personen sehr ernst nimmt. Er hat sich zur Variante „gekröpfter Nordanflug“ bekannt. Gleichzeitig sprach er sich für mindestens sieben Stunden Nachtruhe und für höchstens 320 000 Flugbewegungen jährlich aus. Die faire Verteilung der verbleibenden Anflüge, wenn denn überhaupt noch nötig, sei nicht über ein Giesskannenprinzip zu bewältigen. Mit dem Bekenntnis zur Nordausrichtung und zum gekröpften Nordanflug sehen wir die Interessen des Bezirks gut aufgehoben. Es ist Pflicht und Aufgabe eines Regierungsratskandidaten, die gesamtkantonale Sicht im Auge zu behalten. Deshalb verargen wir es ihm nicht, wenn er die verbleibenden Anflüge thematisiert. Dies ist zumindest ehrlich. Solche Ehrlichkeit würden wir gerne von amtierenden Regierungsräten oder von Regierungsratskandidaten (!) hören. Dass wir alle die Kandidatur Hollenstein unterstützen, basiert schlussendlich auf einer Summe von Kriterien. Herr Hollenstein hat als Stadtrat bewiesen, dass er in Sachen KMU, Sicherheit, Finanzen, Arbeitslosigkeit - um hier nur einige Beispiele zu nennen – grosses Geschick und Führungsqualität besitzt. Auch die Volksschule ist ein wiederkehrendes Anliegen der Bevölkerung im Süden. Hans Hollenstein wurde in all diesen Dossiers „auf Herz und Nieren“ geprüft. Als umgänglicher und gesprächsbereiter Mensch fällt er zudem positiv auf. Dieser Faktor wird bei zukünftigen Gesprächen mit Deutschland eine entscheidende Rolle spielen! Von den drei Regierungsratskandidaten die im Moment zur Diskussion stehen, gibt es nur einen, der für solche Gespräche in Frage kommt. Hans Hollenstein. Sofern Hans Hollenstein gewählt wird - davon bin ich mehr als überzeugt – werden wir den Dialog mit ihm führen, nicht zuletzt durch eine gute persönliche Beziehung zu ihm. Barbara Schmid-Federer, Präsidentin CVP Bezirk Meilen |
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| Martin Pfister aus Männedorf schrieb am 29. Okt. 2004 um 12:10 Uhr |
Wirklich sensibel wie die Behörden, allen voran die Steuerbehörden mit uns umgehen. Seit gestern Abend haben wir durch die widerrechtliche Einführung des ILS noch mehr illegale Südanflüge. Die Rechtsstaatlichkeit ist dahin. Und was tut das Steueramt auf diesen Termin? Es informiert uns, dass wir keinen Lärm haben und somit auch keinen Minderwert unserer Liegenschaft. Und dann gibt es noch das Trauerspiel der CVP. Hans Hollenstein soll in den Regierungsrat gewählt werden. Er, der in jeder Talkshow und „Hundsverlochete“ auftritt und sagt, man müsse Lärm demokratisch verteilen. Und er wird ohne eine einzige Gegenstimme zum Kandidaten gekürt (Wo waren die Delegierten des Bezirks Meilen der CVP?). Hans Hollenstein müssen wir unbedingt verhindern. Da kann er der ZSZ bei seinem lammfrommen Interviews sagen was er will. |
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| Urs Dumermuth aus Männedorf/Zone34 schrieb am 28. Okt. 2004 um 07:10 Uhr |
Hollenstein hat sich noch kurz ein Statement zur Beruhigung des Südens ausgearbeitet. Herr Hollenstein ist aber bekennender Fluglärmverteiler! Hans Hollenstein im Interview mit dem Landboten vom 3. November 2001: "Dass das rechte Zürichseeufer wiederum verschont bleiben soll, ist ein Grund dafür, jetzt Paroli zu bieten: Der Stadtrat hat am Mittwoch beschlossen, gegen die am 19. Oktober 2001 vom Bundesamt für Zivilluftfahrt erteilte, provisorische Änderung des Betriebsreglements Beschwerde einzureichen. Mit diesem Schritt soll einerseits die Peripherie Winterthurs, sprich Oberseen, Ricketwil, Weisslingen und damit auch das angrenzende Tösstal, verteidigt werden." Zudem ist Herr Hollenstein - Präs. Region OST, Eine Interessenvertretung von 69 Gemeinden für eine faire Fluglärmverteilung |
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| Etienne Ruedin schrieb am 27. Okt. 2004 um 14:10 Uhr |
Weil Wahltag auch immer Zahltag ist und demnächst Regierungsratswahlen sind: gestern Abend in Horgen live, resp. heute in der NZZ: Hans Hollenstein: "Der Flughafen hat historisch eine Nordausrichtung und das soll so bleiben. Der gekröpfte Nordanflug muss mit höchster Priorität ausgearbeitet und seine Einführung fair mit dem Unterland ausgehandelt werden. Das bringt dem Süden und dem Osten eine grosse Entlastung." |
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| Etienne Ruedin schrieb am 27. Okt. 2004 um 14:10 Uhr |
> Das heisst an jedem 4. Tag ein Nachtruhe > von 23:00 bis 06:00 = 7 Std.! Das heisst es eben nicht. Ich habe während 6 Jahren in der Flugschneise Nord gearbeitet. Bis alle verspäteten Flugzeuge da sind, wird es etwa halb eins. Deshalb muss man die Betriebszeiten des Flughafens anpassen. Morgens mind. eine halbe Stunde später, abends bis 9, dann ist (ob im Süden oder Norden) gegen elf Ruhe. |
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| Urs Dumermuth aus Männedorf/Zone34 schrieb am 26. Okt. 2004 um 15:10 Uhr |
Wie unten bereits angekündigt nun die offizielle Bestätigung seitens Unique, dass es zu mehr Abendanflügen (bis 23:00) in den Herbst/Wintermonaten kommen wird (Ausschnitt Pressemitteilung Unique vom 26.10.2004): "Die tieferen Sichtwerte werden dazu führen, dass es – hauptsächlich in den Herbst- und Wintermonaten - vermehrt auch am Abend zu Südanflügen kommen wird. Eine Auswertung der Wetterdaten der vergangenen zehn Jahre lässt darauf schliessen, dass an rund 25 % der Herbst- und Wintertage während der deutschen Sperrzeiten mit abendlichen Südanflügen aufgrund der Wetterverhältnisse gerechnet werden muss." Das heisst an jedem 4. Tag ein Nachtruhe von 23:00 bis 06:00 = 7 Std.! |
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| Urs Dumermuth aus 8708 Männedorf/Zone34 schrieb am 20. Okt. 2004 um 14:10 Uhr |
Die illegalen Südanflüge auf den Zürich-Kloten führen gemäss einer heute publizierten Studie zu Immobilien-Wertverlusten von 15 Milliarden Franken. Es ist mit Steuerausfällen von 100 Millionen Franken zu rechnen. Es handelt sich damit um den grössten wirschaftlichen Schaden, den ein politischer Entscheid in der Schweiz seit dem zweiten Weltkrieg ausgelöst hat. Die vom St. Galler Planungsbüro Strittmatter Partner errechneten Werte basieren auf der Analyse der Auswirkungen der zusätzlichen Lärmbelastung durch das von Deutschland erzwungene Anflugregime in 38 Gemeinden um den Flughafen. Download der Studie unter: http://www.noiseletter.ch/pub/Informationsmaterial/041020_Studie_Wertverlust.pdf (Dateigrösse 5 MB) in diesem Sinne: Herr Leuenberger treten Sie zurück! |
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| Urs Dumermuth aus Männedorf/Zone 34 schrieb am 11. Okt. 2004 um 12:10 Uhr |
In der Fluglärm-Diskussion wird häufig mit der Zahl der Fluglärm-Betroffenen argumentiert. Jede Region scheint die anderen an betroffenen Menschen übertrumpfen zu wollen, so dass sich beispielsweise das Gebiet des «Wohn- und Lebensraumes Region Ost» mittlerweile bis fast zur Stadt St.Gallen erstreckt und rund 350′000 Menschen umfassen soll. Wie viele Menschen sind aber tatsächlich jeweils vom Nord-, Ost- und Südanflug betroffen? Der VFSN hat nun ausgerechnet, wie viele Menschen in einem etwa 25 km langen und 5 km breiten Korridor in den jeweiligen Flugschneisen vor den betreffenden Pistenschwellen vom Lärm der Flugzeuge im Anflug betroffen sind. Grundlage bilden Zahlen der EMPA, des Statistischen Amtes des Kantons Zürich und der Unique (Flughafen Zürich AG). Im Flughafen-Norden leben im erwähnten Korridor rund 24′000 Menschen, im Osten 46′000 und im Süden 150′000 weitere Details: http://www.southernapproach.ch/2004/10/07/wie-viele-menschen-sind-vom-nord-ost-und-sudanflug-betroffen/ |
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| Urs Dumermuth aus 8708 Männedorf/Zone34 schrieb am 28. Sept. 2004 um 13:09 Uhr |
Zum Bundesgerichtsbescheid, dass das ILS auf Piste 28 gebaut werden muss: "Eine Zunahme der Anflüge aus dem Süden widerspreche schliesslich dem Umweltschutzrecht. Demnach müsse die Zahl der Anwohner, die übermässigem Lärm ausgesetzt werden, möglichst klein gehalten werden", heisst es in der Urteilsbegründung des Bundesgerichts. Dies ist endlich eine deutliche Aufforderung von oberster Instanz, dass sowohl unser deutschfreundliche Bundesluftverkehrsminister Leuenberger wie aber auch die Zürcher Regierung und die Unique alles daran setzen müssen, den gekröpften Nordanflug sofort einzuführen! Und zwar genau so speditiv und notrechtsmässig, wie es bei dem Südanflug auf Piste 34 ging! Und nicht erst in zehn Jahren! Entsprechend hoffe ich auf einen enormen politischen Druck seitens der Gemeinde Männedorf auf die Regierung des Kanton Zürichs und Bundesbern für eine baldige Projektvorstellung und Realisierung des gekröpften Nordanflugs im Jahre 2005 und dem beenden der illegalen Südanflüge! |
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| Hans Bantli aus 8123 Ebmatingen schrieb am 7. Sept. 2004 um 21:09 Uhr |
Westpistenverlängerung oder Gekröpfter Nordanflug (GNA)? Genau diese Frage muss sich der Osten stellen! Während den deutschen Sperrzeiten (keine Nordanflüge) kann der Anflug schwerer Flugzeuge am Morgen auch unter normalen Wetterverhältnissen gegenwärtig nur über die Südpiste 34 abgewickelt werden, weil die Piste 28 dafür zu kurz wäre. Am Abend erfolgt dann der Anflug mittlerer und leichter Flugzeuge über den Osten auf Piste 28. Wie die folgende Tabelle zeigt, machen diese aber bedeutend weniger Lärm als jene, die wir im Süden am Morgen haben. http://www.bantliz.com/suedanflug/suedanflug-downloads/Laerm-Starts-und-Landungen.pdf So ist eine Boeing B747 300 (81.2 dB) oder eine MD11 (77.7 dB) mehr als doppelt so laut, wie eine Embraer 145 (66.2 dB) oder ein Saab 2000 (66.6 dB)! Zur Erinnerung: 10 dB entspricht einer Verdoppelung des Lärms. Der Osten verweigert bisher konsequent die Zustimmung zum gekröpften Nordanflug, um sich im Rahmen von "Region Ost" seine Allianz-Partner bestehend aus den Kantonen Aargau, Schaffhausen und Thurgau für eine Unterstützung im Trockenen zu halten. Die Strategie des Osten ist, mit Hilfe von diesen nur am Rande betroffenen Kantonen im Rahmen des SIL-Prozesses (Bund) die Fluglärmverteilung doch noch durchzudrücken! Der im Osten angesiedelte Verein "Fluglärmsolidarität FLS" müsste sich eigentlich "AKFLS" nennen, was für "Ausserkantonale Fluglärmsolidarität" steht. Fazit: Ohne den gekröpften Nordanflug können die schweren und ausgesprochen lauten Flugzeuge am Morgen und am Abend während den deutschen Sperrzeiten (DVO) nur über den Süden anfliegen! Auch Zeitfenster lösen dieses Problem nicht, weil die schweren Flugzeuge nur über den Süden landen können. Verweigert deshalb der Osten weiterhin die Zustimmung zum gekröpften Nordanflug, bleibt dem Süden nichts anderes übrig, als die Westpistenverlängerung, wie sie in RELIEF vorgeschlagen wird, zu fordern! Hans Bantli Webmaster Südanflug NEIN! - Forum http://www.bantliz.com/suedanflug/suedanflug-forum.htm |
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| Urs Dumermuth aus Männedorf/Zone34 schrieb am 1. Sept. 2004 um 14:09 Uhr |
| Das morgendliche Frühstück unter Südanflügen (ZSZ 1.9.2004) ist nur der Beginn einer neuen gastronomischen Marktausrichtung im Süden des Kanton Zürichs. Denn dank den vor sich hinschlafenden Behörden und Aemtern oder den sich mit Utopie-Projekten wie "Relief" befassenden Regierungsräten, werden die illegalen Südanflüge eventuell über Jahre - sicher aber in diesem Herbst und Winter - stattfinden. In weiser Voraussicht wurde dazu ja auch das ILS von unserem Luftverkehrsnichtstuer Leuenberger auf der Piste 34 bewilligt bzw. eingerichtet. Dieses wird aus Süden nun auch Anflüge am Abend bei dem typisch schweizerischen Herbstnebel zulassen. Darum wird während der deutschen Sperrzeit, wenn die meterologischen Verhältnisse einen Abendanflug über Osten verunmöglichen - nicht mehr wie letzten Herbst/Winter trotzdem über Norden - sondern dank dem nun vorhandenen ILS über Süden angeflogen. Dies hat ein Grossteil der Bevölkerung von Stäfa bis Zumikon eventuell gar noch nicht erkannt. Den Wirten im Raum Pfannenstil empfehle ich daher, im Sinne einer neuen Erlebnis- und Aus(an)flugsgastronomie sogenannte "Sky-Lounges-Zone34" einzurichten, wo bei Herbstspezialitäten wie "Leuenberger-Pfeffer" mit "Felder-Spätzle" gemütlich die abendlich bis 23:00 Uhr tief fliegenden "Swissenten" und "Franzfasane" betrachtet werden können. Im Winter folgen dann die traditionellen "Fierz-und-Fuhrer-Fondue-Plausch-Events" bei andächtig-sakralem Kerzenlicht (alles andere blendet ja bekannterweise die armen Vögel). "En Guete" und gesegnete Nachtruhe bis um 06:04 Uhr beim Frühstück! |
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| Urs Dumermuth aus Männedorf/Zone34 schrieb am 31. Aug. 2004 um 10:08 Uhr |
| Sind sich die Männedörfler überhaupt bewusst, dass ab diesem Herbst alle Abendanflüge, welche über Osten nicht abgehandelt werden können (infolge Nebel usw.) neu mit dem ILS über den Süden kommen? Na dann "Gute Nacht"! |
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| Urs Dumermuth aus Männedorf/Zone34 schrieb am 30. Aug. 2004 um 15:08 Uhr |
Grossdemo in Bern http://www.vfsn.ch/ Samstag, 13. November 2004 - am Nachmittag auf dem Bundesplatz in Bern Zeit: 12:00 - 17:00 Uhr Der Verbund Flugschneise Süd - NEIN organisiert eine Grossdemo in Bern Reservieren Sie bereits jetzt das Datum und informieren Sie möglichst viele Freunde. Weitere Informationen werden folgen. |
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| Sonja Frei aus Männedorf schrieb am 26. Aug. 2004 um 11:08 Uhr |
Martin Pfister: Lies doch bitte erst meine Beiträge richtig durch bevor du so was schreibst! Es geht darum, dass man die verschiedenen Meinungen der Bevölkerung akzeptieren sollte - auch beim Thema Fluglärm - und genau das können anscheinend nicht alle hier im Forum... Nur weil jemand nicht gegen diese Südanflüge demonstriert, heisst es noch lange nicht, dass er/sie ein schlechter Mensch ist; er/sie wird schon seine/ihre Gründe haben... Ich hab's schon mal erwähnt: ich akzeptiere die Meinungen anderer Personen, und genau das erwarte ich auch vom Gegenüber, egal zu welchem Thema! Scheinbar hast du das nicht so richtig verstanden... |
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| Martin Pfister aus Männedorf schrieb am 23. Aug. 2004 um 14:08 Uhr |
| Sonja Frei vergisst bei Ihrem Beitrag "Lehren heisst, den Andern so zu akzeptieren wie er ist, egal ob wir uns damit identifizieren können oder nicht.", dass die Südanflüge illegal sind und somit geht es hier nicht um einen Lerneffekt sondern die Beseitigung eines illegalen Zustandes. Ich denke man sollte hier Pädagogik nicht mir Jurisprudenz und Politik vermischen. |
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| Sonja Frei aus Männedorf schrieb am 19. Aug. 2004 um 22:08 Uhr |
Martin Grüninger: Hätte gut so sein können, wie du's beschrieben hast - ist es aber nicht (von meiner seite her auf jeden fall). Ich wohne in Männedorf (und ja, die Flugzeuge fliegen genau über unser Haus), bin hier aufgewachsen und werde wohl noch ein paar jährchen hier "aushalten" müssen (des studiums wegen). Trotzdem stört mich der Fluglärm nicht! Ich hab's ja schon oft genug erwähnt und wurde - so wie's aussieht - immer wieder falsch verstanden: ich find's eine frechheit, wie's zu diesen südanflügen gekommen ist. ich verstehe auch die bewohner, die vom lärm betroffen sind - wäre ich an ihrer stelle, würde ich wahrscheinlich ähnlich reagieren! nun ist's halt nicht so, mich stört der lärm nicht (wenn man da überhaupt von lärm reden kann - die strasse ist einiges lauter), und mir ist lieber, fliegen die flugzeuge von süden an (ist ja nur eine bzw. drei stunden pro tag) als dass sie gar nicht mehr fliegen! tja, so ist's halt in einem demokratischen land - jeder hat seine meinung und darf/soll dazu stehen! Wie hab ich so schön auf die Prüfung vom letzten Montag gelernt: Horst Siebert (Pädagoge): "Lehren heisst, den Andern so zu akzeptieren wie er ist, egal ob wir uns damit identifizieren können oder nicht." scheinbar müssen das hier noch einige lernen... ich wünsche viel erfolg dabei! |
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| Katharina Weber, Webmasterin Gemeinde Männedorf aus Männedorf schrieb am 17. Aug. 2004 um 12:08 Uhr |
Sehr geehrte Damen und Herren Wir bitten Sie, sich unbedingt mit vollständigem Namen und Mailadresse einzutragen. Inskünftig werden nur noch die Meinungen freigeschaltet, deren Urheber klar identifizierbar sind. Anonyme Beiträge werden gelöscht. Wir bitten Sie um Verständnis! |
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| Martin Pfister aus Männedorf schrieb am 16. Aug. 2004 um 11:08 Uhr |
Hoi Sarah Ich bin der Martin Pfister, den Du von der sonntäglichen Mahnwache her kennst. Ich habe den Artikel in der ZSZ erwähnt, weil er absolut lächerlich ist! Ich schreibe hier mit vollem Namen und meiner persönlichen E-Mail-Adresse. Und bin ein absoluter Gegner des staatlichen Rechtsbruches. Man muss noch lange nicht gegen das Reisen und die Fliegerei im Allgemeinen sein, wenn man sich für die Rückkehr zur Rechtsstaatlichkeit einsetzt. Also nicht verwechseln mit diesem anderen Martin! Der wohnt möglicherweise tatsächlich in Männedorf. Schau mal unter SWITCH seine pro-flughafen@duz.ch Adresse unter duz.ch nach. Ich setze mich für die organisch gewachsene NORD-Ausrichtung des Flughafens ein, eine Plafonierung, weil Unique uns sonst weiter ignoriert und eine Abwahl des jetzigen untauglichen Regierungsrates und für einen Steuerboykott bis der Rechtsstaat wieder hergestellt ist. Gruss Martin |
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| Hans J. Tobler aus Männedorf schrieb am 13. Aug. 2004 um 10:08 Uhr |
Sauregurkenzeit oder die Suche nach dem Fluglärm? (ZSZ vom 11.August 04: Die Suche nach dem Fluglärm) Auf den ersten Blick scheint das Plakat über dem Reisebüro eine Provokation gegenüber dem Flugreisen oder gar dem Anbieter, wie die beiden Autoren Oliver Steinmann und Patrick Huber zu glauben wissen. Als Bewohner des teilweise abgebildeten Hauses und eigenhändiger Anbringer des Plakates erlaube ich mir ein paar Bemerkungen zur Interpretation des vermeintlichen Widerspruchs des Protestes zum Flugreisen. Wer die gelben Protestplakate genauer liest, es sind ja nur die drei Wörter: „FLUGSCHNEISE SÜD NEIN“ kann daraus kein genereller Protest gegen das Fliegen an sich ableiten, hingegen eindeutig einen Protest gegen die Flugschneise Süd. In dieser Absicht habe ich das Plakat gut sichtbar aufgehängt, ohne bewusst damit das Reisebüro in Verlegenheit zu bringen, oder gar einen Protest gegen das Fliegen zu manifestieren. Ich habe inzwischen das Plakat entfernt, dem Reisebüro zuliebe, weniger der Öffentlichkeit wegen, die nun mit dem Bericht der beiden Autoren falsche Schlüsse ziehen könnte. Eigentlich ist mir und wahrscheinlich dem grösseren Teil der Leserschaft nicht ganz klar, auf was die Schreiberlinge es abgesehen haben – aufzuzeigen, dass es den Fluglärm gar nicht gibt? Ein eindeutiges Fazit konnte ich auf jeden Fall aus dem Bericht nicht ziehen. Haben sie möglicherweise zur falschen Zeit am falschen Ort gehorcht und beobachtet? Wer sich intensiver mit der Problematik Fluglärm auseinander setzt - nicht nur als Betroffener - sondern auch aus beruflichem Interesse, stellt andere Probleme und Tatsachen fest, als in zitiertem Artikel aufzuzeigen versucht wurde. Die nachfolgenden Fragen und Probleme im Zusammenhang mit Fluglärm sind unabdingbar in die Problematik einzubeziehen: • Wie weit ist die Lärmimmission durch Flüge, insbesondere Nachtflüge und der Bevölkerungsdichte ein Verstoss gegen den kantonalen Richtplan und muss von Staates wegen verfolgt werden? • Wo stehen wir mit der Fluglärmimmission gegenüber dem Menschen der nach Art. 8 EMRK (1) ein Recht auf Schutz des Privatlebens hat? • Wo müsste unsere Bundesverfassung im Zusammenhang mit bürgerlichen und politischen bzw. wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechten greifen? • Wie steht es mit der staatlichen Verantwortlichkeit zum Schutz seiner Mitbürgerinnen und Mitbürger? Zum Thema staatliche Verantwortlichkeit ein paar Anmerkungen: Die oben erwähnten Menschenrechtsinstrumente bieten grundsätzlich "nur" Schutz vor Beeinträchtigungen durch den Staat und seine Organe. Der Fluglärm wird indessen nicht vom Staat, sondern von den Flugzeugen und damit von Privaten verursacht. Immerhin gehen Lehre und Praxis (und auch der EGMR im Fall Hatton (2)) heute davon aus, dass der Staat eine Pflicht hat, gegen grundrechtsbeeinträchtigendes Verhalten von Dritten vorzugehen. Ob er dies tun muss und wie er dies zu tun hat, ist allerdings auch eine Frage des politischen Ermessens. Leider entschied der Europäische Gerichtshof im Fall Hatton, dass keine Verletzung von Art. 8 EMRK gegeben ist. Sie begründete unter anderem: "In these circumstances the Court does not find that, in substance, the authorities overstepped their margin of appreciation by failing to strike a fair balance between the right of the individuals affected by those regulations to respect for their private life and home, and the conflicting interests of others and the community as a whole, nor does it find that there have been fundamental procedural flaws in the preparation of the 1993 regulations on limitations for night fligthts. There has accordingly been no violation of Article 8 of the Convention" (Ziffern 129 und 130 des Urteils des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte im Fall Hatton gegen Grossbritannien). Die Grosse Kammer, gewissermassen die Appellationsinstanz innerhalb des Gerichtshofes, kam dabei mit 12 zu 5 Stimmen zum Schluss, dass keine Verletzung von Art. 8 EMRK vorliegt. Sie finden das Urteil auf der Webpage des Gerichtshofes unter: (http://www.echr.coe.int/Eng/Judgments.htm). Es kann, gemäss dem Buch "Europäische Menschenrechtskonvention und die Schweiz" von Häflinger/Schürmann, eine Verletzung von Art. 8 EMRK resultieren, wenn die Lebensqualität der Anwohner durch Fluglärm massiv beeinträchtigt wird. Letztlich handelt es sich bei der Beurteilung, ob eine Verletzung von Art. 8 EMRK vorliegt, um eine Wertung, so dass das Urteil so oder anders ausfallen kann (3). Ich denke wir würden gut daran tun, das Fluglärmproblem nicht einfach mit boulevardjournalistischen Beiträgen lächerlich zu machen und uns mehr mit staatspolitischen Fragen auseinander setzen, als mit oberflächlichen Widersprüchen wichtig machen. Hans J. Tobler Männedorf Fussnoten: (1) Konvention vom 4.November 1950 zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten (2) Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte EGMR im Fall Hatton u.a. gegen Grossbritannien aus dem letzten Jahr, in dem es gerade um das Nachtflugregime am Flughafen Heathrow gegangen ist (Application 36022/97, Urteil vom 8. Juli 2003). (3) Die juristischen Abhandlungen zum Thema Fluglärm standen mir aus Interviews mit Dozenten der Universität Bern und Zürich und Behördenmitgliedern des BA für Justiz zur Verfügung. |
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| Urs Dumermuth aus Männedorf/Zone34 schrieb am 12. Aug. 2004 um 15:08 Uhr |
ZSZ: "Auffallend oft in jenen Wohnvierteln, die erst in den letzten Jahren entstanden sind. Und von diesen gibt es viele. Männedorf erlebt nämlich seit Anfang der 1990er Jahre einen ungebrochenen Bauboom. Allein von 1990 bis 2000 hat die Einwohnerzahl um 21 Prozent zugenommen. Die neue Anflugschneise scheint daran kaum etwas geändert zu haben: Nach wie vor zieren viele Baustellen das Dorf. Die Zahl der Kranen ist jener der gelben Plakate nahezu ebenbürtig." Mein Kommentar: Hier will man anscheinend suggerieren, dass die Leute selber schuld sind in eine Flugschneise zu zügeln! Dabei sind wohl die meisten Kaufentscheide VOR den via Neros "Notrecht" verordneten Südanflüge gefallen, weil man gemäss Raumplanung eben davon ausgegangen ist, NICHT von Flugzeugen überflogen zu werden. Und eben gerade deshalb sind so viele Männedörfler so vehemente Südanfluggegner! Dies haben anscheinend die Journis nicht erkannt... |
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| Martin Pfister aus Männedorf schrieb am 11. Aug. 2004 um 21:08 Uhr |
Die ZSZ schreibt: "Die lange Suche nach dem Fluglärm Es ist ruhig in Männedorf. So ruhig, dass nicht selten das Läuten der Kirchenglocken am gegenüberliegenden Seeufer das lauteste vernehmbare Geräusch ist. " Oliver Steinmann und Patrick Huber sind gemäss Auskunft ZSZ Redaktoren des "Zürcher Unterländers". Sie betreuen unter anderem die Themen rund um den Flughafen und haben ihr Büro in Kloten. Also völlig klar, wieso man sich in diesem Beitrag schon fast lustig über uns macht. Ein wirklich selten dämlicher Artikel. Und richtig, wir hören Zug und Glocken vom anderen Ufer. Heute abend auch das Krankenauto auf dem Weg zur Autobahn. Und ab morgen 06.00 Uhr auch wieder die illegalen Südanflüge in ihren ganzen epischen Länge vom anderen Ufer bis zu uns, über unsere Dächer und dann von hinten Richtung Pfannenstiel. Aber dann kommt schon der nächste illegale Südanflieger vom anderen Ufer her. |
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| Urs Dumermuth aus Männedorf/Zone34 schrieb am 11. Aug. 2004 um 14:08 Uhr |
In der ZSZ von heute: "Gewissen Fluglärmgegnern scheint ihre Glaubwürdigkeit denn auch tatsächlich eher egal zu sein. An der Dammstrasse, mitten im Dorfzentrum, wirbt ein Reisebüro in seinen Schaufenstern für Südsee-Badeferien und Städtetrips. Gleich darüber verurteilt ein gelbes VFSN-Plakat den Fluglärm." Dies ist perfider Journalismus! Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Wenn im gleichen Haus ein Reisebüro ist und gleichzeitig ein Schneiser, sind dies zwei separate Schuhe. Und: Als Südanfluggegner ist man nicht gezwungenermassen Gegner von Flugzeugen, Reisen, dem Flughafen als solches oder der Swiss. Es geht ja vielen mehr ums Prinzip. Dies wird hier ganz übel von den Journis ins falsche Licht gerückt! Pfui! |
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| Beat Eberhard aus Männedorf schrieb am 6. Aug. 2004 um 15:08 Uhr |
Die heutigen verkehrsflugzeuge nehme ich weniger wahr als Sport- oder militärflugzeuge oder den Spitalhelikopter. Letzteren kann ich natürlich nicht beanstanden, wer weiss wann ich ihn mal nötig hab, aber die Verkehrsmaschinen sind eindeutig leise geworden und ein Auto vor dem Haus macht mehr Lärm. Ausserdem können die privilegierten am rechten Ufer durchaus mal was an Unannehmlichkeiten ertragen, um nicht alles den weniger gut sutuierten gemeinden ui überlassen, was die bodenpreise drücken knnte z.B. |
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| Hannes Friess, Gemeindeschreiber aus Männedorf schrieb am 3. Aug. 2004 um 17:08 Uhr |
Bemerkung zum Eintrag von Martin Pfister vom 17.7.2004: Es gibt unseres Wissens in Männedorf bezüglich der Fluglärm-Frage nur noch wenige, welche sich in einem Dornröschen ähnlichen Schlaf wägen. Sicher jedoch ist es nicht der Gemeinderat. Und sicher ist er auch nicht untätig, sondern sehr wohl seit Jahren auf Stufe Gemeinde, mit dem Verein "Flugschneise Süd - Nein", im Rahmen des Bezirks, im Rahmen des Fluglärmforums Süd und gegenüber Kantons- und Regierungsrat aktiv, wenn Sie die Thematik der politischen Auseinandersetzungen verfolgen. Zum Runden Tisch dies: Es ist ein neuer Versuch. Wir unterstützen ihn und setzen uns dafür ein, dass die Südgemeinden entsprechend ihrem Einfluss und der Betroffenheit vertreten ist. Inzwischen ist der Zürcher Kantonsrat auf der Seite der Südgemeinden. Ebenso die Zürcher Regierung. Beide sprechen sich klar für die Kanalisierung und den Gekröpften Nordanflug aus. Helfen Sie mit Ihrer Stimme mit, dass endlich auch Bern und die Gerichte die Realitäten kapieren. Dann helfen Sie sich und der Gemeinde Männedorf am meisten. Für weiterführende Informationen, in welchem Rahmen die Gemeinde unter anderem aktiv ist, verweisen wir Sie gerne auf www.fluglaermforum-sued.ch |
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| Zeno Bauer aus Männedorf schrieb am 27. Juli 2004 um 20:07 Uhr |
Lieber Roman Taten statt Worte! Wie wäre es, deinen Wohnsitz mit jemanden von Gockhausen zu tauschen? |
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| Irène Burla aus 8044 Gockhausen schrieb am 26. Juli 2004 um 19:07 Uhr |
@Martin aus Männedorf Ich wollte nicht den Südanflug mit Völkerausrottung etc. gleichsetzten. Obwohl es für uns in Gockhausen wirklich kaum auszuhalten ist. Ich wollte einfach klar feststellen, dass ich die Einstellung "nicht hinsehen, nicht einmischen und keine Stellung beziehen" wenn es mich nicht persönlich betrifft, als verwerflich einstufe. Der Rechtsbruch der an uns begangen wird geht uns nämlich alle etwas an. Ich möchte mich hiermit bei denjenigen, die durch meinen, zugegeben etwas zu emotional ausgefallen Beitrag düpiert sind, entschuldigen. Bei uns in Gockhausen liegen die Nerven einfach blank. Ich möchte Sonja und Martin gerne an einem der kommenden Samstagen um 06.00 Uhr zum Frühstück einladen, damit Ihr selbst erleben könnt warum wir langsam aber sicher durchdrehen. |
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| Irene Burla aus 8044 Gockhausen schrieb am 22. Juli 2004 um 09:00 Uhr |
Liebe Sonja aus Männedorf Ich hoffe, Dein Statement ist nicht ernst gemeint. Ich will Dir kurz erklären was in der Welt durch Menschen die so ignorant sind schon alles geschehen ist. Es wurden ganze Völker und Bewohner von Kontinenten verschleppt, versklavt, vergiftet etc. (Afrikaner/Indianer/Indios/Juden und viele mehr), es wurden ganze Landstriche vergiftet und entvölkert, es wurden Familien ausgelöscht durch Krieg und Gewalt. Es werden Frauen misshandelt, es werden Kinder geschlagen, sexuell missbraucht oder zu Tode geprügelt. Nur weil Menschen wie Du (und dann noch eine Frau) meinen, wenn man sich nicht einmischt, ist alle gut. In unserem Staat werden seit neustem Menschen durch die Willkür einer privaten Firma im Süden wie auch im Osten unseres Kantons mir Segen der Regierung gefoltert, mit unerträglichem Lärm und der Angst, die diese tief fliegenden Flugzeuge in unseren Kindern hervorrufen. Und noch eins Sonja wir schieben nichts ab. Wir sind nicht die Täter die etwas, dass sie immer hatte verteilen wollen. Wir sind die Opfer die vergewaltigt werden, körperlich und geistig, mit einem unerträglichem Lärm und dem Ohnmachtgefühl nur weil wir uns getrauen uns zu wehren von anderen deswegen verurteilt zu werden. Der Punkt ist, dass wir von unserer Regierung, vom Kanton bis nach Bern auf neu Deutsch „einfach verarscht werden“! Und glaube mir, wenn das einmal angefangen hat und von Menschen wie du sogar noch gebilligt wird, werden die Auswüchse noch viel schlimmer werden. Ich versichere Dir, Du kannst auch noch in 10 Jahren in die Ferien fliegen auch wenn der Flughafen in seine Schranken gewiesen wird: Falls es dann noch billig Flieger, Flugbenzin das vom Staat subventioniert wird, und Fluggesellschaften gibt die Dich in die Ferien fliegen! |
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| Gregor Weisser aus Zone 34 schrieb am 20. Juli 2004 um 23:07 Uhr |
Mir fällt eine neue Art der Argumentation auf, die mir in den letzten 12 Monaten mehrmals begegnet ist und in den Jahrzehnten davor nie. Sie funktioniert wie folgt: "<Problembeschreibung> ? Stört mich nicht! Ich kann nicht verstehen warum die Leute so ein Geschrei machen!" An Stelle von <Problembeschreibung> kann man neben Südüberflügen beliebige andere "unangenehme Tatsachen" einfügen. Z.B. Arbeitslosigkeit, Kein Teuerungsausgleich, Explodierende Krankenkassenprämien etc. etc. Da stellen sich mehrere Fragen:- Ob wohl die Leute so weit gedacht haben?
- Hat eine solche Denkweise mit Egoismus oder mit einem egozentrischen Weltbild zu tun? (Motto: Mich stört es nicht, also hat's die anderen auch nicht zu stören - hat etwas totalitäres an sich)
- Ist Solidarität out?
- Darf man nur gegen etwas sein, wenn man selber direkt und schwer betroffen ist?
Ein anderes interessantes Denkschema: "Sie sind gegen Flugroutenbeschränkungen? Aber Sie fliegen ja selber!?" Kann man analog auf andere Problemfelder übertragen, z.B. "Sie sind gegen Geschwindigkeitsbegrenzungen? Aber Sie fahren ja selber Auto?!". Solchen Nonsens würde sich normalerweise niemand zu sagen getrauen. Warum tun's hier ein paar Leute doch? |
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| Martin Pfister aus Männedorf schrieb am 17. Juli 2004 um 16:07 Uhr |
Die Mediation ist gescheitert. Nun soll am runden Tisch weiter verhandelt werden. Es ist zu hoffen, dass die Gemeindebehörden aus ihrem Dornröschen-Schlaf aufwachen und sich daran machen, einen Platz am runden Tisch zu ergattern! Bis jetzt konnten die Gemeindebehörden elegant untätig bleiben und immer auf die Mediation verweisen. Jetzt ist aber fertig mit lustig! Wir erwarten Aktivitäten von unseren gewählten Gemeindevertretern. Was ist der Runde Tisch? Der Runde Tisch ist das Konsultativ-Organ für den Regierungsrat gemäss Flughafengesetz und soll die Interessen der Bevölkerung in die Flughafenpolitik einbringen. Die Verteilvariante BV2 inklusive Südanflüge ist vom Runden Tisch erarbeitet worden. Dass der Runde Tisch Südüberflüge vorgeschlagen hat, ist verständlich. Der Süden ist gar nicht demokratisch vertreten. Als Beispiel, der Bezirk Diesldorf mit 22 Gemeinden hat 22 Stimmen, da alle Gemeinden am Runden Tisch vertreten sind. Die Stadt Zürich mit einem Vielfachen an Einwohnern hat 1 Stimme. Der ganze Bezirk Meilen hat bloss 1 Stimme, da die meisten Gemeindebehörden geschlafen haben. |
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| Kurt Oberhöri schrieb am 14. Juli 2004 um 21:07 Uhr |
Sehr geehrte Frau Fierz, seid 1974 wohnen wir an der Landepiste nördlich des Flughafens. Mit Landungen lässt sichs gut leben. Nur eben ist die Landepiste schon jetzt weitgehend als Startpiste umfunktioniert worden. Sie schreiben mit Ihrer neuen Variante für Nordausrichtung kaum etwas neues. Das haben wir bereits. Am letzten Freitag 9.6.04 bis Sonntagnacht 11.07.04 war die Nordpiste abwechslungweise mit mehr Starts und Landungen praktisch nonstopp in Betrieb. Damit nun auch Sie einen praktischen Eindruck von von dieser Nonstopfliegerei bekommen, empfehle ich Ihnen einmal an einem Ferienwochenende in einem Pferdestall unter der Fugschneise in einer Perdeboxe im Strau zu nächtigen um den genüsslichen Lärm zu geniessen. Die Südstatler haben wohl eien Vogel wenn Sie die paar Landungen nicht ertragen. Bei dem neuen Vorschlag für die Nordfliegerei geht es nach dem Motto gebet dem der schon hat noch mehr. Gute Nacht zur Probe. MFG Kurt |
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| Urs Dumermuth aus Männedorf schrieb am 7. Juli 2004 um 15:07 Uhr |
Kantonale Volksinitiative: Aus Männedorf wurden 813 Unterschriften eingereicht. 12.8% der Stimmberechtigten haben die Initiative unterschrieben. Damit liegt. Männedorf auf Platz 10 von 171 Zürcher Gemeinden. Rangliste: http://www.zgf.ch/rangliste.html |
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| Thomas Stäubli schrieb am 28. Juni 2004 um 15:06 Uhr |
@Martin, Du argumentierst, dass aus ökonomischen Gründen die Südanflüge gerechtfertigt seien. Wenn dies so wäre, dann könnte man die geschädigten Hauseigentümer gerecht entschädigen, da ja der Nutzen überwiegt! Wenn man das notwendige Geld durch den Flugbetrieb aber nicht zusammenkriegen kann, so ist das der Beweis, das die Südanflüge auch ökonomisch ein Unsinn sind! (Siedlungspolitisch sind sie es ja sowieso) |
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| Hans Bantli aus 8123 Ebmatingen schrieb am 21. Mai 2004 um 11:05 Uhr |
Fahrwerk später heraus, und alles ist schon "geritzt" .. ? << Leiser zum Südanflug Das Fahrwerk soll später ausgefahren werden. http://www.tagi.ch/dyn/news/zuerich/378651.html Unique und Skyguide fordern die Piloten auf, in den Kurven zum Endanflug mit möglichst wenig Lärm zu gleiten. TA, 21.Mai 2004 >> Jede Lärmreduktion ist natürlich willkommen, aber die Zürichsee-Gemeinden sollten sich deswegen noch lange nicht zufrieden geben. Es handelt sich nämlich hier ausschliesslich um ein taktisches Manöver! Das Ziel von Unique ist, mit dieser neuen Empfehlung an die Piloten (keine Vorschrift!) den betroffenen Anwohnern in den Zürichsee-Gemeinden etwas Wind aus den Segeln zu nehmen. Es geht in erster Linie darum, die Südanfluggegner zu dezimieren! Mit dem neuen Betriebsreglement sind Südanflüge zu jeder Tages- und Nachtzeit möglich, so dass solche Empfehlungen höchstens als "Tröpfchen auf einem heissen Stein" zu werten sind. Sie werden durch die auch mit einer allfälligen Plafonierung zunehmende Anzahl Südanflüge mehr als überkompensiert, so dass die heutige Lärmbelästigung noch erheblich zunehmen wird. Fazit: Die Südanflüge müssen wieder vollständig weg! |
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| Urs Dumermuth aus Männedorf/Zone34 schrieb am 17. Mai 2004 um 08:05 Uhr |
| Gestern abend konnte man einen ersten Sommerabend im Garten oder der Terrasse mit Fluglärm erleben. Künftig dürfte es öfters vorkommen, dass wir unsere Lebensqualität in unserer schönen Seegemeinde dank "Notrecht" und einer verlogenen, verschlafenen Politik verlieren. Schade. |
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| Etienne Ruedin aus Zürich schrieb am 7. Mai 2004 um 19:05 Uhr |
Das Gesetz über Sonntage und Feiertage (Feiertagsgesetz FTG) des Landes Baden-Württemberg hält fest: Als gesetzliche Feiertage gelten: Neujahr Erscheingungsfest (6. Januar) Karfreitag Ostermontag- Mai
Christi Himmelfahrt Pfingstmontag Fronleichnam Tag der Deutschen Einheit: 3. Oktober Allerheiligen (1. Nov) Erster Weihnachtstag Zweiter Weihnachtstag |
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| Urs Dumermuth aus Männedorf schrieb am 30. Apr. 2004 um 07:04 Uhr |
Gestern, 29.04.04 22:15 Jetzt stehen uns (gemäss Anzeige Unique) noch 5 Südanflüge bevor. Interessant um was es sich handelt: 1 Swiss Charter aus Antalya 1 Helvetic aus Rom (Billigflieger mit Auslastung 34 %) 1 Helvetic aus Brüssel (dito) 1 Swiss aus London LHR 1 Swiss aus London City 400 Passagiere gegenüber 250'000 Leute die nicht schlafen können! und: geht da wirklich die gesamte Volkswirtschaft der Schweiz und des Kanton ZH unter, wenn auf solche Flüge verzichtet wird, bzw. diese verschoben werden? |
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| Urs Dumermuth aus Männedorf schrieb am 28. Apr. 2004 um 14:04 Uhr |
Volksinitiative für eine realistische Flughafenpolitik http://www.zgf.ch/initiative.html Unterschriftsbogen Begründung und Initiativtext Liebe Vereinsmitglieder Zürich-Nord gegen Fluglärm kämpft entschieden gegen mehr Fluglärm. Aus diesem Grunde lancieren wir zusammen mit 7 anderen Bürgerorganisationen aus allen Himmelsrichtungen rund um den Flughafen die kantonale Volksinitiative "für eine realistische Flughafenpolitik". Ziel dieser Initiative ist es, eine Plafonierung der Flugbewegungen bei 250'000/Jahr und eine Verlängerung der Nachtruhe auf 9 Stunden zu erreichen. Die Sammelfrist beginnt heute am 28.04.04, wir müssen über 10'000 Unterschriften zusammenkriegen, es sind aber besser über 20'000! In der Beilage erhalten Sie den Unterschriftenbogen, und bitten Sie diesen zu unterschreiben. ZGF hat sich zum Ziel gesetzt, einige Tausend Unterschriften für diese Initiative zu sammeln. Aus diesem Grunde bitten wir Sie, uns bei der Unterschriftensammlung zu unterstützen: - Wenn jedes Mitglied 10 Unterschriften bei der Nachbarschaft und in der Bekanntschaft sammelt kommen wir locker auf 4000 Unterschriften! Sammeln Sie also auch Ihren Umkreis!
- ZGF führt verschiedene Standaktionen durch, an denen wir möglichst viele Unterschriften sammeln wollen. Wir wären Ihnen sehr dankbar, wenn Sie uns an diesen Standaktionen unterstützen könnten! Praktisch jeden Samstag bis Ende Juni sammeln wir irgendwo im Süden Unterschriften, teilen Sie uns bitte mit, wenn Sie uns dabei helfen möchten. Wir brauchen Ihre Unterstützung!
- ZGF möchte möglichst viele Unterschriftenbögen in die Briefkästen von Schwamendingen, Dübendorf, Witikon, Wallisellen, Kreis 11 etc verteilen! helfen Sie uns auch dabei, teilen Sie usn mit, wenn Sie bereit sind einige Bögen in die Briefkästen zu verteilen!
Zürich-Nord gegen Fluglärm wird sich nebst dieser Volksinitiative weiterhin und mit andern Aktionen gegen mehr Fluglärm in den Kreisen 11, 12, Dübendorf, Wallisellen und dem Glattal wehren! Wir werden Sie auf dem laufenden halten. Beste Grüsse Marcel Savarioud Präsident Zürich-Nord gegen Fluglärm PS Initiativbögen und weitere Informationen können ab heute Mittwoch morgen von unserer Homepage http://www.zgf.ch heruntergeladen werden |
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| Urs Dumermuth aus Männedorf schrieb am 29. März 2004 um 10:03 Uhr |
Auch wenn ich schon lange aus der Stadt Zürich, wo ich meine Kindheit und Jugend verbrachte, aufs "ruhige" Land nach Männedorf gezogen bin, verbindet mich ja der Kampf gegen den Rechtsbruch der Südanflüge mit meinem Bürgerort Zürich. Entsprechend möchte ich dem Stadtrat von Turicum für den Mut danken, welcher dieser im Falle der Beleuchtung Loorenkopf in Witikon gezeigt hat und sich gegen die diktatorische Verfügung aus Bern zur Wehr setzt. Fast wie Asterix und Obelix gegen das Römische Reich. Nur herrschte dort damals Julius Cäsar und in Bern herrscht ja bekannterweise ein anderer Imperator. Viele Gemeindebehörden in der Süd- und Ostschneise - auch die von Männedorf - könnten sich da allenfalls ruhig ein Stück von diesem Mut abschneiden. Nur eine Frage stellt sich mir aber doch noch: Warum dauert die Einführung eines gekröpften Nordanfluges über flaches, kaum besiedeltes Gebiet NEUN Jahre und die Einführung des illegalen Südanflugs läppische paar Monate - trotz fehlender Beleuchtung Loorenkopf und Sicherheitsrisiko Pfannenstil? |
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| Thomas Stäubli aus Ebmatingen schrieb am 22. März 2004 um 22:03 Uhr |
Weiterer dokumentierter Wertverlust: Ebmatingen, Lebernhöhe 3, verkauft im 2001 zu 1.485mio (als Bauland zu 1380 Franken pro m2, ohne Abbruch und Nebenkosten) Das Bauprojekt wurde abgesagt, das Haus neu gestrichen und der garten gemacht und für 1.195mio wieder ausgeschrieben und vor ein paar Wochen verkauft - der Verlust für den Verkäufer dürfte inkl. Unkosten zwischen 25 und 30% liegen. Weiter lese man den Jahresabschluss der Gemeinde Nürensdorf (Ostschneise) - Budget wurde deutlich verfehlt wegen Einbruch bei den Grundsteuern. |
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| Urs Dumermuth aus Männedorf schrieb am 27. Feb. 2004 um 10:02 Uhr |
Hier ein erster dokumentierter Fall von Wertverlust wegen den Südanflügen: Für die Liegenschaft Roren in Meilen wurde im Oktober 2002 für 2.4 Millionen Franken ein Verkaufsvertrag unterschrieben und notariell beglaubigt. Wegen der Einführung der Südanflüge erlaubte der Verkäufer dem Käufer allerdings, von diesem Vertrag wieder zurückzutreten. Das Objekt wurde mit einem Preisabschlag von 550'000 Fr. (23%) erneut ausgeschrieben - und blieb bis heute unverkauft. Die entsprechenden Dokumente können Sie in drei Teilen unter diesem Link als pdf-Dateien downloaden (Achtung: lange Download-Zeit, gesamte Datenmenge 5 MB): Brief: http://www.vfsn.ch/index.php?option=com_docman&task=docclick&Itemid=27&bid=46 Schätzung: http://www.vfsn.ch/index.php?option=com_docman&task=docclick&Itemid=27&bid=47 Grundbuch und Kaufvertrag: http://www.vfsn.ch/index.php?option=com_docman&task=docclick&Itemid=27&bid=45 |
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| Urs Dumermuth aus Männedorf schrieb am 27. Feb. 2004 um 09:02 Uhr |
| Sollte der Mord am Fluglotsen tatsächlich der Racheakt eines verzweifelten Vaters und Ehemanns gewesen sein, dann kommt BR Moritz Leuenbergers Versagen als oberster Verantwortlicher und Schirmherr über alle Luftfahraspekte der Schweiz eine ganz andere Bedeutung zu. Auch wenn BR Leuenberger per se natürlich nichts mit dieser Tat zu tun hat. Es sollte dann aber zumindest ALLEN Verantwortlichen in den involvierten Behörden (Bund/Kanton/Stadt/Gemeinden) klar werden, dass wir mit einer solchen "Verzweiflungstat" eine neue Stufe der Eskalation in Sachen Luftverkehr erreicht haben. Im übertragenden Sinne und im Kontext Süd/Ostanflug: Die Rentner mit den Taschenlampen waren eine spielerische Vorstufe zu dessen, was Menschen - auch normale Bürger - fähig sind, in Ihrer Ohnmacht und Verzweiflung zu tun, wenn sich Poilitiker und Behörden renitent weigern, auf die wirklichen Bedürfnisse der Bürger einzugehen. An wem und auf welche Art werden sich diese dann wohl rächen, wenn sie weiterhin illegal mit Lärm belastet werden oder aber wenn ein Flugzeug in diesem dicht besidelten Gebiet abstürzen wird? Selbstverständlich sind solche Verzweiflungstaten zu verurteilen, da es schlussendlich immer die Falschen trifft. Wenn aber Herr BR Leuenberger in Sachen Luftverkehr versagt, dann könnten unsere Regierungsvertreter im Verwaltungsrat der Unique wenigstens präventiv ein positives Zeichen setzen. |
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| Hans Bantli aus 8123 Ebmatingen schrieb am 23. Feb. 2004 um 14:02 Uhr |
R. Zimmermann, Sie schrieben "Ich habe mir die Mühe genommen, etwas näher beim Flughafen (Gockhausen z.B.)zuzuhören und stellte dabei fest, dass wir doch sehr gut wegkommen. Die krasse Negativwerbung von einigen Leuten aus unserem Dorf, auch in diesem Forum, schadet unserer Gemeinde weit mehr als der eigentliche Fluglärm." Sie stören sich an der Negativwerbung einiger Leute von ihrem Dorf, die über den Fluglärm schreiben. Dabei machen Sie gleich auch noch den Vergleich mit Gockhausen, wo es doch sehr viel schlimmer als in Männedorf sei. Ihre Haltung zeugt von "Was mich nicht stört, stört andere auch nicht ..", oder "Solange es mir nicht schadet, ist alles OK ..", also von rein egoistischen Motiven. Die von ihnen angesprochenen Leute setzen sich nicht nur für ihre eigene Gemeinde, sondern für eine ganze Region inklusive Schwamendingen, Gockhausen und Zumikon ein! Dies ist sicher mehr als lobenswert und es ist höchste Zeit, dass Sie sich das endlich auch einmal hinter die Ohren schreiben. Für diesen Einsatz möchte ich mich deshalb an dieser Stelle bei den aktiven Männedörflern ganz herzlich bedanken! Hans Bantli Webmaster Südanflug NEIN!- Forum http://www.bantliz.com/suedanflug/suedanflug-forum.htm |
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| Hans Müller aus Männedorf schrieb am 23. Feb. 2004 um 13:02 Uhr |
| @R.Zimmermann: Wieso sollte man gegen die Militärfliegerei protestieren, die es schon gab, als wir hierher zogen? Ausserdem fliegt das Militär sehr selten und schon gar nicht am Morgen oder Abend und auch nicht im Minutentakt. Und ja, Männedorf ist jetzt Fluglärmgebiet, in Zukunft noch mehr, der Steuerfuss wird's negativ zeigen! |
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| Frieda Dinkelkamp aus schönen sonntagmorgen schrieb am 22. Feb. 2004 um 06:02 Uhr |
| o6.21h und heute ist sonntag! alle 2-3 min ein donnerndes flugzeug so ca. 1400m.ü..see /männedorf als freundliche sonntagmorgen begrüssung!!! ob sie alle geschäfte unterschreiben/vorbereiten od. unterschreiben *am sonntag* in der stadt zürich und/oder für die übrige schweiz unterwegs sind , vielleicht tourismus??? |
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| Thomas Mallaun aus Oberdürnten schrieb am 19. Feb. 2004 um 21:02 Uhr |
Es ist doch sehr interessant, dass die Südanflüge heute Donnerstag, 19. Februar auch am Abend stattfinden - im 90 sek Takt. Oberdürnten grüsst Männedorf |
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| Martin Pfister aus Männedorf schrieb am 13. Feb. 2004 um 11:02 Uhr |
"Neue Flugrouten ohne Einfluss auf Steuerrecht ZÜRICH - Die neuen Süd- und vermehrten Ostanflüge auf den Flughafen Zürich führen nicht zu generellen steuerlichen Anpassungen bei den Landwerten in den betroffenen Gemeinden. Das kantonale Steueramt hält die aktuelle Lage für zu wenig gesichert." Wir nehmen das zur Kenntnis und werden mit allen uns zustehenden Mitteln (welche uns durch die Regierung und Bundesrat Leuenberger noch nicht entzogen wurden) die Südanflüge bekämpfen. (inkl. Abzug bei den Steuern von 50% bei den der Eigenmiete, Verweigerung der Zahlung der Bundessteuer inkl. sämtlichen Rekursmöglicheiten.) Ebenfalls wird die Abmeldung aus der Gemeinde Männedorf überprüft werden müssen, da keine sichtbaren ernsthaften Bemühungen des Gemeinderates gegen die Südanflüge ersichtlich sind. Offensichtlich sind jetzt die alten Eidgenossen wieder gefragt. Lasst uns erheben gegen die fremden (diesmal eigenen!) Vögte. Wir nehmen den Fehdehandschuh der Regierung auf. |
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| Urs Dumermuth aus Monte Leone schrieb am 12. Feb. 2004 um 05:02 Uhr |
Im Artikel "Regierungsmitglieder mit zwei Hüten" von Alfred Borter (Zürichsee Zeitungen 4.2.2004) wird eine Grundproblematik angesprochen, welche sich insbesondere im herrschenden Rechtsbruch der Süd- und Ostanflüge seinen negativen Niederschlag findet. Einserseits beteuern in den Medien die Regierungsvertreter im Verwaltungsrat der Unique (Herren Stadtpräsident von Zürich Elmar Ledergerber, Herr RR Christian Huber, Frau RR Rita Fuhrer und RR Frau Dorothea Fierz) wie unsinnig diese Süd- und Ostanflüge sind, tun aber nichts dagegen. Dies obwohl diese VOLKS-Vertreter mittels Sperrminorität im VR der Unique per SOFORT diese Anflüge aufheben könnten. Wenn sie wollten. Sie wollen anscheinend jedoch nicht. Man muss darum davon ausgehen, dass diese Volksvertreter die Wünsche der Privatfirma Unique höher gewichten, wie der Willen der rund 300'000 Einwohnern in den "not"rechtlich neu belärmten Gebieten. Die sogenannte "volkswirtschaftliche Bedeutung des Flughafens" wird immer als Argument zitiert, welches einen sofortigen Stopp dieser Anflüge nicht zulasse. Dies ist eine Lüge! Der Schaden betrifft vorallem Einnahmen für die Unique selbst, durch die Transitpassagiere und Landegebühren, von denen lokale Zulieferer oder gar der Wirtschaftsstandort Zurich/Schweiz keinen oder nur einen sehr geringen Nutzen hat. Das Szenario von tausenden von Arbeitslosen wird als Schreckensgespenst vorgeschoben. Kein "volks"wirtschaftlicher- sondern bestenfalls also ein "unique"wirtschaftlicher Schaden! Andere Privatfirmen, insbesondere KMU's werden in schwierigen Zeiten von denselben Volksvertretern niemals in dieser Form gehätschelt und gepflegt. Dort kommen keine "not"rechtlichen Massnahmen zur Anwendung, damit diese gerettet werden können. Der Steuerverlust und die Beamtenmehrarbeit für den Kanton hingegen, welche sich durch die Lärmbelastung im Bereich der Immobilienbesteuerung inkl. der zu erwartenden Prozessflut und Einsprachen ergibt (siehe Artikel NZZ, 7.2.2004 "Fiskalische Geste für Fluglärmgeplagte?"), ist erheblich und wiegt sogar die schlimmsten Prognosen für die Unique auf. Es ist darum absolut unverständlich, dass unsere - notabene von uns gewählten - Regierungsvertreter im Verwaltungsrat der Unique nicht sofort von ihrem Recht gebrauch machen, die Süd- und Ostanflüge zu stoppen. Jeder Tag, welche diese Volksvertreter warten, ist eine Ohrfeige für jeden einzelnen Bürger! Und der jeweilige Verweis auf die Mediation ein Valium für alle Bürger als endlose - aber ungeeignete - Therapieform! |
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| Nicole Flach aus Männedorf schrieb am 10. Feb. 2004 um 10:02 Uhr |
Die Steuererklärungen sind eingetroffen. Leider finde ich keinen Hinweis was betr. dem Eigenmietwert in Männedorf unternommen wird. Weiss da jemand Bescheid? Besten Dank |
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| Martin Pfister aus Männedorf schrieb am 3. Feb. 2004 um 13:02 Uhr |
| Lesen Sie hier, wie sicher die Swiss (vormals Crossair genannt) operiert und wie das BAZL seine Verantwortung wahrnimmt. Es handelt sich dabei um den offiziellen Bericht! http://www.tages-anzeiger.ch/dyn/news/schweiz/345532.html |
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| Martin Pfister aus Männedorf schrieb am 3. Feb. 2004 um 13:02 Uhr |
| Sie wollen mitdiskutieren? Über 15'000 mal wird das Forum von Herrn Bantli pro Tag aufgerufen: http://www.bantliz.com/suedanflug/suedanflug-forum.htm Beteiligen Sie sich doch an der Diskussion. Es geht sehr kontrovers und spannend zu. Alle Meinungen sind vertreten, alle können sich äussern. |
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| Zeno Bauer aus 8708 Männedorf schrieb am 30. Jan. 2004 um 22:01 Uhr |
Sehr geehrter Herr Wilhelm Dass Sie sich für Ihre Interessen einsetzen ist legitim und selbstverständlich. Gerne bringe ich Ihnen auch meine Sicht der Dinge etwas näher: Wie würden Sie reagieren wenn? Sie vor kurzem irgendwo in der Schweiz in eine Stadt gezogen wären und sich ein Haus in einem netten, ruhigen Wohnquartier gekauft hätten. Der Zonenplan, der vom Stimmvolk verabschiedet wurde, bestätigt Sie darin, dass in ihrem Quartier keine Hauptstrasse, keine Autobahn, sondern nur eine normale, kleine Quartierstrasse bewilligt ist. Sie wissen, dass Sie in einem Rechtsstaat leben, wo die Einwohner gemeinsam über Zonenplanänderungen entscheiden. Kaum sind Sie eingezogen, wird per Notrecht entschieden, dass durch Ihr Quartier, am Anfang nur während ganz ausgewählten Randstunden, der gesamte Autoverkehr durchgeleitet wird, weil sonst Schweiz weit der gesamte Verkehr zusammenbrechen würde mit unermesslichen volkswirtschaftlichen Schäden. Es findet keine Volksabstimmung über Zonenplanänderungen statt. Quartierstrasse oder Autobahn spielt sowieso keine Rolle. Sämtlicher Protest wird einfach damit abgewürgt, dass es keine andere Lösungen gibt resp. dass es sich um ein Provisorium handelt, mit der Nebenbemerkung, dass es sowieso sinnvoll sei, Lärm (landesweit) auf sämtliche Einwohner zu verteilen. Wieso soll der eine Ruhe haben, wenn der andere vom Lärm betroffen ist? Der Grund ist: ein paar Gemeinden weiter hat eine Anwohnerschaft gegen den steigenden Lärm protestiert. Diese Anwohner leben seit mehr als 25 Jahren an einer Hauptstrasse. Sie kennen seit 25 Jahren und mehr die negativen Auswirkungen (Lärm und Immissionen) des Autoverkehrs. Sie waren mehr als 25 Jahre bereit, diesen steigenden Lärm auf sich zu nehmen. Sie haben akzeptiert, dass ihr Wohnraum im Verhältnis zu Wohnungen in ruhigeren Gegenden immer billiger wurde (wenn dem nicht so ist, dann muss der Lärm die Bewohner nie gestört haben). Sie verzichteten darauf, in ruhigere Wohngegenden zu ziehen, obwohl dies immer wieder möglich gewesen wäre. Es wurde in all diesen Jahren in diesem Gebiet weiter fleissig gebaut und immer mehr Anwohner siedelten sich an dieser Hauptstrasse an. 80 % dieser Anwohner haben ein Fahrzeug und nutzen die öffentlichen Strassen, wie alle übrigen Landesbewohner auch. Aber die steigende Frequenz dieser Strasse beginnt diese Anwohner zu stören. Sie erhöhen den Druck auf die politischen Vertreter und verlangen die temporäre Schliessung der Hauptstrasse, damit sie zu Randstunden endlich ruhig schlafen können. Da sich diese Stadt im Ausland befindet und diese Regierung nur ihrer eigenen Wählerschaft verpflichtet ist, setzt sie die schwache Regierung des anderen Lands derart unter Druck, dass diese sich diesem Verdikt unterzieht. Interessanterweise werden nun nicht die gemäss Zonenplan bereits bestehende Kantonsstrassen und Autobahnen für diesen Mehrverkehr genutzt, sondern es wird beschlossen, den Verkehr endlich einmal durch Quartiere und Dörfer zu führen, die sehr viele (autofahrende) Einwohner aufweisen, am dichtesten besiedelt sind und nebenbei auch noch viele reiche Einwohner haben, die nun endlich so richtig von den negativen Seiten des Lärms betroffen sein sollen. 80 % dieser „reichen“ Einwohner fahren natürlich auch ein Auto. Die Logik dieses Entscheids ist, den Lärm nun flächedenkend über die gesamte Region „schön gerecht“ zur verteilen. Zonenpläne/Rechtsstaat hin oder her. Es sind ja alles Autofahrer! Unbesehen, dass hier sehr viel mehr Menschen leben, die Infrastruktur für diesen Verkehr nicht gebaut wurde, die Unfallgefahr für Kinder und Erwachsene stark erhöht wird und diese Region nie für einen Kantons- oder Nationalstrasse vorgesehen war. Ganz nach dem Motto „Lärm für alle“! Lieber Herr Wilhelm, wenn das die Logik ist, die Sie durch das Leben geleitet, dann bin ich auf Ihre nächsten Entscheide gespannt? Sie werden dann wahrscheinlich der erste sein, der in Ihrer näheren Umgebung ein Atommüllendlager akzeptiert (natürlich sofern der Untergrund geologisch geeignet ist). Sie benutzen wahrscheinlich auch Strom und warum soll man Sie noch fragen? Per Notrecht ist das eine sehr einfache Sache und vor allem doch ausserordentlich gerecht und neben bei eine ungemein rasche Lösung!? Wie lange sucht die Schweiz schon nach einem Endlager? Ist das Ihre Vorstellung eines zukünftigen Rechtsstaats? P.S. denken Sie daran: die wirklich ganz reichen Gemeinden wie Zollikon, Küsnacht, Herrliberg, Erlenbach sind vom Fluglärm nicht betroffen! Was Schwamendingen, eine der meist betroffenen Gemeinden bereits heute neben dem Fluglärm zu ertragen hat, blenden Sie wahrscheinlich ebenfalls einfach aus. Mit einem freundlich „Südanflug Nein“ Gruss |
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| Urs Dumermuth aus Monte Leone schrieb am 30. Jan. 2004 um 07:01 Uhr |
Hier eine löbliche Reaktion aus Uetikon! Wo bleibt denn das Engagement der Ortsparteien von Männedorf? Mal abgesehen von schönen Worthülsen? "Ich bin Sekretärin der FDP Uetikon am See und auch eine "Fluglärmgeplagte". Wir haben dieses Thema an unserer Dezember-Parteiversammlung intensiv besprochen. Ich habe unsere Parteimitglieder per Mail oder Schreiben zur Grossdemo vom kommenden Samstag aufgerufen (Programm ist auch im Schaukasten an der Bergstrasse). Wir fahren mit Freunden, Bekannten, Kind und Kegel am 31.1. mit der S7 12.27 Uhr ab Uetikon. Ich möchte Sie ganz herzlich einladen, uns zu begleiten. Falls Sie uns mit irgendwelchen Ideen oder Vorschlägen helfen können, melden Sie sich bitte bei mir. " |
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| Theo Wilhelm aus Regensdorf schrieb am 29. Jan. 2004 um 22:01 Uhr |
Wenn ich das so durchlese, was da geschrieben wird, dann ist das ein Schlag ins Gesicht eines jeden Nord- Ost- oder West- Schneisers!! Wir tragen seit Jahrzehnten den Lärm, den ihr an der Urne grosszügig mitbestimmt habt. Auch wir sterben, wenn bei uns ein Flugzeug so alle 6 Jahre abstürzt. Die Krankheitsrate müsste bei uns horrend hoch sein. Und selbst in Regensdorf unter der Startschneise kostete vor Jahren ein kleiner 5-Zimmer Hühnertall über eine Million Franken. Rümlang, Glattbrugg, Regensdorf, Dällikon hat übrigens den Startlärm und das den ganzen Tag und die ganze Woche. Also bitte, wir haben kein Verständnis für euer Theater. |
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| Urs Dumermuth aus Moritzcity schrieb am 29. Jan. 2004 um 07:01 Uhr |
Mit der Verschärfung der DVO per April 2004 wird es auch zu einer Ausdehnung der Sperrfristen kommen. Deutschland will die Kapazität von aktuell 113'000 (im Jahre 2003) Anflüge auf 80'000 senken. Dies wird nicht durch eine zahlenmässige Beschränkung bewirkt (hätte vor Gericht wahrscheinlich keinen Bestand) sondern durch eine Ausdehnung der Sperrzeiten. Folgende zwei Varianten sind möglich: -Generell am morgen und am Abend 1-1,5 Stunden längere Sperrfrist -am Wochenende ein generelles Ueberflugverbot egal welche Variante sich Deutschland einfallen lässt, der Süden und der Osten wird im 2004 massiv mehr Fluglärm tragen müssen. Ein kleines Zahlenspiel als Vergleich: der Süden und der Osten trägt heute (ohne jeglich Ausnahmebewilligung für den Nordanflug aufgrund der Wetterausnahmen!) zusammen auf's Jahr hochgerechnet ca. 25'000 Anflüge. Bei einer Bewegungszahl von 260'000 und einer Deutschlandquote von 80'000 steigt die vom Osten und Süden zu übernehmende Zahl an Anflügen neu 50'000; also eine Verdoppelung der jetzigen Situation. Dies einfach mal als Vorinformation, falls man sich noch nicht der Verschärfung der DVO bewusst wäre. |
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| Urs Dumermuth aus Neroville schrieb am 29. Jan. 2004 um 07:01 Uhr |
Hier noch die Stellungnahme der SVP Männedorf Herr Peter (inklusive meiner Antworten zurück an Herrn Peter! (kursiv)) Guten Morgen Herr Peter Ernst + Regula Peter wrote: > Das Lärmthema ist in aller Leute munde! Die Gemeindebehörde ist ja > bereits stark gefordert. na ja, ehrlich gesagt, viel zu spüren ist da aber nichts.... > Die vielen Leserbriefe in der Zürichsee-Zeitung (auch von Ihnen) > untermauern diese Forderung um Aufhebung dieser Südanflüge! klar doch, von der SVP war aber offiziell noch keiner drin.... oder habe ich den übersehen? Oder auch eine Pressemeldung in dieser Richtung... > Als Ortspartei können wir in dieser Angelegenheit leider sehr wenig > ausrichten (Notrecht des Bundesrates)!!! dies ist aber ein bequeme Aussage, als Lokalpartei kann man ja auch parteiintern Druck ausüben auf die Kantonalpartei und diese wiederum auf den Regierungsrat. Im Moment liegt nämlich der Ball dort. Mittels Sperrminorität könnten Herr Huber und Frau Fuhrer die Südanflüge im VR Unique schon morgen aufheben! Oder ev. aml mit der SVP Stäfa, Oetwil, Uetikon, Uerikon usw. zusammen Druck ausüben?? > Der Verein "Flugschneise Süd - NEIN" ist hier am aktivsten. Ich > empfehle Ihnen und allen anderen Lärmgeplagten die Mitgliedschaft in > diesem Verein! (Bin übrigens auch Mitglied). bin ich ebenfalls > Sie sehen also, dass dieses Thema bei uns nicht so weltbewegend ist! erstaunlich.... > Wir kümmern uns vielmehr um kommunale Anliegen und Probleme... also bei mir oben in Männedorf ist der Lärm und die zukünftige Wertverminderung meiner Liegenschaft recht lokal und kommunal... > In diesem Sinne rate ich Ihnen auch weiterhin, die Politik der SVP zu > untestützen! das ist aber sehr fraglich bei diesem doch eher flauen Engagement! Mit freundlichen Grüssen Urs Dumermuth > Mit freundlichen Grüssen, > Ernst PETERPräsident SVP Männedorf > Alte Landstr. 372 > 8708 Männedorf |
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| Moser Werner schrieb am 28. Jan. 2004 um 19:01 Uhr |
Das Wunder von Kloten? Im Juni 1995 bewilligte das Zürcher Volk einen Kredit von 873 Millionen für die 5. Ausbauetappe des Flughafens Kloten. Damit sollte gemäss Presse und Abstimmungsunterlagen die Infrastruktur des Flughafens auf 250 000 Flugbewegungen mit 23 Millionen Passagiere jährlich, erweitert werden. Heute zeigt das Aufrechnen von Kapazitäten, dass dieser Flughafen in der Lage ist, rund 500'000 Flugbewegungen und 32 Millionen Passagiere pro Jahr abzufertigen. Das gleiche Bauvolumen, der gleiche Preis, aber nahezu doppelt so leistungsfähig wie bewilligt! Kloten ist einer der grössten Flughäfen Europas! Wäre der Flughafen Zürich jemals in der Lage gewesen, die gebaute Kapazität ohne eine geöffnete Südschneise auszulasten? Ohne Südschneise und ohne Duallanding (Zwei Flugzeuge landen gleichzeitig auf zwei Pisten) liegt die maximale Kapazität des Airports bei 350'000 Flugbewegungen pro Jahr. Unglaublich! Das heisst, dass das Öffnen der Südschneise mit den Vorbereitungen der 5. Bauetappe um 1994 von den eingeweihten Kräften beschlossen wurde. Die Regierung des Kantons Zürich, hat zusammen mit der FIG/FIZ, der Vorgängerin von Unique, und der Flughafenlobby, uns durch vorsätzlich falsche Abstimmungsinformationen und Berichte über die wahren Dimensionen und Auswirkungen der 5. Flughafenbauetappe getäuscht und übertölpelt! Wir, die Bewohner der Südschneise haben massgeblich mitgeholfen, diese Abstimmung zu gewinnen! Damit wurde ein Grossflughafen gebaut, dem die massgeblichen rechtlichen Grundlagen für einen legalen Betrieb in dieser Grösse, das sind ein Staatsvertrag mit Deutschland und eine ganztägig geöffnete Südschneise, schlicht fehlen.....! 10 Jahre Vorbereitung! Regierungsrat Jeker sollte die Basis schaffen, um diesen Grossflughafen einmal betreiben zu können. Viele in der Schweiz, sogar viele in der Südschneise fanden seine Idee der Lärmverteilung ohne grosses Nachdenken gerecht und sympathisch. Endlich sahen auch die Lärmgeplagten in den Flughafengemeinden eine Möglichkeit ihre Situation zu verbessern. Verstanden doch auch sie, weniger Lärm durch bessere Verteilung. Der Regierungsratsbeschluss 1313 beinhaltet Herrn Jekers Vorstellungen über eine „ausgewogenere Verteilung des Fluglärms“. Studien, welche die Zusammenhänge zwischen Flughafenkapazität und Lärmverteilung aufzeigten, waren den Regierungsmitgliedern zu diesem Zeitpunkt bekannt. Es ist darum davon auszugehen, dass jedes Mitglied der Zürcher Regierung, das diesen Beschluss unterstützte, den wahren Hintergrund kannte. Die politische Vorbereitung zur Öffnung der Südschneise wurde von der Regierung des Kantons Zürich mit der Zustimmung zum RRB 1313 offiziell beschlossen und eingeleitet. Lärmsolidarität Um den Druck auf uns Bewohner in der Südschneise zu vergrössern, wurde um den Baubeginn von Midfield, aus der Lärmverteilung plötzlich Lärmsolidarität. Wir, die Bewohner der Südschneise sollten in der ganzen Schweiz dafür geächtet werden, dass wir uns für unsere Rechte anfingen zu wehren. Der Staatsvertrag: Es ist anzunehmen, dass jeder von Moritz Leuenberger ausgehandelte Staatsvertrag in jedem Falle mit allen Kräften von der Regierung und der Flughafenlobby zu Fall gebracht worden wäre. Bot er doch durch die zu erwartende Reaktion aus Deutschland die lange gesuchte ideale Voraussetzung zur Öffnung der Südschneise mittels Notrecht. Das Notrecht: Mit kleinen Verschiebungen im Flugplan wäre eine Anpassung an die von Deutschland verhängten Massnahmen möglich. Regierung und Unique nutzten die Gelegenheit, um für ihr Werk die Betriebsbasis zu schaffen. Der abgelehnte Staatsvertrag und das angeblich deswegen verfügte Notrecht bringt dem Flughafen eine Kapazitätserweiterung auf mindestens 420'000 Flugbewegungen pro Jahr. Die Vorgaben die Notrecht auslösten, wurden von Unique Mitarbeitern verfasst, von ex Unique Mitarbeitern geprüft, und von der Regierung des Kantons Zürich verfügt! Die Folgen: Der Mega-Hub Zürich-Kloten Der letzte Versuch einen Umsteigebahnhof aufzubauen hat zum Bankrott der Swissair geführt. Die Passagierzahlen im Inlandverkehr sind seit 1995 im Bereich von wenigen Prozent stabil. Umsteigepassagiere bringen der Schweiz, ausser Unique, keinen wirtschaftlichen Nutzen. Kloten ist heute wegen diesem Ausbau einer der teuersten Flughäfen in Europa. Das Überleben von Unique hängt darum an einem seidenen Faden. Entschädigungen?¨ Man mache sich keine falschen Illusionen. Das Öffnen der Südschneise wird je nach Rechenmodell 8-12 Milliarden Wertverlust an Immobilien verursachen. Davon sind nach unseren heutigen Gesetzen weniger als eine Milliarde zu entschädigen. 480'000 Bürger wohnen in der Südschneise. Von massivem Wertverlust betroffen sind 210'000 Bewohner in 47'000 Wohneinheiten. Alle Immobilienbesitzer werden neben dem Verlust ihrer Wohnqualität einen wesentlichen Teil, wenn nicht ihr ganzes Eigenkapital verlieren. Weniger Lärm durch bessere Verteilung? Ohne Südschneise ist der Betrieb des Flughafens auf 350'000 Flugbewegungen pro Jahr limitiert. Die Öffnung ermöglicht eine Kapazitätserhöhung von heute 280'000 um mindestens 140'000 auf 420'000 Flugbewegungen. Dazu wird das gleiche Pistennetz benutzt. Jedes Flugzeug, das über die Südschneise fliegt, erhöht die Lärmbelastung aller Flughafenanwohner. Sollten die möglichen Kapazitäten in den nächsten Jahren tatsächlich erreicht werden, wird sich jeder Flughafenanwohner wünschen das Wort „Fluglärmsolidarität“ nie ausgesprochen zu haben. Die Mediation Unsere Regierung hat mit Notrecht und Rechtsverweigerung sämtliche Rechtsmittel blockiert. Damit sind die wohl denkbar schlechtesten Voraussetzungen für faire Verhandlungen geschaffen! Mediation? Man spreche doch einmal mit Betroffenen in Wien Schwechart und bilde sich eine Meinung. Jede www Suchmaschine mit Fluglärm + Wien verhilft auch ohne Notrecht zu stundenlangem Grausen! Es reicht! Systematische Täuschung des Volkes im Kanton Zürich hat System. Die Unverfrorenheit, mit der Regierung, Unique und Flughafenlobby glauben, Interessen einer Minderheit gegenüber dem Rest der Bevölkerung durchdrücken zu können, ist die einem demokratischen Rechtsstaat wohl abträglichste Situation. Sie stellt ihn schlicht in Frage. Ein Flughafen ist kein rechtsloser Raum. Er hat dem Volk zu dienen und nicht das Volk dem Flughafen! Er kann auf Dauer nur mit der nötigen Rücksichtnahme auf seine Anwohner betrieben werden. Dies sollten die Zuständigen begreifen. Die meisten Probleme, mit denen Sie heute zu kämpfen haben, sind durch Arroganz und Machtmissbrauch in den letzten Jahren selbst verschuldet worden. Ich empfehle der gesamten Regierung einmal über die von ihnen angerichtete Situation zu meditieren! Ein Rechtsstaat verträgt keine Abstimmung wie die 5. Flughafenausbauetappe! |
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| Barbara Schmid-Federer, Präsidentin CVP Männedorf aus Männedorf schrieb am 28. Jan. 2004 um 17:01 Uhr |
Sehr geehrter Herr Pfister Ich habe Ihren Kommentar gelesen. Als Präsidentin der CVP Männedorf beschäftige ich mich täglich mit der Problematik der Südanflüge. Meine Ortspartei steht in Kontakt mit den Entscheidungsträgern unserer Kantonsratsfraktion, denn nur diese können effektiv etwas bewirken. Hierbei ist CVP Prof. R. Hirt als Vorsitzender des Steuerungsausschusses des Fluglärmforums Süd einer der ersten Politiker überhaupt, welcher intensiv gegen die Südanflüge vorgegangen ist. Zudem verfolgen wir die Arbeiten des Gemeinderates, wobei wir in der glücklichen Lage sind, mit zwei Amtsträgern mitzuwirken. In unserer morgigen Vorstandssitzung werden wir zudem einen Antrag zu Handen der IPK formulieren, um das Problem allenfalls überparteilich anzugehen. Über weitere Ideen Ihrerseits würden wir uns freuen. So oder so ist es aber für eine Ortspartei schwierig, in dieser Sache effektiv Einfluss zu nehmen. Auf kantonaler Ebene machen wir selbstverständlich innerhalb unserer Partei Druck. Ihre Idee betreffend Partei für Lebensqualität gefällt mir persönlich sehr gut. Die Menschen könnten sich mit sachbezogenen Parteien vielleicht eher identifizieren als mit den bisherigen ideologischen Gruppierungen. |
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| Martin Pfister aus Männedorf schrieb am 28. Jan. 2004 um 15:01 Uhr |
Ich vermisse die Unterstützung der Parteien in der Sache der Südanflüge. Diese Parteien unterschätzen die Dringlichkeit und Priorität für ihre Wähler enorm. Einige machen es sich mit dem Hinweis auf das Forum Süd oder einer Mitgliedsempfehlung im VFSN sehr einfach. Wo ist da der Druck auf die Exponenten ihrer Partei? Geht das Wohl der Bevölkerung nicht über die Loyalität zur Parteispitze? Immerhin sind es die Regierungsräte derselben Parteien die eine Sperrminorität haben und es sehr wohl in der Hand hätten, das Reglement der Unique zu kippen. Als Mitglied des VFSN frage ich mich, ob dieser nicht zu einer Partei mit erweiterten Zielsetzungen (PFL - Partei für Lebensqualität) mutieren und eigene Wahlvorschläge bei den nächsten Wahlen bringen sollte. Das wären spannende Wahlen und die etablierten Parteien würden vermutlich ein Waterloo erleben. Nachdem wir jetzt alle Flug-Warteräume von Deutschland über Rapperswil/Jona und Zentralschweiz übernehmen müssen, wäre es nicht an der Zeit dafür die LKW-Stauräume „Uri“, „Gotthard“ und „Chiasso“ nach Deutschland zu verlegen? Und bitte nicht vergessen: Mahnwache am Flughafen, jeden Sonntag, 10.00 Uhr; Gross-Demo am 31. Januar;, täglich bei Unique (Telefonnummern auf www.unique.ch) reklamieren, Politiker sensibilisieren und aktivieren, Leserbriefe an die ZSZ schreiben und an den nächsten Wahlen dem Regierungsrat einen „Denkzettel“ verpassen. Ich werde immer wieder gefragt, ob ich denn glaube, das dies was bewirke. Bestimmt mehr als wenn ich nichts täte! |
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| Urs Tischhauser aus Männedorf schrieb am 27. Jan. 2004 um 22:01 Uhr |
| Meinem Namensvetter muss ich mit aller Vehemenz entgegnen, dass es bisher eine Rechtssicherheit in unserem Staat gegeben hat. Das hat nun rein gar nichts mit "Jammeri" zu tun. Ein behörden-verbindlicher Verkehrsplan ist nicht ein Wunsch-konzert für die private Flughafenbetreiberin. Das wäre dann sonst wirklich "Unique" in unserer (Polit-)Landschaft. Dass es absurd, um nicht zu sagen "voll bireweich" ist, über die qualitativ besten Wohngebiete des Kantons zu fliegen, muss jedem klar sein. Auch wenn jemand nicht in dieser Gegend wohnt. Das Risiko von vielen zusätzlichen Toten bei einem Absturz, welcher statistisch ge-sehen alle sechs Jahre passiert, sollte dramati-sche Konsequenzen für die Verantwortlichen haben. Wie wäre es dann mit einer Anklage und Verurtei-lung wegen vorsätzlicher Tötung? Die Südanflüge sind sicher nicht ein gelebtes Beispiel für Demo-kratie. Nein, sie sind das bare Gegenteil!! Vielleicht wäre es aber wieder an der Zeit, sich nach 700 Jahren wieder einmal der Vögte zu entle-digen, welche uns die ganze Sache eingebrockt haben. Es muss ja nicht gerade so dramatisch wie in Morgarten geschehen. Die nächsten Wahlen kom-men bald. Wichtig ist nur, dass man Vorgefallenes nicht vergisst. Der VFSN hilft uns mit seiner Kampagne dabei. Mit jedem zusätzlichen Mitglied wächst sein politischer Einfluss. Jeder der die Lebensqualität im Süden des Kantons bewahren, bzw. wiederherstellen will, sollte sich als Mitglied anmelden. Denn, nur wenn wir - wie es in früheren Zeiten üblich war - alle zusammenstehen, können wir Etwas erreichen. Wir müssen wieder einmal lernen was hartnäckiger Widerstand ist!! Zu lange ist es uns zu gut gegangen. Nehmen wir zusammen den Kampf auf, bis zum endgültigen Sieg. Und der heisst: während aller Jahreszeiten am Sonntagmorgen ungestört ausschlafen können und im Sommer in aller Ruhe den verdienten Feierabend auch draussen sitzend geniessen können. Es geht nicht gegen den Flughafen, der auch mit einem gekröpften Nordanflug leben kann, sondern für unsere Demokratie, dass der momentane Zustand unter keinen Umständen toleriert werden kann. |
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| Thomas M. Stäubli aus Ebmatingen schrieb am 27. Jan. 2004 um 16:01 Uhr |
| Deutschland treibt ein ganz linkes Spiel auf Kosten hunderttausender unbescholtener schweizer Bürger. Unter dem Vorwand "Lärmschutz" versuchen die Deutschen, unserer Wirtschaft fesseln anzulegen. Die deutschen Flugverkehrsbeschränkungen sind klar diskriminierend, da sie die Verkehrskapazität zu Stosszeiten topographisch bedingt um 30-40% reduzieren. Unverhältnismässig sind sie sowieso wegen der Bevölkerungsdichte insbesondere kurz vor Pistenschwelle. Wäre Deutschland der Lärmschutz wirklich ein Anliegen, so wäre man auf deutscher Seite auch gegen Schienenbypässe. Da ist man trotz massiver Bürgerproteste selbstverständlich nicht dagegen, schliesslich kann die deutsche Bahn damit Streckenbenutzungsgebühren einstreichen. Es geht der deutschen Regierung einzig und allein darum, wirtschaftlich auf Kosten anderer zu profitieren. Die Schweizer sind noch so dumm, sich gegenseitig zu bekämpfen anstatt mit geeinter Stimme dem deutschen Diktat paroli zu bieten. |
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| Urs Dumermuth aus Lügenbergerkaff schrieb am 27. Jan. 2004 um 07:01 Uhr |
| Was machen eigentlich die Lokalparteien, bzw. die Vertreter von grün bis schwarz gegen die Südanflüge? Es ist erstaunlich wenig Aktivität und Engagement zu spüren. Hat die SP Angst vor Lais und Leuenberger und die SVP vor Fuhrer und Huber? Denkt an die Wähler, hüben wie drüben, eine klare Stellung und vorallem ein wenig Biss in dieser Sache täte gut. Auch wenn die nächsten Wahlen erst in weiter Ferne liegen...Können sich da mal die Parteivertreter äussern? was für Aktivitäten, Aktionen sind geplant? Wie wäre es mal mit einer überparteilichen Aktion??? Bin gespannt ob jemand reagiert... |
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| Urs Dumermuth aus Leuenbergerdorf schrieb am 26. Jan. 2004 um 08:01 Uhr |
Erwin Haas im Tagi, 24.1.2004: "Der Aufruhr ist programmiert. Während viele Betroffene der Mediation kaum Chancen einräumen, setzt sich immer breiter die Erkenntnis durch, dass nur eine Begrenzung der Starts und Landungen Abhilfe schafft. Damit haben sich die Vertreter der Kantons- und der Stadtregierung im Unique-Verwaltungsrat bisher schwer getan. Sie wollen keine Südanflüge, aber auch keine Fesseln für den Flughafen. Das hat etwa Elmar Ledergerber den Vorwurf eingetragen, er sei wie ein Rettungsschwimmer, der nicht nass werden wolle." Mit der Ausübung der Sperrminorität im VR der Unique, könnten die Südanflüge per sofort gestoppt werden, wenn die anderen Rettungsschwimmer (RR Huber, Fuher, Fierz) nass werden wollten.... |
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| Urs Dumermuth aus Leuenbergerdorf schrieb am 15. Jan. 2004 um 06:01 Uhr |
Der Spagat von Herrn Ledergerber zwischen seinen zwei Aemtern als Stadtpräsident einerseits und Verwaltungsrat bei der Unique nehmen schon fast physiologisch unmögliche Züge an. Solche Spagate sind schmerzfrei nicht mal Ballettänzern möglich, es sei denn man hat von Bea Tschanz noch ein Werbegeschenk in Form eines Sulzergelenks implantiert. Herr Ledergerber soll aufgefordert werden, seine aktiven, konkreten Vorstösse gegen die Südanflüge im VR der Unique der Bevölkerung publik zu machen, bzw. die VR-Protokolle offenlegen. Sonst sind seine Beschwichtigungen, Vertröstungen und scheinheiligen Teilnahmen an Demos schlichtweg eine Farce! Man soll ihn fragen, ob er jeweils ausserordentliche VR Sitzungen fordert, um diese Thema zu behandeln. Er soll in einem Statement öffentlich die von ihm erwähnten "legalen und rechtsstaatlichen Mittel", welche er einsetzt inkl. Erfolgsbilanz aufzeigen. Seine Angst vor Gewalt der Süd- und Ostanfluggegner mag durchaus Sinn machen. Wo Rauch ist, ist auch Feuer. Dass er aber absolut unbewiesene Vermutungen über die Täterschaft der Pneustecher in Oerlikon zum Anlass nimmt, diese Bedenken zu äussern, um sich als "Retter der Stadt" mediengerecht in Szene zu setzen ist peinlich. Herr Ledergerber soll Taten als Verwaltungsrat der Unique vorzeigen und nicht als "Vorverurteiler" agieren. Seine Aufforderung an die Einwohner, keine Rechtsbrüche zu begehen, ist bei den herrschenden Diktaturverhältnissen in dieser Bananenrepulik von Herrn Leuenberger schlichtweg eine Frechheit! |
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| Urs Dumermuth aus Männedorf schrieb am 14. Jan. 2004 um 06:01 Uhr |
@Roman Nein, ich widerspreche nicht. Aber: - Im Gegensatz zu "früher" ist es laut....
- Die Anflüge sind nicht rechtmässig
- Wehret den Anfängen!
- Freu Dich auf den Sommer im Garten/Terrasse wenn am Abend angeflogen wird...
- Freu Dich auf den nächsten Hitzesommer, wenn man alle Fenster geöffnet hat....
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| Zeno Bauer aus Männedorf schrieb am 13. Jan. 2004 um 23:01 Uhr |
Hallo zusammen Das Lärmempfinden ist bekanntlich eine sehr subjektive Angelegenheit. Ich auf jeden Fall erwache regelmässig, sobald das erste Flugzeuge unser Haus überfliegt. Wenn andere durch den Fluglärm nicht gestört werden, dann ist das für die betreffenden ja äusserst erfreulich! Bis heute wurden wir von Überlügen infolge schlechter Sicht noch oft verschont. Dies wird sich bekanntlich spätestens im Frühjahr rasch ändern. Und wenn das Betriebsregelemente in den kommenden Jahren infolge starke steigender Nachfrage nach Flügen oder weiteren Einschränkungen durch Deutschland abgeändert wird (bin ja gespannt ob und was die Mediation bringt), wird der Süden über kurz oder lang zu einer wirklichen Hauptanflugstrecke. Ich hoffe, Roman nimmt's dann immer noch so locker! Mit einem herzlichen "Südanflug Nein" Gruss Zeno |
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| Thomas Stäubli aus Ebmatingen schrieb am 13. Jan. 2004 um 12:01 Uhr |
DEMO AM 31.1.2004 Besammlung 13h00 Bhf Balsberg. Weiter Infos unter www.vfsn.ch Termin unbedingt reservieren, zahlreiches Erscheinen ist sehr wichtig für unser Anliegen. |
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| Urs Dumermuth aus Männedorf schrieb am 13. Jan. 2004 um 07:01 Uhr |
Mit allem Verständnis für die Sicherheit der Flugpassagiere und mit allem Verständnis für die Pflicht der Beamten, bei Anzeige reagieren zu müssen. Die Festnahme der beiden Rentner und die damit verbundene Einvernahme bzw. Hausdurchsuchung ist eine Verschleuderung der Steuergelder und vorallem des Kapo-Personals. Diese Kapazität wäre besser bei der Drogenbekämpfung eingesetzt worden. Die ganze Aktion riecht nach einer "politischen" Manifestation, welche von der Unique gezielt in die Wege geleitet wurde und dabei die Dienste der Kantonspolizei in Anspruch nahm. Dafür habe ich kein Verständnis. Hingegen wäre es angebracht, dass sich die zuständigen Gremien und Behörden - allen voran Herr B(ananen) R(epublik) Leuenberger, Unique VR Elmar Ledergerber und Unique VR Rita Fuhrer - einmal selbst hinterfragen, warum sich sogar Rentner zu solchen bis dato glücklicherweise harmlosen Protestaktionen hinreissen lassen. |
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| Max Bernhard aus Männedorf schrieb am 10. Jan. 2004 um 16:01 Uhr |
Ein Wachhund wäre machbar? Die Aufpasser der Deutschen Flugsicherung wollen das neue "Bundesland Zürich" das ihnen von unserem Bundesrat Leuenberger "verkauft" (verschenkt wäre noch tragischer!) wurde kontrollieren. Welches sind die nächsten Forderungen an die Schweiz? Nur noch über den Süden anfliegen? Einmal mehr zeigt es sich, dass unser Bundesrat der in der Stadt Zürich in Südanflugfreier Zone wohnt, nicht willens ist die Souveränität der Schweiz und seines Wohnkantons zu schützen. |
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| Martin Pfister aus Männedorf schrieb am 9. Jan. 2004 um 16:01 Uhr |
Bewilligte Mahnwache am Flughafen Friedlicher Protest gegen den Südanflug. Jeden Sonntag von 10.00 - 11.00 Uhr im "Check-in 1". Kommen auch Sie! Setzen Sie ein Zeichen. Jeden Sonntag sollen sich die Betreiber des Flughafens bewusst werden, dass wir uns gegen den Rechtsbruch wehren. Woche für Woche. Bis das Recht nicht mehr gebrochen wird. Auch nicht von Unique, nicht dem Regierungsrat und insbesondere nicht von Bundesrat Leuenberger. |
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| Martin Pfister aus Männedorf schrieb am 8. Jan. 2004 um 15:01 Uhr |
Die Gemeinde Fällanden ist vorbildlich aktiv und schreibt nichts wie Männedorf noch unlängst in einem Leserbrief in der ZSZ von "behördenneutral": (Hier nur ein Auszug aus einem langen Schreiben) Protest von Bürgerinnen und Bürgern Rechtliche Verteidigungsmittel sind leider nur beschränkt vorhanden. Auch von kurzfristigem Aktionismus ist nicht viel zu erwarten. Wichtige Weichenstellungen werden auf der politischen Ebene - vor allem in Bern - erfolgen, weshalb politische Manifestationen nötig sind. Die Gemeinden können die politische Überzeugungsarbeit nicht alleine leisten. Es braucht mehr denn je den direkten Druck der Bevölkerung und die "Abstimmung mit den Füssen", z.B. durch die aktive Teilnahme an der friedlichen Demonstration des "Vereins Flugschneise Süd Nein" vom 31. Januar 2004 in Kloten! Wohl zeitigt ein solcher Bürgerprotest nicht unbedingt kurzfristige Wirkung. Wie andere Beispiele zeigen, zahlt sich aber die Beharrlichkeit - nebst den vorhandenen rechtsstaatlichen Argumenten - langfristig aus. Gemeinderat Fällanden |
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| Urs Dumermuth aus Maennedorf schrieb am 8. Jan. 2004 um 10:01 Uhr |
Na ja, einfach der Ordnung halber und an alle, welche wegen dem Fluglaerm nicht mehr klar denken koennen: Alle Forumsteilnehmer und -Leser sollen doch bitte die Informationen "Grossdemo" an alle Mailadressen von Bekannten, Nachbarn, Freunden, Gemeindebehoerden usw., welche in den betroffenen Gebieten wohnen senden. Infos siehe weiter unten Ebenfalls kann der Flyer ausgedruckt werden und im Haus und in der Nachbarschaft in die Briefkaestern der Nachbarn gelegt werden. oder Ausdrucken und an gutsichtbaren Stellen (Elektroverteilkaesten, in der Gemeinde, Migros, Coop usw. aufhaengen. oder Ausdrucken und den Metzger, den Baecker und die Wirte usw. im Dorf fragen, ob er den Flyer an der Glaseingangstuere von den Geschaeften und Restaurants befestigt. Fragen kostet nichts... |
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| Urs Dumermuth aus Maennedorf schrieb am 8. Jan. 2004 um 06:01 Uhr |
Grossdemo am Flughafen Zürich-Kloten Organisation: Verein Flugschneise Süd - NEIN (VFSN) Datum: Samstag, 31.1.2004 Besammlung: 13.00 beim Bahnhof Balsberg. Anschliessend Demonstrationszug zur Schlusskundgebung vor dem Flughafen (Abmarsch ca. um 13.30 Uhr) Motto: "Stoppt die unsinnigen Südanflüge" -> Demo-Flyer http://www.vfsn.ch/Demo3101_Plakat_farbig.pdf -> Plakat A4 zum ausdrucken (2 Seiten) http://www.vfsn.ch/Demo3101_Flyer_A4.pdf -> Plakat A3 zum ausdrucken http://www.vfsn.ch/Demo3101_Plakat_A3.pdf Bitte ausdrucken und in den Quartieren verteilen! |
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| Martin Grüninger aus Männedorf schrieb am 7. Jan. 2004 um 19:01 Uhr |
Herzlichen Dank all denen, die mir auf meinen Beitrag hin per Telefon und Mail Nachhilfeunterricht erteilt haben. Der Südanflug kann nicht mit dem Nordanflug verglichen werden, da im Norden sogar auf 4000ft (1220müM) angeflogen wird und dadurch der Final Approach sogar nur knapp 15 Kilometer vom Pistenanfang entfernt ist.... Da habe ich möglicherweise die Auswirkungen des ISL auf Männedorf in der derzeit geplanten Variante etwas zu optimistisch beurteilt. Sorry. |
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| Grüninger Martin aus Männedorf schrieb am 7. Jan. 2004 um 12:01 Uhr |
Antwort an Hans Bantli, Ebmatingen ILS bringt eben doch eine Entlastung für Männedorf Ich habe nicht behauptet, Männedorf sei nach der Einführung von ILS nicht mehr von Südanflügen betroffen. Männedorf wird aber gegenüber heute klar entlastet. Durch die Verschiebung und Absenkung des Endanflugpunktes oder Final Approach um fünf bis sechs Kilometer von Männedorf Richtung Flughafen bzw. auf 5000ft, können die anfliegenden Flugzeuge entsprechend früher auf den Landekurs eindrehen als jetzt. Das heisst ein grosser Teil wird gar nicht mehr bis Männedorf hochkommen. Das dem so ist, zeigen die Flugspuren der Nordanflüge. Dort drehen die Flieger zum Teil noch näher vom Pistenanfang auf den Landekurs ein. Und was im Norden geht, geht auch im Süden. Es sei denn, dass gewisse Gemeinden gezielt zu Lasten von Männedorf und der übrigen oberen Seegemeinden geschont werden sollen. Dagegen hätte ich etwas. Es ist mir schon klar, dass einige Gemeinden (Ebmatingen gehört nicht dazu) alles Interesse daran haben, den Final Approach an seinem heutigen Punkt über Männedorf zu belassen und deshalb vor allem mit den angeblich negativen Auswirkungen der Absenkung der Vor-Approach-Zone von 6000ft auf 5000ft argumentieren. Herr Bantli, dass ist übrigens nicht persönlich gemeint. Ich habe grossen Respekt vor Ihrem Engagement in der Sache. http://www.uniqueairport.com/noise/PDF/wochentag.pdf http://www.uniqueairport.com/public/files/Anflug%2034.jpg |
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| Thomas Stäubli aus Ebmatingen schrieb am 7. Jan. 2004 um 11:01 Uhr |
Sehr geehrter Herr M. Grüninger, Herr Bantli hat recht. Wenn man zwar den FAP auf 5000f herabsetzt, gleichzeitig aber den Gleitwinkel von 3.5 auf 3.3 Grad reduziert, so ändert sich weniger als Sie vermuten, da diese beiden Massnahmen einen gegenläufigen Einfluss auf die Entfernung FAP-Aufsetzpunkt haben. Egal. Wenn sich jetzt schon Quartiere und benachbarte Gemeinden um ein paar hundert Meter zu streiten beginnen, so wird die Allianz der Südgemeinden völlig unnötigerweise geschwächt. Ziel kann/muss einzig und allein die Aufhebung der illegalen Südanflüge sein. Es steht ein beschwerlicher Kampf gegen die Träume der Billighub-fetischisten und die in die marode Airlineindustrie eingespannte Gefälligkeitsjustiz an. |
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| Hans Bantli aus 8123 Ebmatingen schrieb am 6. Jan. 2004 um 01:01 Uhr |
Antwort an Martin Grüninger aus Männedorf Es wird erwogen, die Höhe des Final Approach Punktes (FA) von 6000 ft (=1829 m) noch auf 5000 ft (=1524 m) zu senken. Damit würde sich die Distanz des FA-Punkts von gegenwärtig ca. 24.6 km (=13.3 nm), ab dem gleichmässig auf einer Geraden (Gleitpfad) bis zum Pisten-Aufsetzpunkt abgesunken wird, auf 19.2 km (=10.4 nm) ermässigen. Situationen - Final Approach 6000 ft (=1829m)
Männedorf liegt mit 23.7 km Distanz (siehe Überflughöhen) noch innerhalb der Final Approach-Zone von 24.6 km. Ortshöhe: 450 m Flughöhe üM: 1779 m (ILS 3.27 Grad, FA 6000 ft) Überflughöhe: 1329 m 2. Final Approach 5000 ft (=1524 m) in Diskussion Männedorf liegt mit 23.7 km Distanz (siehe Überflughöhen) ausserhalb der Final Approach-Zone von 19.2 km. Ortshöhe: 450m Flughöhe üM: 1524 m (ILS 3.27 Grad, FA 5000 ft) Überflughöhe: 1074 m Horizontaler Anflug des FA! Fazit: Die Überflughöhe sinkt von 1329 m auf 1074 m, was eine Differenz von 255 m ist! Folglich verschlechtert sich für Männedorf sogar die Situation. Dass der FA-Punkt horizontal angeflogen werden kann, ist keine Erfindung von mir, sondern kann von den Piloten bestätigt werden!! Weiter werden die Flugrouten über Männedorf mit einem FA 5000 ft weiter aufgefächert als bei einem FA 6000 ft, weil das ILS erst ab dem FA-Punkt das landende Flugzeug genau auf einer Geraden führt. Die Flüge von Richterswil her werden nicht wesentlich anders oder später auf den ILS-Strahl einschwenken, sodass Männedorf von den Südanflügen immer berührt ist! Überflughöhen http://www.bantliz.com/suedanflug/ueberflughoehen.htm Final Approach http://www.bantliz.com/suedanflug/suedanflug-downloads/Laermkarte-Suedanflug-17.html Lärmkarte Männedorf/Stäfa http://www.bantliz.com/suedanflug/suedanflug-downloads/Laermkarte-Suedanflug-11.html |
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| Hans Bantli aus 8123 Ebmatingen schrieb am 4. Jan. 2004 um 17:01 Uhr |
Die Frage der Sicherheit Die Frage der Sicherheit muss erneut gestellt werden! Wie hätte das BAZL die Notwendigkeit der Einführung von Südanflügen über das am dichtesten besiedelte Gebiet der Schweiz wohl erklärt, wenn die Maschine der Flash Airlines vor der routinemässigen Kontrolle auf dem Flughafen Zürich-Kloten in Schwamendingen anstatt im Roten Meer abgestürzt wäre. Es hat bewusst die momentane Aufrechterhaltung eines unrentablen Flugbetriebs mit Über-Kapazitäten höher bewertet, als die allfällig von einem Flugzeugabsturz in der Flugschneise Süd betroffenen Menschenleben. Dass ein Flugzeugabsturz auch mit allen Sicherheitsmassnahmen nie ganz zu vermeiden ist, zeigt das Beispiel von Flash Airlines. Die Wolfsburger Allgemeine meldet soeben: Wie am Flughafen Kairo zu erfahren war, hat die Firma «Flash Airlines» ihren Betrieb nach dem Unglück nicht eingestellt. Die zweite Boeing 737 der Charterfluggesellschaft sei am Sonntag mit Passagieren aus dem französischen Lille nach Kairo geflogen. Hans Bantli Südanflug NEIN! - Diskussions-Forum: http://www.bantliz.com/suedanflug/suedanflug-forum.htm |
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| Martin Grüninger aus Männedorf schrieb am 4. Jan. 2004 um 15:01 Uhr |
Das ILS bringt eine Entlastung von Männedorf. Mit der Einführung des ISL (Instrumentenlandesystem) im Herbst 2004 wird die heutige Anflugsebene von rund 1800müM auf rund 1500müM reduziert. Entsprechend werden die Überflüge nochmals eine Spur lauter (ca. drei Dezibel = wahrnehmbar). Gleichzeitig verschiebt sich aber der Schnittpunkt zwischen Anflugsebene und Gleitwinkel um rund fünf bis sechs Kilometer Richtung Flughafen, das heisst, der Endanflugspunkt liegt dann nicht mehr wie heute über Männedorf sondern neu über dem Pfannenstiel. Dadurch werden die Flugzeuge – wie bei den Nordanflügen - viel früher auf den Landekurs eindrehen können als heute. Nicht alle, aber ein Grossteil der Flieger werden dann Männedorf gar nicht mehr erreichen. Die restlichen Flieger, die Männedorf allenfalls noch überfliegen werden, sind dann zwar eine Spur lauter als heute, aber ob ich jetzt mit 73 Dezibel oder mit 76 Dezibel geweckt werde spielt wahrlich keine Rolle mehr, wach ist wach. Für Männedorf und die oberen Seegemeinden (ab Uetikon) dürfte das ISL also eine deutliche Entlastung bringen. Übrigens, auch ich bin gegen die Südanflüge und betrachte deren Einführung als illegal. Ob wir (die Südgemeinden) in der weiteren Ausmarchung gänzlich ungeschoren davon kommen werden, bezweifle ich aber. Die Behörden und die verschiedenen Bürgerorganisationen tun gut daran auch Strategien für die Schadensbegrenzung zu entwickeln. |
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| Felix Rufer aus 8708 Männedorf schrieb am 28. Dez. 2003 um 16:12 Uhr |
Südanflüge aus der Sicht eines Unterländers, Verse geschrieben zu Weihnachten 2003 an einen ehemaligen Unterländer, der seit Frühjahr 2002 in Männedorf wohnt: Oje, oje was tuet dänn i minä Ohre so weh, ganz höch obe hani a Flugi gseh. Südflüg das isch än Fluech, drumm winked alli mit ämene Tuech. Aber es nützt doch alles nüüt, doch, mir sind aber die bessere Lüüt. Mir bländet mit Stablampä d'Pilote, aber die g'send nur eis, es isch Chlote! Lönd eus doch emal schlaafe mir müend doch morn wider go schaffe. Jetzt tüend alli über eus flüüga, und d'Unterländer tuend ja sowieso nur lüüge. Mir hände jetzt eusi Schnautze voll, aber flüüge findet mir immer na toll. Wieso motzed mir eso blöd wie mer sind, die im Unterland sind au nöd taub u blind. Fluglärm für alli, das isch grächt, au den Oberländer wird's i Zuekunft schlächt. Drum lömmer d'Oberländer doch tobe, de Blocher müemer ja -so Gott will- em Friede z'lieb au immer loobe. Fluglärm hin, Fluglärm här, d'Politiker händs mi eu Oberländer sowieso schwär. Blände, winke, das nützt doch alles nüt, ihr Oberländer bliibed ja sowieso die sturschte Lüüt. |
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| Martin Pfister aus Männedorf schrieb am 19. Dez. 2003 um 16:12 Uhr |
So viel zur Aufrichtigkeit von Unique, Kanton und Bundesrat Moritz Leuenberger: Mediencommuniqué zur Einreichung eines vorläufiges Betriebsregelementes durch die Flughafenbetreiberin Unique (Flughafen Zürich AG bis 31. Dezember 2003 beim Bundesamt für Zivilluftfahrt, BAZL. Unique reicht, gemäss ihrer Medienmitteilung vom 08.12.03, ein neues provisorisches Betriebsreglement mit verlängerter Nachtruhe ein. Kommt Unique damit endlich der lärmgeplagten Bevölkerung entgegen ? Nein, es handelt sich um ein trojanisches Pferd. Unique zeigt wieder ihr wahres Gesicht, sie will die Bevölkerung erneut übertölpeln. Das neue Betriebsreglement soll im wesentlichen eine Zusammenfassung der bisherigen per Notrecht eingeführten Betriebsreglemente umfassen und endlich einen vollständigen Umweltverträglichkeitsbericht enthalten. Nicht in der Medienmitteilung von Unique steht das nach ihrer Ansicht Unwesentliche. Es sollen neue, für die Bevölkerung unannehmbare, Zusätze hinein geschmuggelt werden. Von der nur leicht verlängerten Nachtruhe von 23:00 Uhr (+ 30 Minuten für Verspätungsabbau) bis 6:00 Uhr ist täglich nur ein Flug betroffen: Der Start um 23:15 Uhr nach Tel Aviv! Als Kompensation will Unique die Beschränkung der Pistenbenützung aufheben! Dies hat zur Folge, dass nicht mehr wie bisher von 7.00 bis 21.00 Uhr nach Westen und Süden gestartet werden darf, sondern von 6.00 bis 23.00 Uhr. Dadurch wird die effektive Nachruhe für einen grossen Teil der lärmgeplagten Bevölkerung verkürzt, nicht verlängert. Der Dachverband FlugLÄRMschutz fordert eine Verlängerung der Nacht-ruhe ohne Zusatzbedingungen. Der Start auf der Piste 16 nach Süden mit Left-Turn soll in einer verlängerten Schlaufe nach Süden über Wallisellen und Dübendorf geführt werden. Flugzeuge mit Ziel Osten sollen direkt in Richtung Effretikon-Tösstal abfliegen. Der heutige Left-Turn über Bassersdorf, Nürensdorf und Winkel bleibt bestehen. Damit werden neue Gebiete massiv belärmt. Es sind die gleichen Gebiete im Osten und nahen Süden, die schon unter den Ostanflügen, den ebenfalls lärmigen Anflugwegen zu den Südanflügen und den Südstarts sehr stark leiden. Eine Entlastung der Regionen Nord, West und Süd findet trotzdem nicht statt. Durch die von Deutschland angeordnete Verlegung der Warteräume EKRIT und SAFFA in die Schweiz ändern An- und Abflugrouten mit unbekannten, aber drastischen, Konsequenzen für die Flughafenbevölkerung und grosse Teile der Zentral- und Ostschweiz. Dieser Beschluss wurde im Unique Verwaltungsrat gefällt, in dem Ruedi Jeker, Dorothée Fierz, Christian Huber und Elmar Ledergerber die Bevölkerung vertreten! Auch das Volkswirtschaftsdepartement des Kantons Zürich war involviert und wusste von diesem dreisten Schachzug, der im Trubel um die Bundesratswahlen beinahe unterging. Bundesrat Leuenberger, gerade erst mit einem Glanzresultat wiedergewählt, will das Fluglärmproblem mit einer Mediation lösen. Er hat allen versichert, während der Mediation werde es ohne Zustimmung aller Teilnehmer keine Betriebsreglementsänderungen geben. Dieses Versprechen ist einzuhalten, sonst wird die Mediation zur Farce. Von den Teilnehmern an der Mediation wird erwartet, dass sie alle bestehenden Einsprachen sistieren und auf neue verzichten. Darauf wird nun wohl niemand mehr eingehen wollen. Das Vorgehen der Unique wird eine neue Einsprachenflut provozieren, wenn es nicht vom Bund gestoppt wird. Mit diesem dreisten Manöver kehren Unique und der Kanton Zürich zurück zur Eiszeit. Warum sollen die Bürgerbewegungen und Gemeindeorganisationen mit Vertretern wie Unique und dem Kanton Zürich an einer Mediation teilnehmen, wenn diese schon im Vorfeld so rücksichtslos vorgehen? Wenn dieses Betriebsreglement wirklich so eingereicht wird, ist auch der letzte Rest des Vertrauens und damit die Grundlage für eine Mediation zerschlagen. Wir appellieren an Unique dies, auch im eigenen Interesse, nicht zu tun. Eine unkontrollierbare Eskalation des Fluglärmstreits, auch mit zunehmend militanten Anteilen, wird die unausweichliche Konsequenz sein. Die Verantwortung werden die Verursacher Unique und Kanton Zürich übernehmen müssen. Dachverband Fluglärmschutz (DVFS) Präsident Ruedi Lais Vizepräsident Felix Jaccaz |
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| Gregor Weisser aus Männedorf schrieb am 16. Dez. 2003 um 05:12 Uhr |
Der Fluglärm hat sich nun zum grössten Problem in der Geschichte des Kantons Zürich seit dem zweiten Weltkrieg entwickelt. Es ist multi-dimensional: 1. wirtschaftlich, 2. iuristisch, 3. gesundheitlich, 4. sicherheitsmässig, 5. ethisch. In der wirtschaftlichen Dimension geht es um Verminderung des Steuersubstrats durch Wegzug und Reduktion des Eigenmietwerts sowie um Wertverlust der Immobilien. In der iuristischen Dimension geht es um die Rechtssicherheit von Raumplanung, Lärmschutz, aufschiebende Wirkung und "Notrecht". In der gesundheitlichen Dimension geht es um reduzierte Nachtruhe und gestörten Schlaf, sowie Kerosinnebel. In der sicherheitstechnischen Dimension geht es um Flugzeugabstürze in der dichtestbesiedelten Region der Schweiz. In der ethischen Dimension geht es um Fragen der Priorisierung (unmittelbare Lebensqualität vs. Wirtschaftsförderung), Verteilung vs. Eindämmung von Lärm. Zu komplex für die Regierungen? Wir müssen handeln! Jede(r) von uns, jeden Tag! |
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| Grieb Erika aus 8127 Forch schrieb am 14. Dez. 2003 um 15:12 Uhr |
Liebe Männedörfler Am 21.11.03 sandte ich an max.friedli@bav.admin.ch mit cc daniel.goering@bazl.admin.ch folgendes mail als Antwort auf deren Artikel "Bilanz der Südanflüge - unmittelbarer Handelsbedarf besteht nicht!" Zynischer geht es nicht mehr! Als Direktbetroffene werde ich im Alter von 72 Jahren! gezwungen sein, aus dem eigenen Heim auszuziehen, wenn ich nicht für den Rest meines Lebens täglich um 6 Uhr mit 80 Dezibel geweckt werden und Kerosenrückstände einatmen will, und neben dem seelischen Schmerz, mein "Daheim" verlassen zu müssen, noch schwere finanzielle Einbussen erleiden muss (ohne Hoffnung auf Entschädigung, da auch hier der Rechtsstaat versagen wird). Ich erachte es als absolut skandalös, wie Sie zu einer solchen Feststellung kommen können. Es zeigt die Unfähigkeit des Bazl und diejenige unserer Regierung, eine umfassende Beurteilung und Analyse vorzunehmen. Was Sie wirtschaftliche Gründe nennen, ist eine Externalisierung der Kosten, um vermeintlich eine Investition des Bundes von 2 Milliarden zu schützen, während ein Grossteil der Bevölkerung entgegen bestehendem Recht gezwungen wird, ein Mehrfaches des evt. Abschreibungsbedarfes zu übernehmen. Offensichtlich sind Sie nicht in der Lage oder willens, die Dimension dieser Schäden für die Region Zürich zu begreifen. Es würde Ihnen und dem UVEK gut anstehen, endlich zu verstehen, dass Sie nicht die Interessen Deutschlands in der Schweiz zu vertreten haben, sondern diejenigen der Schweiz in Deutschland. Wir brauchen keinen "Hub", sondern endlich eine Beschränkung der Flugbewegungen und keine Berechnung nach LEQ-Werten, sondern nach effektiven Dezibels. Erika Grieb, 8127 Forch |
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| Thomas M. Stäubli aus Ebmatingen schrieb am 14. Dez. 2003 um 09:12 Uhr |
UNIQUE lügt und lügt und lügt... Lüge 1: Man sei gegen Südanflüge. Falsch, heute morgen (14.12.03) hat man erstmals das sog. "Dual Landing" getestet, d.h. Landungen von Süd und Ost kombiniert zur !!!Kapazitätssteigerung!!! Lüge 2: Nur Hauseigentümer mit Erwerbungsdatum 1961 und früher sollen Entschädigungsberechtigt sein (Angbe UNIQUE-Monatszeitung). Die jetzige illegale Notrechtsituation ist neu und einmalig in unserem Land - die Gerichte werden die Angelegenheit neu beurteilen müssen. Lüge 3: Ohne Südanflüge solls ökonomisch nicht gehen. FALSCH. Nur ganz wenige Landungen müsste man verlegen bzw. die Flugzeuge kreisen lassen. Dann nämlich, wenn die Ostpiste nass ist, die Nordpiste wegen der Meteorologie nicht benutzt werden könnte und die Flieger zu schwer wären. Mit den neuen Airbus erledigt sich das Problem faktisch, da diese auch mit sehr kurzen Pisten zurecht kämen. Ohen Südanflug müssten vielleicht ca. 30 Flugzeuge kreisen oder allerschlimmstens in Basel landen!!! Um diese minimen wirtschaftlichen Schäden für die Airlineindustrie zu verhindern nimmt man gigantsche wirtschaftliche Schädigungen privater Grundeigentümer unter Missachtung des Rechts in Kauf! Lüge 4: Flughöhen: Die ursprünglichen Angaben bez. Flughöhe seitens Unique waren (wohl bewusst falsch). Am Beispiel Ebmatingen will ich dies verdeutlichen. Angabe Unique war 700 Meter über Grund. Später gab man zu es seien 450-500 Meter. Jeder trigonometrisch mittelmässig begabte Mittelschüler konnte ausrechnen, dass bei einem Gleitwinkel von 3.5 Grad die Erstangaben von Unique eine Lüge waren! Leider erst spät haben die Gemeinden am oberen Zürichsee gemerkt, wie tief die Flieger sind. Ihr habt bez. Widerstand etwas aufzuholen und seid dazu herzlich eingeladen. Lüge 5: Die Finanzlage von Unique sei nicht besonders dramatisch. FALSCH: Nur mit fragwürdigen Buchhaltungstrick und CrossBorderLeasing-Deals kann man sich vorerst noch über Wasser halten. Durch die Aufschiebung der Inbetriebnahme neuer Gebäude umgeht man die nach gesundem Menschenverstand notwendigen bilanzwirksamen Abschreibungen. Wie bankrotte deutsche Kommunen gelangt man kurzfristig zu Cash, indem man Betriebsbestandteile verkauft und dann zurückmietet (so gesehen beim Parkhaus) - Die Käufer profitieren, indem sie die Abschreibungen zur Steuerersparnis nutzen können. Lüge 6: Mit dem ILS soll der Flugweg näher nach Westen an den Zürichsee rücken - nach Angaben von Unique 2 Grad bzw. über Meilen etwa 570 Meter. GELOGEN: Es sind etwa 3 Grad. Nach Angaben von Herrn Christian Weiss beträgt die Verschiebung auf Höhe Zolikerberg ca. 460 Meter, im Raum Meilen dürftens ca. 700-800 Meter sein nach meinen Berechnungen. Lüge 7: Der gekröpfte Nordanflug brauche bis 7 Jahre Einführungszeit. IN DER TAT will man bei Unique nicht so recht aus Kapazitätsgründen und unser soo glanzvoll wiedergewählte Bundesrat hat die Hose voll, da dies ja die sog. "freundnachbarschaftlichen" Beziehungen zu unseren lieben deutschn Nachbarn beeibträchtigen könnte. Der deutschen Regierung gehts nur darum, München und Stuttgart gegenüber Zürich zu übervorteilen, Hohentengen kommt als Vorwand da gerade recht. Lügen 8-1000: Dafür habe ich hier keinen Platz und keine Zeit... Unser Widerstand ist notwendiger denn je. |
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| Ruedi Attinger aus Gockhausen schrieb am 12. Dez. 2003 um 13:12 Uhr |
| Südanflüge entbehren jeglicher Grundlagen. Es ist unerhört und empörend, wie über unsere Köpfe geflogen und bestimmt wird. Kommt nach Gockhausen und geniesst den Lärm der weiten Welt. Nur der kann verstehen, was in unseren Köpfen und Empfinden vorgeht, wer es live miterlebt. Nur der kann verstehen, wie es einer Fliege geht, die von der Spinne langsam umgarnt und abgemurckst wird!! Traurige und nachdenkliche Weihnachtszeit, die uns Unique und Politiker bescheren. |
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| Hans Bantli aus 8123 Ebmatingen schrieb am 12. Dez. 2003 um 10:12 Uhr |
Liebe Männedorfer, ich stelle fest, dass sich gerade in letzter Zeit in Sachen Fluglärm einiges in Eurer Gemeinde tat. Es ist ausserordentlich wichtig, dass die betroffenen Zürichsee-Gemeinden links und rechts des Zürichsees ihren Unmut über die illegalen Südanflüge nicht nur in den entsprechenden politischen Gremien, sondern auch öffentlich in den Medien kundtun. Verlangen Sie die sofortige Sistierung der Südanflüge, die Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung bei hängigen Klagen, sowie den Stopp der ILS-34 Installation! Vielen Dank für Eure Unterstützung Hans Bantli @Webmaster Südanflug NEIN!-Forum http://www.bantliz.com/suedanflug/suedanflug-forum.htm |
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| Urs Dumermuth aus Männedorf schrieb am 12. Dez. 2003 um 06:12 Uhr |
Bitte vormerken Samstag 31.1.2004 Grossdemonstration gegen Südanflüge am Flughafen Zürich!! siehe auch unter http://www.vfsn.ch |
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| Urs Dumermuth aus Männedorf schrieb am 12. Dez. 2003 um 06:12 Uhr |
Gemäss den aktuellen Medienberichten hat Unique beim BAZL ein neues Betriebsreglement eingereicht. In diesem sind ebenfalls die bekannten von unserem Bundesrat Leuenberger illegal diktierten Süd- und Ostanflüge vorgesehen. Auszug Pressetext: "Das einzureichende Betriebsreglement soll nur so lange Gültigkeit haben, bis mit den Ergebnissen der Mediation ein definitives Betriebsreglement ausgearbeitet werden kann." Kommentar: Die Mediation kann 5 jahre, 10 jahre dauern. Eine Terminierung, ein Zeithorizont wird nicht genannt. Es ist nicht definiert was passiert, wenn die Mediation scheitert. Dies bedeutet, dass jahrzehntelang ein "Provisorium" mit Süd- und Ostanflügen bestehen bleiben kann! Wird es dann irgendwann wie das Globusprovisorium in der Stadt Zürich unter Denkmalschutz gestellt? Auszug Pressetext: "Das BAZL wird das Gesuch prüfen und anschliessend öffentlich auflegen. Während der Auflagedauer kann Einsprache beim BAZL erhoben werden." Kommentar: Da lachen nicht nur die Hühner - Moritz Leuenberger wird alle Einsprachen per irgendwelchem von ihm "er-" oder "ge-" fundenem Diktaturrecht im Keime ersticken lassen - weihnachtlich hübsch verpackt und ciceromässig durch Frau Tschanz den Plebejern im Süden und Osten von Zürich kommuniziert! So wie wir gemäss der aktuellen Geschichtsschreibung in der UVEK-Diktatur-Schweiz dressiert sind. Soviel zum Thema. Fröhliche Weihnachten! |
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| Martin Pfister aus Männedorf schrieb am 12. Dez. 2003 |
Liebe Schneiserinnen und Schneiser Beschwerden Sie sich bitte jeden Morgen bei Unique. Telefon 043 816 22 11. Lassen Sie sich KEINESFALLS mit der Lärmhotline verbinden. Dann landen Sie nur bei der Firma TELAG und Ihre Reklamation wird ein Strich auf einer Liste. Sondern verlangen Sie jemanden von der Unqiue an den Apparat, der auch zuständig ist. Herr Felder, Herr Staffelbach, Herr Meili oder Herr Bissegger. Nur so erfahren die Herren Ihren Unmut hautnah. Wenn niemand da ist verlangen Sie bitte unbedingt einen Rückruf. Seien Sie renitent. Die Unique ist es auch und wird auch morgen wieder über unser Dorf fliegenlassen! Erhöhen Sie bitte den Druck täglich. Bleiben Sie freundlich im Ton und ganz hart in der Sache. Die Argumente können Sie alle unter www.vfsn.ch nachschauen. Und auf die törichte Frage, ob Sie denn nicht auch fliegen, antworten Sie mit ja oder nein, wie es halt stimmt, aber das hat nichts zur Sache zu tun, denn wir mussten nie und nimmer mit Fluglärm rechnen. Dies widerspricht mindestens dem Raumplanungsgesetz und noch vielen weiteren gesetzlichen Grundlagen! Meist folgt dann die Frage, was Sie denn tun würden, wenn Sie Unique Chef wären. Wir würden uns an die Gesetze halten und die Nachtruhe respektieren. Danke für Ihren Einsatz. |
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